Ein britischer Militärhistoriker erforschte die Natur des Kampfes über Jahrhunderte und in verschiedenen Kriegsformen, von Land- bis zu nachrichtendienstlichen Operationen. Seine Werke tauchten tief in die Psychologie der Schlacht ein und untersuchten, wie sich Konflikte entwickelten und wie Einzelpersonen reagierten. Keegan bot tiefgreifende Einblicke in die Geschichte der Kriegsführung.
Sir John Keegan (1934–2012) gilt als einer der bedeutendsten Militärhistoriker unserer Zeit. Er lehrte viele Jahre an der Royal Military Academy Sandhurst und hat zahlreiche Bücher verfasst. Nicht wenige davon sind Standardwerke, so etwa «Der Zweite Weltkrieg» (1989), «Die Kultur des Krieges» (1995), «Die Maske des Feldherrn» (1997) und «Der Erste Weltkrieg» (2000).
Sir John Keegan (1934–2012) gilt als einer der bedeutendsten Militärhistoriker unserer Zeit. Er lehrte viele Jahre an der Royal Military Academy Sandhurst und hat zahlreiche Bücher verfasst. Nicht wenige davon sind Standardwerke, so etwa «Der Zweite Weltkrieg» (1989), «Die Kultur des Krieges» (1995), «Die Maske des Feldherrn» (1997) und «Der Erste Weltkrieg» (2000). Hainer Kober, geboren 1942, lebt in Soltau. Er hat u. a. Werke von Stephen Hawking, Steven Pinker, Jonathan Littell, Georges Simenon und Oliver Sacks übersetzt.
Sir John Keegan (1934–2012) gilt als einer der bedeutendsten Militärhistoriker unserer Zeit. Er lehrte viele Jahre an der Royal Military Academy Sandhurst und hat zahlreiche Bücher verfasst. Nicht wenige davon sind Standardwerke, so etwa «Der Zweite Weltkrieg» (1989), «Die Kultur des Krieges» (1995), «Die Maske des Feldherrn» (1997) und «Der Erste Weltkrieg» (2000).
Die Geschichte des Krieges und der Kriegskunst ist immer auch als Geschichte der menschlichen Zivilisation zu verstehen. Und umgekehrt: erst wenn sich ein technischer oder sozialer Fortschritt auch für die Zwecke des Krieges nutzen ließ, war er auf Dauer durchsetzbar. John Keegan spannt den Bogen von den Kämpfen der Steinzeit bis zur drohenden Apokalypse der Massenvernichtungswaffen unserer Tage, und immer trägt die menschliche Aggression andere Züge. Das Buch zeigt exemplarisch, dass Kultur und Zerstörung Hand in Hand gehen und dass die Art, wie ein Volk Krieg führt, Rückschlüsse auf den Stand seiner Zivilisation zulässt.
Der erste moderne Krieg Im Bürgerkrieg zwischen Nord- und Südstaaten (1861–1865) starben über 700 000 Soldaten – mehr als in allen anderen Kriegen zusammen, die die USA seitdem geführt haben. John Keegan zeichnet das ebenso faszinierende wie beklemmende Bild dieses ersten modernen Krieges: vom zähen Kampf um die Sklaverei über die legendären Schlachten bis hin zur totalen Niederlage des Südens – und dem Ende einer ganzen Lebensweise. Dabei spürt er den politischen Dimensionen dieses Krieges ebenso nach wie den menschlichen Erschütterungen. Eine Gesamtdarstellung, die Maßstäbe setzt. «Ein meisterhaftes, herausforderndes Buch.» The Times «John Keegan ist der lesenswerteste und zugleich originellste Militärhistoriker der Gegenwart.» New York Times
The origins of Western warfare can be traced back to classical Greece, particularly on the battlefields of Marathon, Delion, and Koroneia, where the Greeks developed a brutal and decisive form of combat involving armed men of all ages. This study presents a fresh interpretation of Greek warfare, arguing that the same principles that shaped democracy—immediate resolution of conflict—also contributed to the horrific nature of hoplite phalanx battles. The narrative draws from a wide range of sources, including Greek poetry, drama, and historical records, to depict the mechanics of classical warfare. Focusing on the infantryman's perspective, it delves into the brutal realities of spear-thrusting and shield-pushing, the challenges of fighting in bronze armor, and the psychological turmoil of mass panic. It examines the physical condition, age, and morale of soldiers and their commanders, as well as their weapons and capabilities. Additionally, it explores the social and political dimensions of the soldier's experience, illustrating how the intense and brutal nature of infantry battles profoundly impacted their relationships with family, community, and country. This account raises new questions and challenges existing assumptions about the fundamental reasons for war.