In naher Zukunft, ganz in der Nähe von Berlin: EDEN, der mächtigste Konzern der Welt, bietet seinen Kunden nur ein Produkt an: vollkommenes Glück. Kostenlos. Man muss nur seine Menschlichkeit aufgeben - ein Preis, den Millionen von Verzweifelten gerne zahlen in einer Welt, in der Ich-Religionen boomen und die Menschen Arbeitsplätze mieten, um ihrem Dasein wenigstens den Anschein einer Berechtigung zu geben. Dies ist die Geschichte von Eva, die das Paradies verlässt, um ihren verschwundenen Geliebten Adam zu suchen, von Theo, der sich mit der Rettung der Welt und anderen Teenagerproblemen herumplagt sowie von Dante und seinem Hass auf Eden. Gejagt von Seelenfängern, Konzernpolizisten und der neupreußischen Kirche müssen sie die Geheimnisse von Himmel, Erde und Unterwelt lösen und sich schließlich der Apokalypse stellen.
Volker Strübing Bücher






Nicht der Süden
- 254 Seiten
- 9 Lesestunden
Im April 2009 jährt sich die Entdeckung des Nordpols zum 100. Mal: 1909 hat ihn der US-amerikanische Forscher Robert Edwin Peary als Erster erreicht. Passend zum Jubiläum erleben die beiden Berliner Lesebühnenautoren Kirsten Fuchs und Volker Strübing ihr ganz persönliches arktisches Abenteuer: Das kleine dänische Polarschiff „Arctic Janus“ bringt sie von Dänemark bis Spitzbergen, wenige hundert Kilometer vor den Nordpol. Ganz gleich ob sie vor Besichtigung eines Offshore-Windparks ein Überlebenstraining bestehen müssen, mit einem Fischfarmer über den Nahrungsmangel in der Welt sinnieren, auf Socken die Forschungsstation Jan Mayen erkunden oder erfahren müssen, wie der Muschelrülpser eines Walrosses wirklich riecht – Kirsten Fuchs und Volker Strübing haben sich (begleitet von einem Kamerateam) mit sicherem Gespür für das Besondere auf eine Reise fernab der ausgetretenen Touristenpfade gemacht. Beide haben ihre Erlebnisse für das vorliegende Buch auf je eigene Weise literarisch verarbeitet. Ende März 2009 strahlt 3sat die vier Folgen der Dokumentation zur Hauptsendezeit aus. Sechs Wochen benötigten die beiden Autoren Kirsten Fuchs und Volker Strübing für ihre 10.000 Seemeilen lange Reise in die Arktis. Die TV-Dokumentation „Nicht der Süden“ zeigt, was sie erlebt haben und wird auf 3sat ausgestrahlt. Das vorliegende Buch zur TV-Sendung ist die literarische Verarbeitung der Reise, und erscheint mit 50 Farbfotos und einer DVD.
Volker Strübing liest und singt. Auf Lesebühnen, Poetry Slams, Literaturfestivals sowie in Kabaretts und Comedy Clubs. Seine Texte sind rasant, skurril und lustig – auch wenn sie Tragödien erzählen. Mit schwarzem Humor und einem genauen Blick für das Abseitige berichtet er von Reisenden und Nachbarn, Helden und Antihelden, von frisch Verliebten und liebenswerten Paranoikern. Sein Alter Ego kämpft mit Herpes und böswilligen Doppelgängern, wird in einer Parallelwelt von der nie aufgelösten Stasi gejagt und fällt buchstäblich aus allen Wolken – aber immer wieder auf die Füße.Volker Strübing ist einer der beliebtesten Autoren der Berliner Lesebühnenszene, jetzt erscheint zum ersten Mal ein Buch mit seinen Kurzgeschichten. Auf der beiliegenden Audio-CD zeigt er sein Talent als ruhiger Vorleser und Hochgeschwindigkeits-Spoken-Word-Performer. (amazon.de)
Volker Strübing ist Geschichtenerzähler. In seinem neuen Buch erlebt man, was passiert, wenn ein Algorithmus zukünftig unsere Facebook-Profile selbst ausfüllt, leidet mit ihm in den hässlichsten Städten Deutschlands, in den Knochenmühlen der Fitness-Industrie und an Frühstückstischen, träumt von Seekühen, Einhörnern und Flugzeugabstürzen, man schaut der Frau mit der Knochensäge und geschäftstüchtigen V-Männern über die Schulter, bevor ein märchenhaftes Happy End einen mit allen Zumutungen und Absurditäten des Lebens versöhnt. Auf der beiliegenden Audio-CD stellt Volker Strübing sein Talent als ruhiger, nuancierter Vorleser sowie als Hochgeschwindigkeits-Spoken-Word-Performer unter Beweis.
Lost in Gentrification
- 192 Seiten
- 7 Lesestunden
Sie nennen es Gentrifizierung. Den Prozess kennen inzwischen alle Großstädte: die rasante Aufwertung ganzer Stadteile und die Vertreibung derer, die dort vorher gelebt haben. Die Kontroversen darüber werden verbissen diskutiert und mit harten Bandagen ausgefochten. Zeit, den Prozess mal satirisch zu betrachten! Beiträge zur Gentrifizierungsdebatte von Marc-Uwe Kling, Leo Fischer, Tilman Birr, Patrick Salmen, Sebastian 23, Ella Carina Werner, Ahne, Volker Strübing u. v. a. m.
Die Lesebühne LSD - Liebe statt Drogen wurde 1996 unter dem Namen "Supernova" gegründet und im gleichen Jahr in ein "Ein Keller Buntes" umbenannt. Alle Künstler sind als Poetry Slammer, Kabarettisten, Autoren und Musiker auch in anderen Bereichen aktiv. 2006 wurde LSD zehn Jahre alt und gab dieses Büchlein mit Lesebühnenliteratur und Live-Musik vom Feinsten heraus.