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Flann O’Brien

    Dieser Autor gilt als eine Schlüsselfigur der irischen Literatur des 20. Jahrhunderts und gewann mit seinem bizarren Humor und seiner modernistisch-metafiktionalen Herangehensweise eine breite Leserschaft. Seine englischsprachigen Romane veröffentlichte er unter dem Namen Flann O'Brien, während seine irischen Werke und Zeitungsbeiträge unter dem Pseudonym Myles na gCopaleen erschienen. Sein Schreiben erforscht häufig die Grenzen von Realität und Fiktion mit einer einzigartigen und ironischen Perspektive. Er wird für seine unverwechselbare Stimme und seinen innovativen Erzählstil gefeiert.

    Das harte Leben
    Das Barmen
    Durst und andere dringende Dinge
    • Durst und andere dringende Dinge

      • 228 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Wer einmal das Vergnügen hatte, einem Leseabend mit Harry Rowohlt beizuwohnen, weiß, dass es sich dabei nicht gerade um eine trockene Angelegenheit handelt. Die Lachtränen fließen beim Publikum und der Künstler selbst hat während seines Vortrags Guinness-Bier und Whiskey zur Hand. Kein Wunder, dass die Erzählung Durst von Flann O'Brien da regelmäßig zum Höhepunkt gerät. Auf seine unnachahmliche Weise liest, nein spielt Harry Rowohl diese Szene in einem irischen Pub nach der Sperrstunde: Ein hereinschneiender Polizist im Dienst soll durch eine durstmachende Geschichte des Wirts zum komplizenhaften Mittrinken veranlasst werden. Flann O'Brien-Fan und -Übersetzer Harry Rowohlt läuft bei dieser Live-Aufnahme aus dem Jahre 1997, bei der auch die Reaktionen des Publikums deutlich vernehmbar sind, wieder einmal zu großer Form auf. Als Interpret von Hörbüchern ist Harry Rowohlt ein Großer. Sein ganzes Talent aber zeigt sich nur live, wenn er mit trockenem Witz mit dem Publikum kommuniziert, mühelos zwischen den verschiedenen Rollen hin und her wechselt und sich alle Zuhörer unversehens in einen irischen Pub zwischen durstige Männer versetzt wähnen. --Christian Stahl Live-Aufnahme, 1 CD, Spieldauer ca. 44 Minuten.

      Durst und andere dringende Dinge
      4,1
    • Das Barmen

      • 162 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Das Barmen erzählt die Geschichte von Bonaparte O’Coonassa, von seinem einzigen Schultag und seitherigen Müßiggang, seiner kurzen Ehe und noch kürzeren Vaterschaft, seiner Verurteilung zu neunundzwanzig Jahren Gefängnis, wo er »heil und sicher, gegen die Widrigkeiten des Lebens gefeit«, sein irisches Schicksal absitzt. Gnadenlos kommentiert Flann O’Brien das irische Leben schlechthin, mit einem satirischen Seitenblick auf »schwere Zeiten«, »Armut«, »Trunkenheit«, »geistige Getränke« und »Kartoffeln« in einer von Regen dampfenden Atmosphäre.

      Das Barmen