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Theodor W. Adorno

    11. September 1903 – 6. August 1969

    Theodor W. Adorno war einer der bedeutendsten deutschen Philosophen und Gesellschaftskritiker nach dem Zweiten Weltkrieg. Sein Einfluss wurzelte in der interdisziplinären Natur seiner Forschung und seiner Zugehörigkeit zur Frankfurter Schule. Er untersuchte gründlich westliche philosophische Traditionen und bot eine radikale Kritik der gegenwärtigen westlichen Gesellschaft. Adornos Werk, das anfangs durch unzuverlässige Übersetzungen beeinträchtigt war, hat in englischsprachigen Ländern durch verbesserte Übersetzungen und posthum veröffentlichte Werke eine Renaissance erfahren und seine Wirkung auf Erkenntnistheorie, Ethik, Ästhetik und Kulturtheorie gefestigt.

    Theodor W. Adorno
    Soziologische Schriften 1
    Der private Briefwechsel
    Vorlesung über Negative Dialektik
    Beethoven, Philosophie der Musik
    Philosophische Terminologie
    Einführung in die Dialektik
    • Die Vorlesungen Adornos aus dem Jahr 1958 lösen noch immer ein, was ihr Titel verspricht: Sie geben eine Einführung in die Dialektik. Anders als etwa die »Negative Dialektik« oder die Arbeiten zu Hegel setzen sie keine Kenntnisse der philosophischen Tradition voraus und lassen sich als Propädeutik zu diesen Schriften lesen. Sie richten sich aber auch an denjenigen, der der Dialektik ablehnend gegenübersteht, weil sie systematisch von den »Schwierigkeiten« mit ihr, von den »Vorurteilen und Widerständen« gegen sie und von den »Zumutungen, vor die die Dialektik stellt« ausgehen.

      Einführung in die Dialektik
      4,8
    • Philosophische Terminologie

      Zur Einleitung. Band 2

      SCHNELLVERSAND! 1-2 Werktage. 325 S. Taschenbuch 1974. Seiten Sehr guter Zustand

      Philosophische Terminologie
      4,8
    • Beethoven, Philosophie der Musik

      Fragmente und Texte

      • 387 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Nur wenige literarische Pläne hat Adorno ähnlich lange und intensiv verfolgt wie sein Beethovenprojekt, aber keiner blieb in einem vergleichbar frühen Stadium der Arbeit stecken. Ein »philosophisches Werk über Beethoven« projektiert er nach eigenen Angaben seit 1937, die ältesten erhaltenen Aufzeichnungen datieren vom Frühjahr oder Sommer 1938, unmittelbar nach Adornos Übersiedlung nach New York. Nach Kriegsende und der Rückkehr nach Frankfurt am Main werden wiederum nur Notizen und Aufzeichnungen festgehalten, die dann 1956 nahezu abrupt abbrechen. Im Aufsatz über die Missa solemnis, den er 1964 in den Sammelband Moments musicaux aufnahm, heißt es über sein »längst entworfenes Beethovenbuch«: »Bislang kam es nicht zur Niederschrift, vor allem weil die Anstrengungen des Autors immer wieder an der Missa Solemnis scheiterten«. Bis zuletzt ist es »nicht zur Niederschrift« gekommen. Die vorliegende Ausgabe versammelt aus dem Nachlaß sämtliche Vorarbeiten Adornos, die überaus zahlreichen Aufzeichnungen und Notizen sowie wenige ausgearbeitete Texte. Entstanden ist ein Tagebuch über Erfahrungen mit der Musik Beethovens, wie Adorno selbst seine Beethoven-Fragmente bezeichnet hat.

      Beethoven, Philosophie der Musik
      5,0
    • Vorlesung über Negative Dialektik

      Fragmente zur Vorlesung 1965/66

      • 358 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Die Vorlesung über Negative Dialektik ist die letzte der vier Vorlesungen aus den Jahren 1960 bis 1966, die die Entstehung von Adornos Negativer Dialektik begleiteten. Zusammen mit den drei vorangehenden Vorlesungen – Ontologie und Dialektik, Zur Lehre von der Geschichte und von der Freiheit sowie Metaphysik. Begriffe und Probleme – bildet sie sowohl eine Propädeutik als auch den Selbstkommentar zu Adornos Hauptwerk von 1966. In der Variation von Themen, die sich im Buch unter dem Titel »Einleitung« finden, entfaltet Adorno in den Vorlesungen eine »Theorie der geistigen Erfahrung«, in der er diejenige Philosophie zu charakterisieren versucht, die ihm stets vorschwebte. Diese Theorie galt ihm denn auch für nichts weniger als eine Methodologie seiner Philosophie überhaupt.

      Vorlesung über Negative Dialektik
      4,5
    • Der private Briefwechsel

      • 349 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Der Briefwechsel zwischen Lotte Tobisch, Mitglied des Wiener Burgtheaters, und Theodor W. Adorno begann im September 1962 und dauerte bis zu Adornos Tod 1969. Er umfasst etwa 280 Briefe, Ansichtskarten und Telegramme und dokumentiert eine Freundschaft, die Generationen, soziale Positionen, Intellektualität und Temperamente überbrückt. Lotte Tobisch von Labotýn, ein Vierteljahrhundert jünger als Adorno, hatte den von ihm geschätzten sozialen Hintergrund: adelig, nonkonform und mit ironischer Distanz zur Gesellschaft. Durch ihren verstorbenen Partner, den um fast 40 Jahre älteren Chefdramaturgen des Burgtheaters, war sie auch indirekt mit dem Wien nach der Jahrhundertwende verbunden – einer Zeit der 'großen musikalischen Revolution' durch Schönberg, zu der Adorno als Komponist und Philosoph eine Verbindung fühlte. Tobisch, bekannt als Schauspielerin und Literaturkritikerin, war zudem mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Günter Anders, Gershom Scholem und Elias Canetti befreundet. Sie eröffnete Adorno nicht nur einen Zugang zum zeitgenössischen Wien, sondern auch emotional zu seinem Jugend-Wien und seiner musikalischen 'Lehrzeit' bei Alban Berg. Der Briefwechsel thematisiert schließlich auch Adornos Plan, sich nach seiner Emeritierung in Wien wieder als Komponist zu engagieren.

      Der private Briefwechsel
      5,0
    • Soziologische Schriften 1

      • 587 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Als Band 8 der Gesammelten Schriften Adornos erscheint der erste Teil seiner soziologischen Arbeiten. Gesellschaftliches ist der Gegenstand dieser Aufsätze. Es ist im Grunde der Gegenstand des gesamten Denkens von Adorno, da es in allen geistigen, kulturellen und sozialen Phänomenen die Spuren der Vergesellschaftung aufzuweisen trachtet. Deshalb bilden die Soziologischen Schriften nicht eigentlich eine Sondergruppe in seinem Werk, sie sind vielmehr ein integraler Bestandteil der Adornoschen Philosophie. Aber sie zeigen vielleicht leichter, weil direkter auf die gesellschaftliche Wirklichkeit und ihre Diagnose bezogen, welchen Beitrag dieses Philosophieren zur "Kritischen Theorie der Gesellschaft" geleistet hat. Sie zeigen auch, warum Adornos Denken bei manchen seiner Schüler eine Wendung hat nehmen können, die in ihm selbst nicht vorgeprägt ist, für die es aber gleichwohl, dialektisch vermittelt, die Weichen gestellt hat.

      Soziologische Schriften 1
      4,7
    • Die Botschaft des Merkur

      • 572 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Mit Beiträgen von Theodor W. Adorno, Hannah Arendt, Jean Améry, Gottfried Benn, Hans Magnus Enzensberger, Jürgen Habermas, Ralf Dahrendorf, Ernst Bloch u. a.

      Die Botschaft des Merkur
      5,0
    • Vorträge 1949 - 1968

      • 786 Seiten
      • 28 Lesestunden

      Als Theodor W. Adorno 1949 aus dem amerikanischen Exil nach Deutschland zurückkehrte, nahm er nicht nur seine Lehr- und Forschungstätigkeit an der Frankfurter Universität sowie am Institut für Sozialforschung wieder auf, sondern machte sich alsbald als öffentlicher Intellektueller einen Namen. Adornos beachtlicher Einfluss auf die Debatten der Nachkriegszeit verdankte sich auch seinen außeruniversitären Vorträgen, in denen er pointiert zu den verschiedensten gesellschaftlichen Entwicklungen Stellung nahm.Der Band versammelt 20 dieser Vorträge, die er zwischen 1949 und 1968 gehalten hat. Das Spektrum der Themen ist breit: Es geht um das Suchtpotential von Prousts Prosa und um die Kompositionstechnik von Richard Strauss, um Fragen des Städtebaus und der Pädagogik, um Aberglauben und Antisemitismus, um die autoritäre Persönlichkeit und den neuen Rechtsradikalismus. Ihren besonderen Reiz gewinnen die Vorträge aus ihrer freien Form: Sie wollen keine Traktate sein, sondern verstehen sich als Improvisationen, die zum eigenen Verstandesgebrauch anregen sollen. Oder wie Adorno selber sagt: »Ich überlasse Ihnen das zum Weiterdenken.«

      Vorträge 1949 - 1968
      4,4