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Max von der Grün

    25. Mai 1926 – 7. April 2005
    Max von der Grün
    Wie war das eigentlich?
    Waldläufer und Brückensteher
    Leben im gelobten Land
    Flächenbrand
    Wenn der tote Rabe vom Baum fällt
    Männer In Zweifacher Nacht
    • Männer In Zweifacher Nacht

      • 164 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Die Romanhandlung von 'Männer in zweifacher Nacht' konzentriert sich auf einen fast 'normalen' Vorfall. In der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr werden bei einem Strebbruch drei Bergleute eingeschlossen und warten fünf Tage und fünf Nächte auf ihre Befreiung. Einer der Eingeschlossenen stirbt an den Verletzungen, die er sich bei dem Einsturz zugezogen hat. Zwischen den beiden anderen, dem Hauer Hubalek und dem Studenten und angehenden Theologen Brinkmann, kommt es bald zu einem schweren Konflikt.'Männer in zweifacher Nacht' ist ein Kammerspiel tief unter der Erde, in welchem aus Opfern Täter werden. Was ist der Mensch, wenn es nur noch ums nackte Überleben geht?Max von der Grün hat in seinem ersten Roman eigene Erfahrungen eingebracht. Von 1951 bis 1964 war er im Bergbau unter Tage tätig. Er wurde mehrfach verschüttet und z.T. schwer verletzt. Aber Max von der Grün hat nie 'nur' Romane über die Arbeitswelt Bei ihm geht es immer auch ums Ganze.?Mit 'Männer in zweifacher Nacht' startet der Pendragon Verlag eine 10-bändige Werkausgabe mit den Romanen und Erzählungen von Max von der Grün.

      Männer In Zweifacher Nacht
      4,5
    • Weil der Maurer Lothar Steingruber arbeitslos ist und weil er in Ereignisse verwickelt wird, die er nicht begreift, fragt er nach dem Sinn seines Daseins. Das Geld verdient seine Frau als Bibliothekarin. Die Tochter Claudia will Musik studieren, aber sie besteht ihre Prüfung nicht, und bald darauf ist sie spurlos verschwunden. Hat die Verbitterte Unterschlupf bei einer rechtsradikalen Vereinigung gefunden? Lothars Freund Frank, Ortsvereinsvorsitzender der SPD, gerät in Konflikt mit der eigenen Partei."Eine handfeste Anregung, über die gesellschaftlichen Widersprüche im eigenen Land nachzudenken." Süddeutsche Zeitung

      Flächenbrand
      4,0
    • Die Feindseligkeit einer kleinen Minderheit häßlicher Deutscher hat die Ausländer, die bei uns leben, unfreiwillig in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Max von der Grün ist jemand, der nicht über die Menschen, sondern mit ihnen redet. Seine Bücher bringen uns die Sorgen und Empfindungen anderer näher. So auch diese Porträts: Ein Türke, ein Grieche, ein Jugoslawe, eine Französin, ein Italiener und ein Spanier erzählen von ihren Heimatländern und von der Bundesrepublik, von ihren Erwartungen und Enttäuschungen, sie berichten von ihren Arbeitsplätzen, ihren Wohnungen und ihren deutschen Arbeitskollegen.

      Leben im gelobten Land
      3,9
    • Die Lawine

      Roman

      • 363 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Als der Fotograf Edmund Wolff frühmorgens von seiner Terrasse aus auf den nahe gelegenen Kirchturm blickt, glaubt er seinen Augen nicht zu trauen: Im offenen Fenster hängt ein Mann – sein Schwager Heinrich Böhmer. Der Tote hinterlässt Frau und Kinder, eine Elektromotorenfabrik und ein Testament, das ohne Beispiel ist: Er verfügt, dass alle Belegschaftsmitglieder zu Teilhabern der Fabrik werden sollen. Sein ärgster Widersacher, der Betriebsrat, muss nun in die Rolle des Unternehmers schlüpfen. Kaum Chef geworden, muss er feststellen, dass harte Einschnitte notwendig sind, wenn er die Firma retten will. Die Arbeitsstunden müssen erhöht, die Urlaubstage reduziert werden. Damit sind aber längst nicht alle einverstanden, auch wenn es jetzt darum geht, „ihre“ Firma zu retten.

      Die Lawine
      3,0
    • Irrlicht und Feuer

      • 187 Seiten
      • 7 Lesestunden

      "Wohin gehst du, Arbeiter?", fragt sich Jürgen Fohrmann, ein Bergmann im Ruhrgebiet der frühen sechziger Jahre. Er hasst seine Arbeit, die anspruchsloses Funktionieren voraussetzt. Von Vorgesetzen und Betriebsräten fühlt sich Fohrmann verraten, sieht sie hemmungslos Geld scheffeln auf Kosten seines Lebensglücks. Der Arbeiter aber macht weiter, um die Arbeit nicht zu verlieren. Die nächste Rate für das neue Sofa wird bald fällig. Fast 13 Jahre arbeitete Max von der Grün unter Tage auf Königsborn in Unna. In "Irrlicht und Feuer" (1963) beschreibt er mit kraftvoller Sprache den tristen Alltag des Arbeiters in der Wirtschaftswunder-Zeit. Aus der Perspektive des Ich-Erzählers wird ein System der Angst reflektiert, in dem der Arbeiter im Zustand sozialer Degradierung und Entfremdung verharrt, um einen Abglanz von Wohlstand zu erhaschen. Max von der Grüns Roman war ein politischer Skandal, ein Welterfolg und ist ein Klassiker der "Arbeiterliteratur".

      Irrlicht und Feuer
      3,7
    • Die Entscheidung

      • 64 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Inhalt :- Die Entscheidung- Wenn der Abend kommt- Der Fremde- Der Betriebsrat- Masken- Das Stenogramm- Der IgelZur Person : Max von der Grün

      Die Entscheidung
      3,3