Peter Böthig Bücher





Machtspiele
- 416 Seiten
- 15 Lesestunden
Die Russen sind da
Kriegsalltag und Neubeginn 1945 in Tagebüchern aus Brandenburg. Mit einem Essay von Alexander Gauland
- 511 Seiten
- 18 Lesestunden
Auf ihrem Weg nach Berlin durchquerten die sowjetischen Truppen im Frühjahr 1945 das einstige Kernland Preußens. Hier fanden die letzten großen Schlachten des Zweiten Weltkriegs statt. Die Zerstörungen von Dörfern und Städten übertrafen das Ausmaß der Verwüstungen im Dreißigjährigen Krieg. Mehr als ein Sechstel der Bevölkerung in Brandenburg kam ums Leben. Wie sah der Alltag der Menschen in den letzten Wochen und Monaten vor Kriegsende und in den ersten Jahren des Neubeginns aus? Wie wurden die geschichtlichen Ereignisse wahrgenommen, welchen Einfluss hatte die Nazi-Propaganda auf die Perspektive der Schreiber? Die hier erstmals publizierten, aus privaten Quellen zusammengetragenen Tagebuch- und Briefaufzeichnungen aus den Jahren 1939 bis 1949 vermitteln Tag für Tag ein authentisches Bild vom Überleben in einem Jahrzehnt, in dem die Bedrohung der Existenz zum Alltag gehörte. Neben einer Einleitung der Herausgeber enthält der Band einen Essay des Publizisten Alexander Gauland, der den zeithistorischen Horizont des Übergangs von der Nazi-Diktatur zur sowjetischen Besatzung mit seinen Brüchen und Kontinuitäten beleuchtet. Ein ausführlicher Farbtafelteil stellt fünfzig Agfacolor-Dia-Aufnahmen aus den Kriegs- und Nachkriegsjahren vor. Die faszinierenden Bilder zeigen deutsche Lebenswelten während der Kriegszeit und in den frühen Nachkriegsjahren.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß Schreiben und Leben im Grundsätzlichen auseinanderklaffen. Ich möchte mir nicht denken, dass man als Autor eine bestimmte Moral vertritt, ja moralisiert (was ich, zugegeben, tue) und als Mensch dieser Moral absolut entgegenlebt.„ Am 18. März 2004 wird Christa Wolf, die diese strengen Maßstäbe an sich und ihr Schreiben anlegt, 75 Jahre alt. Diese Bildbiographie über die bedeutendste deutschsprachige Autorin der Gegenwart zeigt einen Menschen, der sich im Literarischen und Politischen weder in der DDR noch später in der Bundesrepublik zu Zugeständnissen bereit gefunden hat. Anhand autobiographischer Texte aus den Essays und Briefen und von Faksimiles ihrer Manuskripte und anhand von ca. 300 Fotos - viele stammen aus ihrer privaten Sammlung - wird Christa Wolfs Leben über die Jahre hinweg und von Werk zu Werk nachvollziehbar. Den Abschluß bildet eine ausführliche Chronologie ihrer Lebensstationen und ihrer Publikationen. Christa Wolfs jüngstes Werk “Ein Tag im Jahr„ wurde im Herbst 2003 von Lesern und Kritik mit großer Begeisterung aufgenommen. Wie nie zuvor gibt sie darin Auskunft über sich und ihr Leben. “Eine Biographie in Bildern und Texten„ vervollständigt nun, ein halbes Jahr danach, auf einmalige und authentische Weise unser Bild dieser großen Autorin. “Für alle, die sie so schätzen wie wir, ist diese Biografie in Bildern (.) ein Fest!"