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Bookbot

Frank Böckelmann

    25. Juli 1941
    Erkenne die Lage!
    Die Säumigen
    Knast. Report
    Compliance-Management-Systeme
    Subversive Aktion
    Die Gelben, die Schwarzen, die Weißen
    • 4,5(2)Abgeben

      Frank Böckelmanns Studie über die Wahrnehmung und Fremdheit von Gelben, Schwarzen und Weißen, ursprünglich 1998 erschienen, ist nun in einer erweiterten Neuausgabe erhältlich. Sie bleibt aktuell und überzeugend. Bereits vor zwei Jahrzehnten war die öffentliche Belehrung, wie man mit Fremden umgeht, von einem Widerspruch geprägt: Mit dem Aufruf „gegen Ausgrenzung“ wurden wir ermahnt, Fremdheit zu akzeptieren und zu beseitigen, als ob die Fremden nicht wirklich fremd wären. Heute hat sich diese Hemmung, Menschen ins Gesicht zu sehen, in eine Wahrnehmungsblockade verwandelt, begleitet von einem allgegenwärtigen Rassismus-Verdacht. Gesichtsform, Hautfarbe, Gestik und Mimik sind Teil des kulturellen Erbes und nicht irrelevant, trotz geringer genetischer Unterschiede. Die Forderung, „das Fremde“ zu tolerieren, und die öffentlichen Bekundungen der Weltoffenheit zielen oft darauf ab, Andersheit zu eliminieren, insbesondere die eigene. Doch dieser Versuch ist zum Scheitern verurteilt. Die Unfähigkeit zur Befremdung geht mit einer Zunahme sprachloser Fremdheitserfahrungen einher. Böckelmann zeigt die Europäer als die Fremden der Anderen, deren Andersartigkeit nicht das Resultat von Vorurteilen ist, sondern Ausdruck einzigartiger Begegnungsgeschichten. Sein Werk ist ein Lob der Fremdheit, nicht eine Sammlung von Schuldzuweisungen.

      Die Gelben, die Schwarzen, die Weißen
    • Subversive Aktion

      Der Sinn der Organisation ist ihr scheitern

      • 510 Seiten
      • 18 Lesestunden

      »Subversive Aktion« nannte sich eine Gruppe, die zwischen 1963 und 1966 neue Formen der Unruhestiftung und Wunscherfüllung erprobte - mit stimulierender Wirkung auf die folgende Studentenrevolte. Die Münchner Sektion um Dieter Kunzelmann und Frank Böckelmann war von Psychoanalyse, Situationismus und Kritischer Theorie beeinflusst und bastelte an einer Revolutionierung des Alltagslebens. Dagegen erhielt die soziologisch orientierte Berliner Sektion (Rodolphe Gasché und Herbert Nagel) nach dem Zutritt von Rudi Dutschke und Bernd Rabehl (gerade aus der DDR abgehauen) eine entschieden marxistische Ausrichtung. Die interne Auseinandersetzung nahm - auf noch erfrischende Weise - viele Debatten späterer Jahre vorweg. Die vorliegende Dokumentation der Pamphlete und Analysen der »Subversiven Aktion« ist ein verblüffendes Panoptikum von Urszenen und vergessenen Gegenentwürfen zur »permissiven« Leistungsgesellschaft.

      Subversive Aktion
    • Compliance-Management-Systeme

      Praxiserprobte Elemente, Prozesse und Tools

      Compliance Officer benötigen umfassende Kenntnisse über Erfahrungen, Systeme und Maßnahmen anderer Fachleute, um ein effektives Compliance-Management-System (CMS) in Unternehmen aufzubauen und weiterzuentwickeln. Besonders relevant sind die Zertifizierungen nach IDW PS 980 und ISO 19600. Praktiker teilen ihre Erfahrungen zur Umsetzung eines CMS, basierend auf den sieben Bereichen des IDW PS 980: Kultur, Ziele, Organisation, Risiken, Programm, Kommunikation sowie Überwachung und Verbesserung. Sie beleuchten auch die Ergänzungen der ISO 19600. Das Werk bietet "Best-Practice-Beispiele" aus der Praxis eines Compliance Officers und zeigt den konkreten Mehrwert für Unternehmen auf. Es behandelt zentrale Themen wie Compliance-Kultur, -Ziele, -Organisation, -Risiken, -Programm, -Kommunikation sowie -Überwachung und Verbesserung. Die Neuauflage berücksichtigt aktuelle Gesetzesänderungen, neueste Rechtsprechung und Fachbeiträge, insbesondere im Hinblick auf die Zertifizierung der Standards. Zudem werden die Auswirkungen der Digitalisierung auf Compliance-Management-Systeme thematisiert. Die Zielgruppe umfasst Compliance Officer und Unternehmensleitungen in großen Unternehmen sowie im Mittelstand.

      Compliance-Management-Systeme
    • Die Gesellschaft und mit ihr die Familie verzichten auf das zu kostspielige Mittel der Triebunterdrückung. Was vor sich geht, wird frappant deutlich, wenn wir Herbert Marcuse zitieren, der noch 1938 schrieb: „Die unverklärte, unrationalisierte Freigabe der sexuellen Beziehungen wäre die stärkste Freigabe des Genusses als solchem und die totale Entwertung der Arbeit um der Arbeit willen. Die Spannung zwischen dem Selbstwert der Arbeit und der Freiheit des Genusses könnte innerhalb eines Menschenwesens nicht ertragen werden: die Trostlosigkeit und Ungerechtigkeit der Arbeitsverhältnisse werden eklatant das Bewusstsein der Individuen durchdringen und ihre friedliche Einordnung in das gesellschaftliche System der bürgerlichen Welt unmöglich machen.“ Inzwischen wurde Sexualität „freigegeben“ und Arbeit „entwertet“ - doch mit ganz anderen Konsequenzen, als Marcuse damals hoffte. Aber mit welchen Konsequenzen eigentlich?

      Die schlechte Aufhebung der autoritären Persönlichkeit
    • Risiko, also bin ich

      • 302 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Das Leben kann man nicht versichern. In einer Welt, in der der moderne Mensch ständig Entscheidungen treffen muss, die oft über seinen Horizont hinausgehen, wird deutlich, dass frühere gesellschaftliche Normen wie Heirats- und Familiengründung nicht mehr allgemeinverbindlich sind. Stattdessen sieht man sich einer Vielzahl von Optionen gegenüber, von Versicherungen bis hin zu Altersvorsorgeplänen, und muss oft ohne ausreichendes Wissen über Risiken und Nebenwirkungen handeln. Während Berater bereitstehen, um zu helfen, bleibt oft die Frage, ob sie tatsächlich nützliche Unterstützung bieten oder ob sie ihre Klienten in Abhängigkeit halten. Die Kultur des lustbetonten Risikos findet dabei kaum Platz. Frank Böckelmann, Autor und Risikoanalyst, hat sich mutig in die Vielzahl entscheidungsträchtiger Alltagssituationen geworfen und deren wahre Knackpunkte erforscht. Mit sprachlichem Geschick beleuchtet er Probleme und zeigt, dass viele Schwierigkeiten sich in Luft auflösen können. Oft ist es jedoch notwendig, das Leben aktiv in die Hand zu nehmen und neue, risikobehaftete Wege zu gehen. Das inspirierte Risiko kann mehr Lebensqualität bieten, als viele bisher angenommen haben.

      Risiko, also bin ich
    • Bertelsmann

      • 348 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Die dunklen Seiten des Unternehmens, das hinter der Fassade von Frömmigkeit und ethischen Prinzipien mit skrupellosen Geschäftsmethoden den Grundstein zum Weltkonzern legte. Ob Musik, Bücher oder Privatfernsehen: Der Medienmacht von Bertelsmann kann man sich kaum entziehen. 1835 als Buchverlag gegründet, ist Bertelsmann heute einer der größten Medienkonzerne der Welt. Frank Böckelmann und Hersch Fischler beschreiben, mit welchen Methoden aus dem christlichen Provinzverlag aus Ostwestfalen ein Weltkonzern wurde, wie Bertelsmann im Dritten Reich zum erfolgreichsten Lieferanten von Feldausgaben für die Wehrmacht wurde, wie das Unternehmen seit den Fünfzigerjahren mit Brachialmethoden seinen Buchclub als Deutschlands größter Buchgemeinschaft etablierte, und warum die Fassade des ethischen Bildungsanspruchs durch Küblböck, Bohlen oder Big Brother & Co. ad absurdum geführt wird. Dabei wird deutlich: die von den hauseigenen Medien lancierte Behauptung, dass zwischen der Eigennützigkeit von Bertelsmann und dem Gemeininteresse kein Widerspruch besteht, ist bloße Legende. Die ethische Überhöhung selbst skrupelloser Geschäftsmethoden hat System. Dafür sorgen nicht zuletzt Reinhard und Liz Mohn, deren unangefochtene Machtposition garantiert, dass der Weltkonzern ein gut steuerbarer Familienbetrieb bleibt.

      Bertelsmann