Erving Goffman gilt als einer der einflussreichsten Soziologen, der sich auf die Analyse alltäglicher Details konzentrierte. Seine Fähigkeit, selbst komplexe soziale Interaktionen verständlich darzustellen, hebt ihn von anderen Soziologen ab, die oft eine Makroperspektive einnehmen. Trotz seines Außenseiterstatus in der Soziologie hat Goffmans Fokus auf den Mikrokosmos und die Nuancen des menschlichen Verhaltens bedeutende Impulse für das Verständnis sozialer Dynamiken gegeben. Seine Arbeiten sind nach wie vor relevant und werden häufig gelesen und diskutiert.
Leonie Schulte Bücher



Die Studienarbeit analysiert die Darstellung von Weiblichkeitsbildern im Drama „Reigen“ von Arthur Schnitzler, das in der Wiener Moderne verankert ist. Sie untersucht die vorherrschenden Weiblichkeitskonstruktionen der Epoche und wie diese durch die verschiedenen Frauenfiguren im Werk repräsentiert werden. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die gesellschaftlichen und kulturellen Kontexte zu entwickeln, die die Charaktere und deren Beziehungen prägen.