Lancia Hyena Zagato
- 200 Seiten
- 7 Lesestunden






Mit der Darstellung eines minderjährigen Schülers, der mit einer jungen Frau, deren Mann an der Front kämpft, Ehebruch begeht und ein uneheliches Kind in die Welt setzt, verletzte Raymond Radiguet bewusst bürgerliche Tabus und Konventionen. Der 16-jährige Ich-Erzähler nimmt den Ersten Weltkrieg wie lange Sommerferien wahr; die Schule interessiert nicht, er schwänzt den Unterricht und verbringt viel Zeit mit der 19-jährigen Marthe. Diese hat er noch vor ihrer Hochzeit mit dem Soldaten Jacques kennen gelernt. Während Jacques an der Front kämpft, treffen sich die beiden in Marthes Wohnung. Es entwickelt sich schließlich eine enge Liebesbeziehung – sehr zum Entsetzen der Eltern und Nachbarn. Als Marthe schwanger wird, beschließen sie, dass Jacques nichts davon erfahren und das Kind als sein eigenes betrachten soll; ihnen ist klar, dass ihre Beziehung keine Zukunft hat. Marthes Schwangerschaft verläuft mit Komplikationen, sodass sie sich in die Obhut ihrer Eltern begeben muss. Der Erzähler sieht sie nie wieder. Er erfährt von ihrem Tod und dass das Baby seinen Namen trägt.
Edizione integrale
November, Erinnerungen, Aufzeichnungen und innerste Gedanken
Zwei frühe, autobiografische Erzählungen und ein Einblick in das Tagebuch des jungen Flaubert. ›November‹ ist der zweite Band der Jugendwerke (1838–1842).
In den geheimnisumwobenen Gewölben der Pariser Oper hält sich ein unsagbar häßlicher Mensch verborgen. Um die Liebe einer jungen Sängerin zu gewinnen, ist ihm jedes Mittel recht; aus der Oper wird ein Tollhaus, die Ereignisse überstürzen sich. Leroux' Kriminalklassiker wurde bereits mehrfach verfilmt. Deutsche Leser, die nach der Gänsehaut erzeugenden Lektüre des Romans noch nicht genug haben, können sich die »Visionen der Hölle« (FAZ) in Hamburg im eigens hierfür gebauten Flora-Theater mit Wagner-Tenor Peter Hoffmann in der Titelrolle ansehen.
In dem Nebengebäude des Schlosses Glandier ist Mademoiselle Mathilde Stangerson, die Tochter des Schlossherrn, beinahe erwürgt worden. Bewußtlos liegt sie im Zimmer. Erst als sie aufwacht und um Hilfe ruft, werden die Schloßbewohner aufmerksam und eilen herbei. Das Zimmer ist von innen verschlossen. An einer Wand sind Blutspuren zu sehen, Möbel sind umgestürzt, und am Boden liegt eine Keule. Wie konnte der Täter entkommen? Und wer war für den Anschlag verantwortlich?
Brevi capolavori di ambigua e delicata bellezza, i Contes cruels spiccano sovrani su tutta l’opera di Villiers de l’Isle-Adam, vero prisma rilucente in cui l’esprit dell’autore si riflette in tutte le sue molteplici sfaccettature. Feroci, sgradevoli, imbarazzanti, sontuosi nella scrittura, dove ammiccano tesori lessicali tutti da riscoprire e gustare con palato sottile, impreziositi da un sapientissimo uso del décor, i Contes cruels («il più miracoloso dei libri d’ore», come ebbe a scrivere Stéphane Mallarmé) rappresentano uno splendido, raro esempio di fantastico a parte subjecti da cui parecchi scrittori avranno non poco da imparare.
È negli archivi del palazzo romano dei Caetani, in via delle Botteghe Oscure, che Stendhal trova, nell'inverno 1833-34, una raccolta di manoscritti dei secoli XVI e XVII, scritti da anonimi «in una specie di gergo», cioè in dialetto. In una lettera a Sainte-Beuve scrive: «Ho impiegato le mie economie per acquisire il diritto di fare delle copie. Tradurrò fedelmente questa roba, il cui merito, secondo me, risiede appunto nella fedeltà». Agli occhi di Stendhal infatti queste "cronache", benché l'amore vi svolga un grande ruolo, sono un complemento della storia d'Italia: «è la società da cui sono scaturiti i Raffaello e i Michelangelo»; le storie che vi sono raccontate contengono l'energia dei sentimenti, sono 'verità"; è la «passione italiana», come nell'ultima cronaca, Suora Scolastica, alla quale Stendhal sta ancora lavorando il giorno della sua morte, vortice romanzesco di una passione d'amore negata dalla violenza della società napoletana del XVIII secolo.