Bookbot

Margaret Goldsmith

    Seven Women Against the World
    Good-bye für heute
    Patience geht vorüber
    • Good-bye für heute

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Berlin 1926: Die junge Medizinstudentin Karin lebt mit ihrer Mutter Jean und ihrem Zwillingsbruder Erhard im ehemaligen Familienheim am Lützowplatz, nach dem Tod des Vaters. In der Weimarer Republik eröffnen sich neue Freiheiten, und Karin blickt optimistisch in die Zukunft. Doch die Familie ist durch den Krieg und die Inflation zerrissen. Jean, eine US-Amerikanerin und überzeugte Demokratin, arbeitet als Journalistin und steht den konservativen Ansichten ihrer Schwiegerfamilie fern. Karin möchte der sozialistischen Partei beitreten, während Erhard sich eine Rückkehr zur Monarchie wünscht und fanatischer Nationalist sowie Antisemit ist. Die Konflikte innerhalb der Familie und die Radikalisierung des Bruders belasten Karins Studienjahre, bis ein Attentat alles verändert. Jean, die sich nach ihrer unglücklichen Ehe neu orientieren will, sieht sich ebenfalls mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Goldsmith verknüpft in ihrem Debütroman von 1928 die politische Polarisierung Berlins mit den alltäglichen Streitigkeiten der Familie und zeichnet ein Bild einer Gesellschaft am Kipppunkt. In der Begegnung verschiedener Figuren, darunter ein jüdischer Anwalt und ein amerikanischer Schriftsteller, beleuchtet sie die Prägungen kultureller Milieus und den Kampf zweier Generationen von Frauen um Gleichstellung und gesellschaftliche Anerkennung.

      Good-bye für heute2025
      3,9
    • Seven Women Against the World

      • 236 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Focusing on the lives of seven revolutionary women, this analysis delves into the motivations behind their societal revolts. The book highlights influential figures such as Charlotte Corday, Emma Goldman, and Rosa Luxemburg, exploring their unique contributions to revolutionary movements and the broader implications of their actions. By examining their struggles and ideologies, the work provides insight into the challenges faced by women in their fight for social change.

      Seven Women Against the World2022
    • Patience geht vorüber

      Ein Roman

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Während an der Front gekämpft wird, feiern die beiden Schulfreundinnen Patience und Grete im April 1918 in einer kleinen Konditorei in Berlin ihr bestandenes Abitur. Beide sind froh, dass ihnen bei der Prüfung kein Bekenntnis zur Nation abverlangt wurde, stimmen sie doch schon lange nicht mehr in den patriotischen Überschwang ihrer Umgebung mit ein: Grete ist Sozialistin und Patience, die eine englische Mutter hat, wurde von den Mitschülerinnen ständig daran erinnert, dass sie "nicht dazugehört". Margaret Goldsmith schildert in ihrem erstmals 1931 veröffentlichten Roman "Patience geht vorüber" die Lebensentwürfe und Enttäuschungen der sympathischen Heldin Patience – von ihrer leidenschaftlichen Liebe zu Grete bis hin zu ihrem "neusachlichen" Umgang mit Beziehungen Ende der 1920er-Jahre. Zwischen den Klassen, den Nationen, aber auch den Geschlechtern stehend, lotet die junge Berlinerin die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Nachkriegskulturen, der Sexualmoral und der Rollenbilder in Deutschland und England aus. Aus der Sicht einer selbstbewussten jungen Frau entsteht dabei ein dichtes Zeitbild vom Ende des Ersten Weltkriegs und der Novemberrevolution über die Inflation 1923 bis ins Jahr 1930. Der Roman ist der Künstlerin Martel Schwichtenberg gewidmet, mit der Goldsmith befreundet war und von der die Umschlagillustration stammt.

      Patience geht vorüber2020
      4,5