In der Publikation werden die Ergebnisse einer Studie zur Integration in Bildung, Ausbildung und Arbeit von Geflüchteten in Berlin präsentiert. Grundlage der Untersuchung bilden qualitative Interviews mit Geflüchteten und Akteuren aus Schulen, Unternehmen, zivilgesellschaftlichen Projekten und Verwaltungen. Dabei werden förderliche und hinderliche Faktoren der Integration in Ausbildung und Arbeit analysiert und darauf bezogene Maßnahmen des Integrationsmanagements diskutiert.
Der Band befasst sich mit der Entwicklung des politischen Interesses und des politischen Engagements junger Menschen. Dabei werden neuere empirische Befunde und Erklärungen zum Verhältnis von Jugendlichen zur Politik präsentiert. In Beiträgen zur medial vermittelten politischen Partizipation wird der Frage nachgegangen, inwieweit durch das Internet die politische Diskussionskultur und Partizipation nachhaltig gefördert und bürgerliches Engagement gestärkt wird. Die voraussetzungsreichen sozialen und pädagogischen Bedingungen für Beteiligungsprozesse in Kindheit und Jugendalter bilden einen weiteren Schwerpunkt des Bandes. Schließlich werden aktuelle Entwicklungen zu Protest, Radikalisierung und Gewalt diskutiert.
Der Blick in die Innenwelt des Gefängnisses bleibt nicht nur aufmerksamen Zeitgenossen verschlossen. Selbst Forscher, denen die Materie des Strafvollzugs vertraut ist, können kaum Aussagen über die soziale Situation von Strafgefangenen treffen. Diesem Mangel will die vorliegende Studie abhelfen. In einer vergleichenden Untersuchung von vier Jugendstrafvollzugsanstalten wurden 64 jugendliche Insassen und 27 Bedienstete zu Gruppenprozessen, individuelle Einstellungen und Bewältigungsmustern befragt und Folgerungen für den Umgang mit Jugendlichen in der Haft gezogen.
Der Band widmet sich dem Übergang von der Schule in Ausbildung und Studium. Auf der Grundlage vergleichender qualitativer Fallanalysen fragen die einzelnen Kapitel, welche Maßnahmen in den untersuchten Institutionen durchgeführt werden und welche Wissensformen und Fertigkeiten in der Übergangspraxis eine Rolle spielen. Der Band widmet sich dem Übergang von der Schule in Ausbildung und Studium. Auf der Grundlage vergleichender qualitativer Fallanalysen fragen die einzelnen Kapitel zum einen, welche Maßnahmen in den untersuchten Institutionen durchgeführt werden und in welcher Verbindung diese zu institutionellen Vorgaben und Strukturen des Übergangssystems stehen. Zum anderen richtet sich das Interesse auf die Wissensformen und Fertigkeiten, die für den Übergangsprozess eine Rolle spielen: Auf welche Weise und unter welchen Bedingungen wird Wissen vermittelt und angeeignet, das für die Bewältigung des Übergangs relevant ist? Dabei kommt die Sprache auch auf die charakteristischen Schwierigkeiten und Widersprüche der Übergangspraxis.
Die Debatten um eine „nachholende“ Integration (Bade) von Migranten hierzulande machen auch vor der Polizei nicht halt. In den letzten Jahren gab es umfangreiche Bestrebungen in Politik und Verwaltung, den Zugang von Migranten zur Polizei zu erleichtern und Diversität der Organisation zu etablieren. Das gilt auch für die Berliner Polizei, die sich seit vielen Jahren mit einer offensiven Politik um einen verstärkten Zugang von Migranten in ihre Organisation bemüht. Dennoch bleibt die Realität im Dienstalltag nach wie vor hinter den politischen Zielen zurück. Die vorliegende Studie befasst sich mit der „Integrationswirklichkeit“ von Migranten in der Berliner Polizei, fragt nach deren Erfahrungen mit der Personalauswahl, mit Ausbildung und Studium, ihrem Berufsalltag und gibt Empfehlungen für die Rekrutierungspolitik und die Gestaltung der Arbeitsbeziehungen in der Organisation.
Dies ist eine Einführung in die mathematische Theorie der Lie-Gruppen. Etwa die erste Hälfte des Buches handelt von Matrizengruppen. Abstrakte Konzepte (auch Mannigfaltigkeiten) werden erst in der zweiten Hälfte vorgestellt. Zur Motivation und zum besseren historischen Verständnis sind kurze Texte klassischer Autoren (wie Sophus Lie selbst) mit eingeflochten. Außerdem gibt es zur Anschaulichkeit ein eigenes Kapitel, das ausschließlich von diversen geometrischen Transformationsgruppen handelt. Dabei wird konkret auf die klassischen Geometrien eingegangen. Als Vorkenntnisse werden nur die üblichen Studieninhalte des ersten Jahres im Mathematik- oder Physik-Studium vorausgesetzt, soweit sie die Analysis und die Lineare Algebra betreffen. Das Buch beginnt damit auf sehr elementarem Niveau. Alles andere wird nicht nur eingeführt, sondern alle Sätze werden auch bewiesen. Auf Verständlichkeit wird großen Wert gelegt. Daher eignet sich das Buch insbesondere als Begleittext zu Lehrveranstaltungen (auch Proseminaren) in den Bachelor-Studiengängen, aber auch im Lehramtsstudium und zum Selbststudium. Das Buch enthält zahlreiche Übungsaufgaben mit Lösungshinweisen oder vollständiger Lösung.
Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau ist international erfolgreich, jedoch kämpfen viele Unternehmen aufgrund hoher Auslastung mit der vertragsgerechten Abwicklung ihrer Aufträge. Zusätzliche Kundenanforderungen während der Projekte erhöhen den Druck und führen zu Abweichungen zwischen Projekt-Ist und Projekt-Soll, was kostspielig sein und die ohnehin geringen Erlöse gefährden kann. Claimsmanagement ist ein wichtiges Instrument zur Erlössicherung, das in Deutschland im Vergleich zu den angelsächsischen Ländern noch in den Kinderschuhen steckt. Unternehmen scheuen sich oft, berechtigte Forderungen geltend zu machen, um gute Kundenbeziehungen nicht zu gefährden oder strategische Referenzen zu schaffen. Projektleiter sehen sich häufig als Abwickler und nicht als gewinnverantwortliche Unternehmer. Die neue Veröffentlichung richtet sich gezielt an Techniker und Kaufleute in der Investitionsgüter-Industrie, die an Projekten beteiligt sind. Der Autor, basierend auf langjähriger Erfahrung im Maschinen- und Anlagenbau, erklärt das Thema in 80 Schlüsselwörtern und nutzt dabei beispielhafte Projekte, Überlegungen, Ratschläge und Vertragsklauseln in deutscher und englischer Sprache. Der Verzicht auf dogmatische Erörterungen und Fußnoten erleichtert die Lesbarkeit und ermöglicht einen schnellen Zugang zum Claimsmanagement, wodurch das Werk zu einem praktischen Handbuch für Projektverantwortliche wird.