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JeanMichel Maulpoix

    Eine Geschichte vom Blau
    Die rote Schwalbe
    La parole est fragile
    Une histoire de bleu
    XXe siècle. Tome 2, Après 1950
    Kommentar zu Briefe an einen jungen Dichter von Rainer Maria Rilke
    • Die rote Schwalbe

      Prosaminiaturen. Zweisprachig

      • 204 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Aufgebaut nach dem gleichen Kapitelschema wie Une Histoire de Bleu (4 – 1 – 4) behandeln die etwa halbseitigen poèmes en prose primär das Thema Altern, Tod, Vergänglichkeit, Einsamkeit – im zweiten Teil hingegen ein Aufbegehren dagegen und ein Bekenntnis zur Liebe und zum Leben. Ausgangspunkt ist der schmerzhaft erlebte Tod von Vater und Mutter, das Erschrecken vor der eigenen Endlichkeit und ein Heraufbeschwören von Erinnerungen, den traurigen aus den letzten Lebensjahren der Eltern ebenso wie den lang vergangenen aus Kindheit und Jugend. Maulpoix‘ Sprache ist kunstvoll, bezieht sich auf alle Sinneseindrücke -Töne, Farben - und die Sprache als Werkzeug des Dichters, der angesichts von Tod und Trauer gegen Ohnmacht und Sprachlosigkeit ankämpft.

      Die rote Schwalbe2019
    • Dieser Briefwechsel thematisiert ein zentrales Motiv: die Aufforderung, die „großartige Einsamkeit“ vertrauensvoll und geduldig zuzulassen. Rilke betont die Stärkung des Selbstvertrauens über jede literarische „Erziehung“. Er hebt das Eigene und Mögliche seines Gesprächspartners und Lesers hervor, was den Erfolg dieser Briefe ausmacht. Es handelt sich um Briefe über das Leben, die voller Lebensweisheit, Ermunterungen und Verhaltensregeln sind. Leichtsinn wird abgelehnt, während der Ernst des Lebens betont wird. Ziel ist es, die Entschlußkraft und innere Sicherheit des Lesers zu fördern sowie seine Selbständigkeit, Unabhängigkeit und seinen Mut zu stärken. Diese Abhandlung behandelt Einsamkeit, Geduld, Liebe und Dichtung – die vier Hauptkomponenten des menschlichen Lebens. Eine Unterscheidung zwischen Anleitungen für das Leben und das Schreiben ist nicht sinnvoll, da es um dieselbe Erfahrung geht: die entscheidende Frage von Schicksal und Seelenheil sowie die Rolle der Dichtung im Leben. Philippe Jaccottet, ein bedeutender Rilke-Übersetzer, betont, dass Rilkes Dichten stets ein Lebensmodell darstellt und sich gegen die Vorstellung wehrt, Kunst sei eine Welt für sich.

      Kommentar zu Briefe an einen jungen Dichter von Rainer Maria Rilke2010
      4,3
    • Une histoire de bleu

      • 244 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Ces deux oeuvres (parues en 1992 et 2000) se font écho dans leur questionnement du bleu, du blues, face à l'immensité de la mer ou du ciel. Le poète s'attarde sur l'aveu des défaites, des bleus à l'âme mais aussi sur sa résistance instinctive au nihilisme.

      Une histoire de bleu2005
      4,0