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Jente Posthuma

    Jente Posthuma schreibt Erzählungen, die sich mit Themen wie Isolation und der Suche nach Identität befassen und dabei oft autobiografische Elemente nutzt, um die Komplexität menschlicher Beziehungen zu erforschen. Ihre Prosa zeichnet sich durch scharfe Introspektion und eine lyrische Qualität aus, die den Leser in das Innenleben ihrer Charaktere zieht. Posthuma untersucht existenzielle Fragen, die bei zeitgenössischen Lesern Anklang finden, und fängt die stille Einsamkeit ein, die unter der Oberfläche des Alltags verborgen liegt. Ihre Arbeit zeichnet sich durch rohe Ehrlichkeit und ein tiefes Verständnis der menschlichen Psyche aus.

    Mensen zonder uitstraling
    Woran ich lieber nicht denke: Roman - Shortlist International Booker Prize 2024
    • »Ein tief bewegender Roman über Trauer und Identität. Gekonnt verwebt Jente Posthuma Tragik und Humor.« Jury International Booker Prize Als Erstes denkt sie immer an ihren Zwillingsbruder: Wenn sie einen neuen Pullover für ihre Sammlung entdeckt. Wenn sie nicht weiß, wie sie ein schlecht laufendes Date elegant beenden kann. Wenn sie Sylvia Plath liest und Virginia Woolf. Oder als sie die einstürzenden Twin Towers in den Fernsehnachrichten sieht. Ihr Zwillingsbruder ist der Mensch, der immer da ist – erst im gemeinsamen Kinderzimmer, dann in der Wohnung auf der anderen Seite des Parks in Amsterdam. Doch plötzlich kommt der Tag, an dem er nicht mehr da ist. »Auch Virginia Woolf hatte einen Pelzmantel angezogen, wusste ich. Sie füllte die Taschen mit Steinen und ertränkte sich in einem Fluss. Wie mein Bruder, aber das wusste ich damals noch nicht.« Jente Posthuma schreibt in präzisen Miniaturen, voll sanfter Melancholie und überraschendem Humor von einer Trauer, die nicht weichen will und in jeder Faser des Körpers spürbar ist. Und sie erzählt, wie das Ringen um Verständnis die Nähe zum verlorenen Menschen noch vertiefen kann.

      Woran ich lieber nicht denke: Roman - Shortlist International Booker Prize 2024
      3,7
    • Mensen zonder uitstraling

      • 173 Seiten
      • 7 Lesestunden

      De stuurloze hoofdpersoon van 'Mensen zonder uitstraling' leeft in de schaduw van haar moeder, een ontevreden actrice. Haar vader is hoofd van een psychiatrische inrichting. Psychopaten en depressieven raadt hij aan hun bezigheden in afgepaste tijdsblokken in te delen, zodat ze meer controle krijgen over hun bestaan. Zijn eigen dochter geeft hij hetzelfde advies, zodat haar leven weer ‘behapbaar’ wordt. Dat woord gebruikt hij graag. Dan overlijdt plotseling haar moeder en blijven vader en dochter met zijn tweeën over. Elke avond speelt vader patience op zijn computer en eet hij staande aan het aanrecht een pak magnetronpannekoeken. Zij houdt zich op met pyromanen, pedofielen, garagehouders, schrijvers en masseurs en probeert krampachtig iets van haar leven te maken. In droogkomische stijl schetst Posthuma een caleidoscopisch portret van een gemankeerde familie – normale mensen in een absurd universum, of andersom.

      Mensen zonder uitstraling