Insgesamt 122 Millionen Menschen waren nach Angaben des UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR) Ende April 2025 auf der Flucht vor Hunger, Verfolgung und Krieg. Anders als es die hiesige Debatte über die „Migrationswende“ suggeriert, nehmen allerdings nicht die reichen Länder des Westens den Großteil der Geflüchteten auf. Bei über 70 Millionen der gewaltsam Vertriebenen handelt es sich um Binnenvertriebene – also Menschen, die in andere Regionen innerhalb des eigenen Landes flüchten. Und diejenigen, die ins Ausland fliehen, bleiben meist in den Nachbarländern, in Schwellenländern wie Iran, Türkei oder Kolumbien. Die neue LMd-Edition setzt der polemisch geführten Migrationsdebatte eine Sammlung aus faktenreichen Analysen entgegen, ergänzt durch Reportagen über die sonst oft unsichtbaren Schicksale von Geflüchteten. Und wie immer enthält das Heft zahlreiche Karten und Infografiken zum besseren Verständnis eines der großen globalen Themen unserer Zeit. Mit Beiträgen von Line Golestani, Alain Gresh, Wolfram Lacher, Arezki Metref, Charlotte Wiedemann und Lea Ypi.
Dorothee D'Aprile Bücher






Der menschliche Ressourcenhunger scheint unersättlich. Nach Angaben der Vereinten Nationen ist der globale Rohstoffverbrauch von 43 Milliarden Tonnen im Jahr 1990 auf 95 Milliarden Tonnen im Jahr 2019 gestiegen. Und mit ihm der globale Energiekonsum: Der hat sich seit 1980 etwa verdoppelt. Ist diese Entwicklung aufzuhalten oder gar zurückzudrehen? Welche Alternativen gibt es zu Wegwerf-Konsum und ungezügeltem Wachstum? Wie realistisch sind die gigantischen Solarprojekte in den sonnenreichen Staaten am Golf? Und ist Wasserstoff wirklich der Energieträger der Zukunft? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigt sich das LMd-Editionsheft. Geschröpfter Planet.
Auf den Barrikaden
Das Protestjahrzehnt 2011-2021
Indien
Modi und die Farbe der Macht