Seit fast zwanzig Jahren besucht Uwe Kräuter von Peking aus regelmäßig Nordkorea. Sein Buch gibt den Lesern Einblick in ein Land, das in den Nachrichten wegen seiner Atomraketen ständig präsent, ansonsten aber ein weißer Fleck auf der Landkarte ist. Das nicht nur als merkwürdig, sondern als gefährlich gilt. Das in der Welt isoliert dasteht. Ist die Isolation überwindbar? Kräuter sagt ja. Vertraut mit asiatischer Lebenssicht, fand er Zugang nicht nur zu offiziellen Institutionen, er war in Wohnungen zu Gast, sprach mit jungen Menschen auf der Straße, mit Künstlern und Intellektuellen, mit Bauern und Arbeitern. Er ist ein aufmerksamer Zuhörer und sensibler Beobachter, der das immer noch lastende Trauma des Koreakriegs ebenso zu ergründen sucht wie das Leben des modernen Nordkoreas. Sein Reise-Bericht liefert unbekannte Fakten und spannende Aufschlüsse über das Land und seine Menschen.
Uwe Kräuter Bücher
1. Januar 1945


Das Teehaus. Mit Aufführungsfotos und Materialien
- 179 Seiten
- 7 Lesestunden
Im Teehaus kommen viele Menschen und bringen verschiedene Charaktere zusammen. Ein großes Teehaus ist eine kleine Gesellschaft. Lao She erfasst die Merkmale dieser Szene und verdichtet einen Zeitraum von einem halben Jahrhundert sowie sechzig oder siebzig Haupt- und Nebenfiguren im Teehaus. Er zeigt die Lebensszenen nach dem Scheitern der Hundert Tage Reform in der späten Qing-Dynastie, während der Separatismus der Nordwarlords in der frühen Republik China und vor dem vollständigen Zusammenbruch des Kuomintang-Regimes. Er fasst die scharfen Konflikte und Gegensätze aller Gesellschaftsordnungen und verschiedener Kräfte in China zusammen und offenbart das historische Schicksal des halbfeudalen und halbkolonialen China.