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Róbert Hász

    Der Garten des Diogenes
    Der Herrscher der Seelen
    • Sankt Gallen, im Jahr 973. Der Mönch Alberich bekommt einen heiklen Auftrag. Er soll die Legende seines Lehrers Stephanus Pannonius für dessen Heiligsprechung verfassen. Doch schon vor der Niederschrift entdeckt er, dass Stephanus keinen Märtyrertod gestorben ist, sondern sich ganz in der Nähe des Klosters versteckt hält. Von ihm erfährt er eine ganz andere Version einer abenteuerlichen Reise: Kurz nachdem er den sicheren Boden Bayerns verlassen hat, wird Stephanus von Turken verschleppt. Ein Vogel- Amulett bringt ihn mehr und mehr in Schwierigkeiten. Plötzlich ist für ihn auf nichts mehr Verlass, nicht einmal auf die eigene Herkunft. Warum beherrscht er Bruchstücke einer ihm unbekannten Sprache? Nach und nach werden Stephanus die eigentlichen Gründe für seinen Auftrag klar. Doch dies missfällt dem Abt des Klosters. Um ihn zum Schweigen zu bringen, wird er kurzerhand für tot erklärt ... Róbert Hász inszeniert ein Spiel um Legenden und Wahrheit, ein Spiel um die Macht der Geschichtsschreibung. Und dies in einem mythenreichen Roman, angesiedelt in einer faszinierenden Umbruchzeit.

      Der Herrscher der Seelen
      3,8
    • Der Garten des Diogenes

      Roman. Aus d. Ungar. v. Irene Rübberdt

      • 216 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Ein junger Fremder zieht mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter in ein Neubauviertel am Rande einer ungarischen Kleinstadt, wo sie nach der Flucht vor dem Krieg ein neues Leben beginnen wollen.§Auf einem Spaziergang entdeckt er eine Fakrikruine, in der drei Clochards Unterschlupf gefunden haben. Die verrotteten Räume ziehen ihn magisch an; in Gegenwart der drei philosophischen Aussteiger fühlt er sich aufgehoben, wirklicher als in seinem entwurzelten Alltagsdasein.§Um Geld zu verdienen, übernimmt er die Abschrift von Briefen eines fahrenden Studenten aus dem 17. Jahrhundert. Er entdeckt seltsame Bezüge zu seinem eigenen Leben. Eines Tages macht er eine erschreckende Erfahrung . . .§Inspiriert von Jules Verne und Umberto Eco, erzählt Robert Hasz, wie ein Mensch aus seinem Leben verschwindet. Sein Buch ist ein so märchenhafter wie melancholischer Versuch, die Verlorenheit einer unsicheren Flüchtlingsexistenz in den Traum einer besseren Welt hineinzuretten.§

      Der Garten des Diogenes