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Bookbot

Klaus-Peter Arnold

    Rudi Stolle. Meissener Porzellan und Graphik
    Altai
    54
    • 54

      • 540 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Das Epochenjahr 1954, ein Höhepunkt des Kalten Krieges. Cary Grant trifft sich im Auftrag des Secret Service in einer bizarren diplomatischen Aktion mit Tito. Über Neapel lanciert der Mafioso Lucky Luciano den weltweiten Drogenhandel. In einer Bar in Bologna treffen sich ehemalige Partisanen, Schmuggler, Agenten, junge Kommunisten. Sie alle bewegen sich auf dem großen Spielfeld der Geschichte. Dem italienischen Autorenkollektiv Wu Ming, das unter dem Namen Luther Blissett den internationalen Bestseller „Q“, einen theologischen Thriller über die Reformationszeit in Deutschland, geschrieben hat, ist mit „54“ erneut ein großer Wurf gelungen, ein faszinierendes Fresko voller überraschender Wendungen, in dem Geschichte neu entdeckt und neu erfunden wird.

      54
      3,9
    • Altai

      • 352 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Venedig 1569: Eine gewaltige Detonation erschüttert die Nacht, der Himmel über der Lagune leuchtet rot. Das Arsenal, die Werft der Serenissima, steht in Flammen, und die Jagd auf die Schuldigen beginnt. Manuel Cardoso, ein konvertierter Jude, wird fälschlicherweise verdächtigt und dient als Sündenbock. Durch Flucht entkommt er und gelangt über Ragusa und Thessaloniki nach Istanbul. Dort trifft er Joseph Nasi, einen Nachkommen einer sephardischen Bankiersfamilie und bedeutenden Renaissance-Persönlichkeit. Nasis Familie wurde aus Spanien und Portugal vertrieben, fand in Antwerpen und später Venedig Zuflucht, blieb jedoch der Inquisition nicht entkommen. Vor dem Hintergrund kollektiver Verfolgung organisiert sie ein weitreichendes Fluchthilfenetzwerk für verfolgte Juden. Am Bosporus erlangt Joseph Nasi die Gunst des Sultans und träumt von einer Heimstätte für die Verfolgten. Die Geschichte setzt 15 Jahre nach dem Roman „Q“ ein, als das Osmanische Reich gegen Venedig Krieg führt und Zypern erobert, aber in der Seeschlacht von Lepanto eine vernichtende Niederlage erleidet. Die Handlung beleuchtet eine Auseinandersetzung von historischer Dimension und thematisiert Macht, Verfolgung, religiöse Toleranz sowie das Verhältnis von Mitteln und Zwecken.

      Altai
      3,8