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Grete Meisel-Hess

    Grete Meisel-Heß war eine feministische Romanschriftstellerin und Essayistin im Wien der aufkommenden Psychoanalyse. Ihre Schriften tauchen in die sozialen und psychologischen Dimensionen des Frauenlebens ein. Sie schrieb scharfsinnig über die Themen ihrer Zeit und bot eine einzigartige Perspektive auf die weibliche Erfahrung. Ihre Prosa zeichnet sich durch intellektuelle Tiefe und stilistische Eleganz aus.

    Weiberha ß und Weiberverachtung
    Suchende Seelen - Drei Novellen
    Die Intellektuellen
    • 2023

      Weiberha ß und Weiberverachtung

      Eine Erwiderung auf die in Dr. Otto Weiningers Buche

      Die Broschüre thematisiert den aktuellen Diskurs über Feminismus und Antifeminismus, insbesondere die zunehmende Verbreitung antifeministischer Werke, die oft mit pseudowissenschaftlichen Argumenten untermauert sind. Der Autor kritisiert die Vorstellung, dass das Thema "ausgesungen" sei, und betont die Notwendigkeit, gegen die weit verbreitete Frauenverachtung anzutreten. Dabei wird auf das Werk von Weininger verwiesen, dessen provokante Thesen und tragisches Schicksal eine intensive Diskussion über Geschlechterverhältnisse und deren gesellschaftliche Wahrnehmung anstoßen.

      Weiberha ß und Weiberverachtung
    • 2021

      Suchende Seelen - Drei Novellen

      Das Leid - Die Lüge - Krisis

      • 156 Seiten
      • 6 Lesestunden

      "Der Grad unseres Leides, die Tiefe jener vergrabenen Schlünde, in die wir unter Grauen und Gefahr hinuntersteigen in der Stunde des Erlebens, die Intensität des Fühlens und Erfassens - das ist das Kriterium des Dichters. Und nur wer so erlebt, dem ballt sich die Essenz des Erlebten in feste, unverdrängbare Formen, die nach Ausdruck ringen..." Auszug aus Krisis.Die österreichische Schriftstellerin Grete Meisel-Heß (1879-1922) wuchs als Tochter eines wohlhabenden Fabrikbesitzers in Wien auf. Sie besuchte Schulen in Prachatitz und ab 1894 in Wien und belegte danach in Wien als außerordentliche Gasthörerin Vorlesungen Philosophie, Soziologie und Biologie. Sie begann ab dem Jahr 1900 unter ihrem Geburtsnamen Romane, Novellen und Aufsätze zu veröffentlichen. Sie befasste sich dabei mit Sozial- und Sexualreformen, der Emanzipation der Frauen und Individualismus. Sie wandte sich deutlich gegen den 1903 veröffentlichten Bestseller Otto Weiningers Geschlecht und Charakter. Die herrschende Sexualmoral kritisierte sie als Doppelmoral und bezeichnete Prostitution als Auswirkung der sozialen Unfreiheit. Sie stand dem Bund für Mutterschutz nahe. Im Jahr 1908 ging sie nach Berlin, wo sie ab 1909 mit dem Architekten Oskar Gellert verheiratet lebte. Gegen Ende ihres Lebens befürwortete sie die "natürliche Rolle der Frau". (Wiki)Nachdruck der historischen Originalausgabe aus dem Jahre 1903.

      Suchende Seelen - Drei Novellen
    • 2007

      Die Intellektuellen

      Roman

      • 284 Seiten
      • 10 Lesestunden
      5,0(1)Abgeben

      In diesem Roman wird das Leben von Grete Meisel-Hess, einer herausragenden Intellektuellen des frühen 20. Jahrhunderts, beleuchtet. Die Geschichte entfaltet sich vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Umbrüche und thematisiert die Herausforderungen, mit denen Frauen in einer von Männern dominierten Welt konfrontiert sind. Durch die vielschichtigen Charaktere und deren Beziehungen wird ein eindrucksvolles Bild der damaligen Zeit gezeichnet, das sowohl persönliche als auch politische Konflikte umfasst. Der Roman bietet einen tiefen Einblick in das Streben nach Identität und Selbstverwirklichung.

      Die Intellektuellen