Die Bevölkerung fordert lebenswertes Wohnen in Städten, was zunehmend auch bessere und sichere Bedingungen für den Radverkehr umfasst. Dies ist vielen Stadtverwaltungen und der Politik bewusst, weshalb "Veloförderung" in vielen Städten Priorität hat. Dennoch bleiben die Taten oft hinter den Versprechungen zurück; das Auto hat im Alltag nach wie vor Vorrang, und es gibt viele Argumente, warum Veränderungen schwierig sind. Im Vergleich zu anderen Städten weltweit hinkt die Umsetzung in der Schweiz und Deutschland hinterher. Veraltete Planungskonzepte und zögerliche politische Maßnahmen stehen effektiven Fortschritten im Weg. Glücklicherweise gibt es immer mehr positive Beispiele, insbesondere in den Niederlanden und Amsterdam, die als Vorbilder dienen. Die Autor:innen sind überzeugt, dass eine Verkehrswende hin zu mehr Radverkehr möglich und notwendig ist. Eine echte Wende erfordert jedoch eine Veränderung der Gewohnheiten und eine kritische Auseinandersetzung mit dem "System Auto". Es braucht ein Verständnis für die Funktionsweise des Verkehrs, die richtigen Argumente und praktische Tipps zur Umsetzung. Das Buch bietet diese Grundlagen und zeigt, wie durch die Velowende Raum auf den Straßen für vielfältige Bedürfnisse geschaffen wird, was zu mehr Lebensqualität für alle führt.
Patrick Rérat Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)


Focusing on utility cycling and urban mobility, this book analyzes data from a comprehensive survey of 14,000 participants in Switzerland's bike to work initiative. It quantifies different aspects of utility cycling, offering insights into how cycling can enhance everyday transportation in urban settings. The discussion emphasizes the significance of cycling as a practical mode of transport, exploring its impact on urban environments and the daily lives of commuters.