Allzu lange war das Leben in Routine erstarrt, nun endlich lockern sich die Fesseln, die bisher das Denken der Menschen einengten. Denn Luthers Thesen lösen in Deutschland ein Beben aus, das die gesamte kirchliche und soziale Ordnung ins Wanken bringt … In dieser unruhigen Epoche tritt Cyriakus Rucker 1522 als Scholar in das Aschaffenburger Stift St. Peter & Alexander ein. Doch sein frommer Lebensweg wird nach und nach geprägt von Diskussionen, die ihm immer wieder Widersprüche und Heucheleien hinter religiösen Idealen aufzeigen. Zunehmend enttäuscht muss er mitansehen, wie die scheinbar feste Ordnung der Kirche unter der Last politischer und religiöser Konflikte, Machtinteressen und menschlicher Schwächen aus den Fugen gerät und sein Weltbild erschüttert – ein Bruch, der nicht ohne tragische Konsequenzen bleibt.
Manfred Schopp Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
1. Januar 1939


Einhard (um 770-840)
- 44 Seiten
- 2 Lesestunden
Einhard (um 770-840) war einer der vielseitigsten Manner am Aachener Hof z. Zt. Karls d. Gr. und Ludwigs d. Fr., denen er als Berater, Diplomat und Vertrauter nahestand. Seine Schriften - u. a. stammt von ihm die Lebensbeschreibung Karls d. Gr. - wie auch die von ihm erbauten Basiliken in Steinbach/Michelstadt und Seligenstadt a.M. machen ihn zu einem Gewahrsmann der karolingischen Geschichte.