Wenn die Sonne untergeht und ihr Licht die Wolken und Kondensstreifen rötlich färbt, fragt man nicht: Geht sie morgen wieder auf? Denn: Das wird sie. Egal, was da unten auf der Erde geschieht. Gleichgültig, ob aus wirtschaftlicher Unvernunft das Klima kollabiert, ob sinnlose Kriege mit Waffen, Zöllen oder Sanktionen die Existenz der Menschheit gefährden. Die Sonne gab es schon vor uns Menschen – sie wird uns auch überleben. Aber in dieser überschaubaren Zeit, in der die vermeintliche Krone der Schöpfung die Erde bevölkert, sollten wir versuchen, miteinander klarzukommen. Wie das ausschauen könnte, hat Günter Buhlke in diesem Buch niedergelegt.
Günter Buhlke Bücher



Wir sind verloren, wenn es so bleibt
- 127 Seiten
- 5 Lesestunden
Es heißt, die Sklaverei wurde in fünftausend Jahren überwunden, die Leibeigenschaft der Bauern erledigte sich nach fünfhundert Jahren, und die Ideale der Französischen Revolution – Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – seien auch nach zweihundert Jahren noch nicht verwirklicht. Warum sollte sich schon in wenigen Jahrzehnten der Sozialismus durchsetzen? Günter Buhlke hat einmal untersucht, wie sich die Vorstellungen einer sozialistischen Gesellschaft entwickelt haben und wie bislang versucht wurde sie umzusetzen.