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Vanessa Bell

    Vanessa Bell war eine zentrale Figur im literarischen und künstlerischen Kreis Bloomsbury, eine Künstlerin, deren Werk sich durch kräftige Farben und kühnen Reduktionismus auszeichnet. Ihre frühe künstlerische Ausbildung legte den Grundstein für ihre lebenslange Auseinandersetzung mit der Kunst. Nach dem Tod ihres Vaters zog Bell mit ihren Geschwistern nach Bloomsbury, wo ihr Zuhause zu einem Zentrum für unkonventionelles gesellschaftliches Leben und intellektuelle Diskussionen wurde, die die Bloomsbury-Gruppe prägten. Ihre Kunst wurde tief vom französischen Modernismus beeinflusst, insbesondere vom Post-Impressionismus, was sich in ihren mutigen Farbwahlen und vereinfachten Formen zeigte. Auch wenn sie später zu traditionelleren Methoden zurückkehrte, behielt ihre Arbeit stets eine starke Farbigkeit bei, für die sie heute vielleicht am meisten bewundert wird.

    Die Wellen
    Sketches in Pen and Ink
    Kew Gardens. Dtsch. Übersetzung u. 'Kunst und Handwerk, Zur Druckgeschichte v. 'Kew Gardens'
    • In "Kew Gardens" fängt Virginia Woolf Impressionen eines Junitags im Botanischen Garten ein, umrahmt von der Malerin Vanessa Bell. Dieses frühe Prosastück markiert Woolfs Experiment mit einer neuen Erzählweise, die später in ihren großen Romanen wie "Mrs Dalloway" und "Zum Leuchtturm" weiterentwickelt wird. Ein Begleittext von Klaus Reichert ist enthalten.

      Kew Gardens. Dtsch. Übersetzung u. 'Kunst und Handwerk, Zur Druckgeschichte v. 'Kew Gardens'
      4,0
    • Sketches in Pen and Ink

      • 214 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Collection of largely unpublished memoirs, illustrated with a selection of Bell's woodcuts and drawings.

      Sketches in Pen and Ink
      4,3
    • ›Die Wellen‹, Virginia Woolfs sechster Roman, wurde 1931 veröffentlicht. Es ist das originellste und tiefgründigste all ihrer Bücher, vielleicht ein Meisterwerk, ein »Klassiker« (E. M. Forster). »Die Wellen«, schrieb Stephen Spender, »das mir als größtes Werk Virginia Woolfs erscheint, ist einer dieser Romane unserer Zeit, der seit dem Tag, an dem er veröffentlicht wurde - vor beinahe zwanzig Jahren -, eine immer größere Wirkung entfaltet hat.«In den ›Wellen‹ sind sechs Personen versammelt. Ihre Stimmen evozieren die Intensität der Kindheit, die Zuversicht und sinnliche Erfahrung der Jugend, das Losgelöstsein des mittleren Alters. Sinneswahrnehmungen, Emotionen, Reflexionen kommen und gehen im Voranschreiten des Erzählstroms wie die Jahreszeiten, wie die Wellen, die Sonne.Virginia Woolfs farbig instrumentierte Beschwörung der Entwicklung von Bernard, Louis, Neville, Rhoda, Jinny und Susan - sechs ganz unterschiedliche Stimmen -, ihre kunstvolle Darstellung der Ebbe und Flut ihrer sinnlichen und intellektuellen Erfahrungen stellt eines der radikalsten Experimente der Literatur des zwanzigsten Jahrhunderts dar. ›Die Wellen‹ ist die höchst eigenwillige Antwort der Moderne auf das traditionsreiche Genre des Bildungsromans.

      Die Wellen
      4,2