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Markus Mörth

    13. September 1973
    Geschwister
    Pony
    • Geschwister

      • 210 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Die 18-jährige Bebe und ihr jüngerer Bruder Mikhail müssen Moldawien verlassen und beginnen eine ungewisse Reise mit nur einem Sack Heimaterde. Auf ihrer Odyssee werden sie zu Gejagten und gelangen über Rumänien und Serbien nach Österreich. In Graz angekommen, versuchen die Geschwister, ihr Leben neu zu gestalten, erkennen jedoch, dass sie sich in ihrer veränderten Situation nicht mehr unterstützen, sondern zur Last werden – tragisch miteinander verbunden. Der Roman besticht durch die besondere Umsetzung des Regisseurs und Drehbuchautors Mörth, der bereits mit seinem Debütroman Pony großen Anklang fand. Dieser neue Roman entstand ebenfalls aus einem Filmdrehbuch, das den Carl-Mayer-Preis der Stadt Graz erhielt. Literarisch zeichnet sich das Werk durch seine szenische Darstellungsform, lebendige Dialoge und präzise Charakterisierungen aus, die durch vielsagende Details geprägt sind. Mörth zeigt eindrucksvoll, wie filmische Kompetenz und literarischer Ausdruck harmonisch zusammenwirken und so die Entwicklung narrativer Konventionen und Stilelemente bereichern.

      Geschwister2012
    • Pony

      • 174 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Pony, eine junge Studentin, will gesellschaftlich aufsteigen. Die zielstrebige 18-Jährige beginnt im Haushalt eines Politikers als Kindermädchen zu arbeiten und gerät dadurch in einen nicht kontrollierbaren Strudel von Ereignissen. Unglücklich und überfordert wird sie von allen Seiten unter Druck gesetzt. Da dreht sie den Spieß um. Mit sicherem Instinkt und kalter Beharrlichkeit nützt sie die Eitelkeiten und Schwächen ihres Umfelds udn wendet Herrschaftsverhältnisse zu ihren Gunsten. Da erst wird ihr schmerzlich bewusst, dass es noch etwas anderes gibt, etwas, das sie noch viel mehr braucht als Einfluss und Macht.

      Pony2009