Dies ist ein schmerzhaft ehrlicher Bericht über den Kampf einer deutsch-jüdischen Frau, mit ihrer Identität zurechtzukommen, nachdem sie als kleines Mädchen nach England geflohen und von ihrem Vater verlassen wurde. In einem klaren, einnehmenden Stil geschrieben, beschreibt es das Drama der Flucht, die Exzentrik der deutsch-jüdischen Gemeinschaft in Oxford und die Auseinandersetzung der Autorin mit Uganda, Vietnam, Polen, Israel und Japan als ihre prägenden Kindheitserfahrungen, die sie zu fortschrittlichen Anliegen und einer instinktiven Empathie führen für die, die sie als Außenseiter betrachtet. Sie ist Britin (obwohl sie sich nie als Engländerin fühlte) und trifft auf die verschiedenen Ebenen der britischen Klassengesellschaft, die sie mit dem Auge des verborgenen Außenseiters beobachtet. Bewegend, provokant und oft humorvoll, ist diese Autobiographie die Zusammenfassung eines Lebens, das sich als eine komplexe und nuancierte Antwort auf den Holocaust und die Flüchtlingserfahrung lesen lässt.
Irene Gabriele Gill Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)



How to be a Refugee
Life Lessons Learned by One who Escaped the Holocaust
Mission Impossible
Die unglaubliche Geschichte des Wiener Frauen-Kirchenkabaretts
Die Frauen des Wiener Frauen-Kirchen-Kabaretts haben diese Zeit in Sketches dokumentiert, die es verdienen, nicht vergessen zu werden. Obwohl Widerständigkeit nicht die erste Assoziation ist, die den meisten Menschen zur Katholischen Frauenbewegung einfällt, so haben sich die Akteurinnen dieser Kabarett-Gruppe ein Feigenblatt vor den Mund genommen und deutlich ihre Frauenzeichen an die Kirchenwand gemalt. Als man die Frauenbewegung so bedrängte, haben sie „Hurra, wir leben noch!“ gerufen und „Frauenlust statt Kirchenfrust“ praktiziert. So konnte in Zeiten von Neuevangelisierung und Missionierung auf allen Ebenen diese 'Mission Impossible' zu Ende gebracht werden.