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Sebastian Bary

    Sebastian Barry ist ein irischer Dramatiker, Romanautor und Dichter, bekannt für seinen dichten literarischen Schreibstil und gilt als einer der besten irischen Schriftsteller. Seine Karriere begann mit Lyrik, bevor er sich dem Schreiben von Theaterstücken und Romanen widmete, wobei seine Belletristik mittlerweile seine Theatererfolge übertrifft. Seine Prosa taucht tief in die irische Geschichte und die menschliche Erfahrung ein, oft mit einem melancholischen, aber poetischen Ton. Barrys Werk erforscht Themen wie Erinnerung, Identität und die Komplexität familiärer Bindungen mit einer unverwechselbaren sprachlichen Sensibilität.

    Tage ohne Ende
    • Thomas McNulty und sein Freund John Cole sind gerade 17 Jahre alt, als ihre Karriere als Tanzmädchen in einem Saloon für Bergarbeiter ein natürliches Ende findet. Für den »miesesten Lohn aller miesesten Löhne« verdingen sie sich bei der Armee und sind fortan unzertrennlich in Kriegsgeschäften unterwegs. Angst kennen beide nicht, dafür haben sie schon zu viel erlebt. Sie wissen: »wenn’s um Gemetzel und Hungersnot geht, darum, ob wir leben oder sterben sollen, schert das die Welt nicht im Geringsten. Bei so vielen Menschen hat die Welt es nicht nötig.« Thomas ist vor dem »Großen Hunger« aus Irland geflohen, hat die Überfahrt und die Fieberhütten in Kanada überlebt, sich bis nach Missouri durchgeschlagen. Wie ein irischer Simplicissimus stolpert er durch das Grauen der Feldzüge gegen die Indianer und des amerikanischen Bürgerkriegs – davon und von seiner großen Liebe erzählt er mit unerhörter Selbstverständlichkeit und berührender Offenheit. In all dem Horror findet Thomas mit John und seiner Adoptivtochter Winona sein Glück. Er bleibt ein Optimist, ganz gleich unter welchen Umständen. Der Bestseller jetzt im Taschenbuch!

      Tage ohne Ende
      3,9