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Walter Züst

    Die Dornesslerin
    Die Weberbauern
    • Walter Züsts Blick auf das einfache Leben der Weberbauern In seinem achten historischen Roman schildert Walter Züst, wie seine Vorfahren im kleinen Weiler Bethenrüti am Kurzenberg ihren Alltag bewältigten. Er blendet bis zur Schlacht am Stoss im Jahr 1405 zurück und führt die Leserschaft bis in die Gegenwart. Züst lässt seine Bethenrütiger von der Entdeckung Amerikas erfahren und nach den Auseinandersetzungen um die Reformation die Teilung Appenzells erleben. Die Bethenrütiger leben bescheiden, als Leinen- und als Seidenweber erfreuen sie sich zuerst an der Blüte der Ostschweizer Textilindustrie und leiden später an deren Niedergang. In den Wirren der Zeiten suchen sie ihren Standpunkt: Sie streiten über den neuen Kalender von Papst Gregor, sie lieben Napoleon oder lehnen ihn ab, in den sozialen Konflikten des 18. Jahrhunderts zählen sich die einen zu den Harten, die anderen zu den Linden. Geeint sind die Bethenrütiger hingegen in ihrer Hilflosigkeit gegenüber Pest, Nervenfieber und Hungersnöten. Das Gottvertrauen der Bethenrütiger wird immer wieder auf harte Proben gestellt. Der Roman gewährt Einblick in das Leben der einfachen Menschen.

      Die Weberbauern
      3,0
    • Die Dornesslerin

      • 328 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Der Weiler Dornesslen im ausserrhodischen Walzenhausen ist für den zweiten Roman von Walter Züst namengebend: „Die Dornesslerin“ ist die ebenso spannende wie tragische Lebensgeschichte einer einfachen und doch aussergewöhnlichen Frau, die von rechthaberischen und machtbesessenen Amtspersonen von Kirche und Staat zur Hexe gestempelt und zu Tode gefoltert wird. Die Geschichte beginnt im ausgehenden 16. Jahrhundert und spielt in einer Zeit, die von konfessionellen Wirren und Pestepidemien geprägt ist. Wie bereits in seinem ersten Roman „Der Weg zum Richtplatz“ gelingt es Walter Züst ausgezeichnet, historisch Belegtes mit dichterisch Fiktivem in Einklang zu bringen.

      Die Dornesslerin