Bookbot

Honoré de Balzac

    20. Mai 1799 – 18. August 1850

    Honoré de Balzac war ein französischer Romanautor und Dramatiker des neunzehnten Jahrhunderts, dessen umfangreiches Werk ein Panorama des französischen Lebens in der Zeit nach dem Fall Napoleons Bonapartes darstellt. Aufgrund seiner scharfen Beobachtungsgabe und seiner unverblümten Darstellung der Gesellschaft gilt er als einer der Begründer des europäischen literarischen Realismus. Berühmt ist er für seine facettenreichen Charaktere, die komplex, moralisch ambivalent und zutiefst menschlich sind; sogar unbelebte Objekte und die Stadt Paris nehmen in seinen Werken menschliche Züge an. Sein Schreiben beeinflusste zahlreiche berühmte Autoren und inspiriert bis heute weitere Schriftsteller.

    Honoré de Balzac
    Physiologie der Ehe
    Abhandlung über moderne Stimulanzien
    Reise von Paris nach Java
    Die Herzogin von Langeais. Das Mädchen mit den Goldaugen.
    Klassiker der erotischen Weltliteratur
    Die Menschliche Komödie, 20 Bde.. Die großen Romane und Erzählungen
    • Klassiker der erotischen Weltliteratur

      Kamasutram - Leitfaden der Erotik. Liebesgeschichten aus Tausendundeiner Nacht. Das Dekameron. Justine. Die Memoiren der Fanny Hill. Erinnerungen. Tolldreiste Geschichten. Venus im Pelz. Lady Chatterley. Amoretti

      • 10 Bände

      Donatien-Alphonse-François Marquis de Sade (1740-1814) bekam schon als 23jähriger die erste Gefängnisstrafe wegen ungesetzlicher Exzesse. Insgesamt brachte er 27 Jahre seines Lebens in Haft oder in der Irrenanstalt zu. Hier entstanden auch die meisten seiner Romane, in denen die Abgründe der menschlichen Natur in schonungsloser Weise ausgeleuchtet werden. "Justine" bildet dabei so etwas wie einen roten Faden; in immer neuen Versionen weitet de Sade die Geschichte der verfolgten Unschuld zu monströser Breite aus. Unser Text bietet die Erstfassung, entstanden 1787 in der Bastille, unter Verwendung der Übersetzung von Christian Barth. Die Illustrationen - fast ausschließlich Orgiendarstellungen - stammen aus der zehnbändigen sogenannten "Justine III" (1797).

      Klassiker der erotischen Weltliteratur
      5,0
    • 1832 veröffentlicht und 1833 einmalig auf Deutsch erschienen, liegt die »Reise von Paris nach Java« hier erstmals in neu bearbeiteter Übersetzung vor. Diese ausgefallene Erzählung des französischen Realisten Balzac ist ein Traumtext, eine Phantasmagorie und ein Drogentrip, ausgelöst durch die Wirkungen des Tees, der zwischen Opium und Kaffee steht. Anders als Kaffee, der „in das Gehirn dringt wie eine Mänade“, und Opium, das „jedem Sinne das höchste Maß von Wollust“ gibt, ist Tee erfüllt von „Melancholie, Träumen und Projekten des Abends“. Balzac, der Reiseberichte aufgrund des übermäßigen „ich“ nicht schätzte, lässt seinen Erzähler eine empfindsame Reise über das Meer der Phantasie zu den Düften, Farben und Gefahren der indonesischen Inselwelt antreten. Mit satirischen Hintergedanken verführt er den Leser durch Exotismus, Bajaderen, Schmetterlingsfinken und den tödlichen Upasbaum zu einem geistreichen und witzigen Capriccio, das Balzac in neuem Licht erscheinen lässt. Die Schlaflosreihe präsentiert unbekannte und vergessene Texte – phantastische Hirngespinste, erotische Erzählungen und märchenhafte Gedankenspiele, die zum Träumen einladen, während die Stunden vergehen und der Schlaf fernbleibt. Herausgegeben von Roman Lach.

      Reise von Paris nach Java
      5,0
    • Balzacs Exzesse mit Kaffee während seiner nächtlichen Schreibarbeit sind legendär. Weniger bekannt ist, dass der berühmteste Kaffeetrinker der europäischen Literatur 1839 eine Abhandlung über moderne Stimulanzien veröffentlichte, die als allgemeine Physiologie der Exzesse mit Genussmitteln und Drogen der westlichen Zivilisation angelegt ist. Balzac untersucht das Umschlagen von Lust in Qual und die fatale Spiralbewegung, die den Menschen vom bewussten Genuss zur Sucht führt. Er testet seine bis heute gültigen Grundaxiome durch Selbstexperimente mit Wein, Kaffee und Tabak. Dabei erkennt er, dass die Folgen des Konsums nicht nur den Einzelnen betreffen. Die Geschicke eines ganzen Volkes hängen offenbar von seiner Ernährungsweise ab – so könnte Russland eine durch Alkohol aufrechterhaltene Autokratie sein, und übermäßiger Schokoladenkonsum könnte eine Rolle beim Niedergang des spanischen Imperiums gespielt haben. Balzacs Abhandlung über moderne Stimulanzien bietet einen risikofreien Lesegenuss. Der Band enthält zudem den bisher unübersetzten Text „Das Opium“, der ihn in einem faszinierenden Dialog mit dem englischen Opiumesser Thomas De Quincey zeigt.

      Abhandlung über moderne Stimulanzien
      4,4
    • Physiologie der Ehe

      • 316 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Der Romanzyklus "La Comédie humaine" von Honoré de Balzac besteht aus rund 88 Titeln und bietet ein umfassendes Porträt der französischen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts. Balzac, einer der bedeutendsten Realisten, thematisiert in seinen Werken die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Strukturen seiner Zeit. Durch lebendige Charaktere und detailreiche Schilderungen gelingt es ihm, die Komplexität menschlichen Verhaltens und die Dynamik der Gesellschaft darzustellen, was ihn zu einem zentralen Vertreter der Literaturgeschichte macht.

      Physiologie der Ehe
      4,5
    • Seelenverwandtschaft oder Prestige, Gefühl oder Marktwert – was ist die gültige Währung im großen Tauschgeschäft der Partnerwahl? Unter den vielen Perlen in Balzacs Jahrhundertwerk, der monumentalen «Menschlichen Komödie», leuchtet dieser Roman als besonderes Glanzstück hervor: Inspiriert vom Werben um die Frau seines Herzens, der das Buch gewidmet ist, gelang dem französischen Nationaldichter seine charmanteste Amoureske. Eine Wirtschaftskrise reißt Charles Mignon, einen der reichsten Kaufleute Le Havres, über Nacht in den finanziellen Ruin und zwingt ihn, das Land zu verlassen. Allen gesellschaftlichen Umgangs beraubt, flüchtet sich seine Tochter Modeste in die Welt der Bücher. Besonders schwärmt sie für Canalis, den gefeierten Pariser Dichterfürsten, dem sie heimlich einen enthusiastischen Brief schreibt. Der landet, wie alle Verehrerpost, auf dem Schreibtisch von dessen Sekretär. So findet sich Modeste alsbald in einen innigen Briefwechsel verstrickt – doch mit einem anderen Mann, als sie glaubt. Vor dem Hintergrund der dramatischen Finanzkrise von 1826, die Firmen bankrottgehen und Banken zusammenbrechen ließ, entfaltet Balzac diese ebenso schwungvolle wie tiefgründige Komödie der Irrungen.

      Modeste Mignon
      4,5