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Chantal Montellier

    Chantal Montellier ist eine französische Comiczeichnerin, die für ihren starken visuellen Stil und ihre Unterstützung der traditionellen belgischen Zeichenkunst bekannt ist. Ihre Arbeiten befassen sich häufig mit sozialen und politischen Themen und legen dabei einen Schwerpunkt auf weibliche Charaktere und deren Perspektiven. Montellier hat Anerkennung für ihre Werke erhalten, die Konventionen in Frage stellen und komplexe menschliche Beziehungen erforschen. Ihr Engagement für ihr Handwerk und ihre Fähigkeit, visuell eindrucksvolle und zum Nachdenken anregende Erzählungen zu schaffen, machen sie zu einer bedeutenden Persönlichkeit in der Welt der Comics.

    Der Process
    Social Fiction
    • Appearing together in English for the first time, three politically charged sci-fi graphic novellas by a pioneering French comics artist. Dark, smart, and indomitably cool, the ’70s and ’80s dystopian visions of Chantal Montellier still unsettle. Visitors to an underground mall must recreate civilization after a nuclear strike may have wiped out the rest of humanity. Newlyweds find themselves implicated in a government eugenics program. A disembodied authority reprimands a man for stepping out of view of a security camera. In this collection of three novellas—Wonder City, Shelter, and 1996—published together in English for the first time, Montellier’s blend of dark humor, gripping storytelling, and consistent focus on the perils of totalitarianism shows her to be a master of both comics and science fiction. Social Fiction includes a Q&A between Chantal Montellier and Geoffrey Brock.

      Social Fiction2023
      4,0
    • Der Process

      • 304 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Die Entstehung dieses nicht vollendeten Werkes – vom Sommer 1914 bis zum Ableben des Autors im Juni 1924 – war von besonders prägnanten Phasen in Kafkas Leben gekennzeichnet. Im Juli 1914 fand die Auflösung der Verlobung mit Felice Bauer statt. Sowohl die Verlobung als auch die Entlobung waren für Kafka mit starken Schuldgefühlen verbunden. Eine abschließende Aussprache hierzu im Berliner Hotel Askanischer Hof in Anwesenheit von Freunden hatte Kafka als „Gerichtshof“ empfunden. Unmittelbar danach begann er mit der Arbeit zum Process. Der Erste Weltkrieg brach aus. Ab dem Herbst 1914 wohnte Kafka erstmals unabhängig von seinen Eltern in einem eigenen Zimmer. Seine Arbeit schritt zunächst gut voran, in zwei Monaten entstanden rund 200 Manuskriptseiten, kam aber – wie bei ihm häufig – bald zum Erliegen. Er beschäftigte sich nun u. a. mit der Erzählung In der Strafkolonie. Der Process entstand nicht in linearer Abfolge: Es lässt sich nachweisen, dass Kafka zuerst das Eingangs- und das Schlusskapitel niederschrieb, danach schrieb er an einzelnen Kapiteln parallel weiter. Anfang 1915 wurde der Roman dann unvollendet beiseitegelegt und nie vollendet. Kafka schrieb den Process in Hefte, die er auch für die Niederschrift anderer Texte verwendete. Diese Blätter hat er später herausgetrennt und sie nach Kapiteln und Fragmenten neu sortiert, ohne dabei eine bestimmte Reihenfolge der Teile festzulegen.

      Der Process2023
      3,9