Seit den 1980er Jahren schreibt die New Yorker Autorin Diane Williams verstörende, ungenierte, feministische flash fiction. In extrem kurzen Stories richtet sie ihren unverwandten Blick auf Dinnerparty und Ehehölle, Shoppingtour und Psychoterror, Totenbett und Badezimmeridylle. Unmerklich aufgedrehte Alltagssituationen geraten zu grellen Schlüsselmomenten, trivial erscheinende Nebenbemerkungen zu monströsen Geständnissen – bis nach wenigen Worten alles wieder zurückkippt in die tobende Stille bis zur nächsten Story. Ist das nun alles schreiend komisch, hochemotional, gnadenlos peinlich oder einfach nur entsetzlich? Sicher. Diese Stories verdrahten das Gehirn ihrer Leser*innen vollkommen neu. Hier geht es um den Körper, den Geist, die Seele, die Welt, die Zeit und das Schicksal, was als Motto über Williams' gesamtem Werk stehen kann – ein Werk, das die Regeln der amerikanischen Short Story konsequent auslotet und über die bekannten Grenzen hinweg ausdehnt. Diane Williams' Stories schnappen zu wie eine Falle und sie machen süchtig.
Lavon Williams Bücher


How High? - That High
- 128 Seiten
- 5 Lesestunden
Diane Williams, an American master of the short story who will “rewire your brain” (NPR), is back with a collection in which she once again expands the possibilities of fiction. These stories depict ordinary moments—a visit to the doctor’s office or a married couple’s hundredth dance together—but within the quotidian, Williams delivers a lifetime of insecurities, lusts, rejections, and revelations, making her work equally discomfiting and amusing. With unmatched wit in every sentence, Williams captures whole universes in a story, delivering visionary insights into what it means to be human. Williams’ devotees will be newly enthralled by her elegantly strange, bewitching stories in How High? — That High. Those who have yet to meet “the godmother of flash fiction” (The Paris Review) will find an extraordinary introduction in these pages.