Michael Kandel Bücher



Kyberiade
- 366 Seiten
- 13 Lesestunden
In "Die Kyberiade" entführt Stanisław Lem die Leser in eine Zukunft, die von Maschinen beherrscht wird – wie den von Trurl und Klapaucius, den großen "kosmischen Konstrukteuren", die selbst Roboter sind. Die Geschichten folgen ihren Abenteuern, während sie versuchen, sich gegenseitig mit ihren Erfindungen zu übertreffen oder gigantische kybernetische Leistungen in anderen Galaxien zu vollbringen, wobei sie oft grandios scheitern: Sie erschaffen laseräugige Bestien, elektronische Dichter, die auf Knopfdruck Poesie versprühen, und Maschinen, die alles im Universum konstruieren können... solange es mit dem Buchstaben n beginnt. Inspiriert von Märchen, Folklore und Mythologie sowie von moderner philosophischer und mathematischer Gedankenwelt, hat Lem ein brillantes und tiefgründiges Werk von genialer Schöpfung geschaffen.
Als vor dreißig Jahren seine Geschichten zum ersten Mal in Deutschland erschienen, war sich die Kritik einig – er ist einer der ganz großen Erzähler der Weltliteratur. Der polnisch-jüdische Autor Bruno Schulz verkörpert jenen Typus des mitteleuropäischen Schriftstellers, dessen Welt nur in der Literatur aufgehoben und lebendig geblieben ist.