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Patricia Highsmith

    19. Januar 1921 – 4. Februar 1995

    Patricia Highsmith war eine amerikanische Romanautorin, die vor allem für ihre psychologischen Kriminalthriller bekannt ist. Ihre Werke tauchen tief in die dunkleren Aspekte der menschlichen Psyche ein und erforschen oft die Anziehungskraft des Bösen und der Amoralität. Highsmith verwebt meisterhaft Spannung, moralische Ambiguität und unerwartete Wendungen und zieht die Leser in die beunruhigenden Welten ihrer Charaktere. Ihr unverwechselbarer Stil und ihre außergewöhnlichen Charakterdarstellungen festigen ihren Status als führende Stimme des Genres.

    Patricia Highsmith
    Ripley
    Die Augen der Mrs. Blynn
    City crimes. Die besten Morde aus den Metropolen
    Tage- und Notizbücher
    Schreie der Liebe. Erzählungen
    13 Prisen Mitternacht
    • Diese Auswahl umfasst fünf Short Stories der Psychologin Patricia Highsmith, die eindrucksvoll zeigt, dass es für die Erkundung seelischer Untiefen keinen Mord braucht. Mit unerwarteten Wendungen und tiefen Einsichten ins Allzumenschliche beleuchtet der Erzählband eine besondere Facette der Autorin.

      Schreie der Liebe. Erzählungen
      5,0
    • Soviel Patricia Highsmith geschrieben hat, eines hat sie immer ausgeklammert: sich selbst. Deshalb war es eine Sensation, als nach ihrem Tod 1995 in ihrem Wäscheschrank 18 Tage- und 38 Notizbücher gefunden wurden, die sie nahtlos seit ihrer College-Zeit geführt hatte. Eine Frau, die um die halbe Welt reiste, mindestens zwei Leben gleichzeitig führte und aus einer kühlen Halbdistanz psychologische Romane über elementare Themen schrieb wie Liebe, Fremdsein und Mord.

      Tage- und Notizbücher
      5,0
    • Die hier unter dem Titel Die Augen der Mrs. Blynn vorgelegten unveröffentlichten Stories aus den 50er bis 70er Jahren sind hauptsächlich psychologische Erzählungen sowie wenige Kriminal- und Tiergeschichten. Einige sind wie Wände aus Reispapier, hinter denen die Schatten der großen menschlichen Untergänge lauern. In anderen sehen die Helden verwundert ihrem eigenen Abgleiten zu, bis sich ihr Schicksal plötzlich himmelwärts dreht und eine Ahnung von Paradies und Glück aufscheinen lässt.

      Die Augen der Mrs. Blynn
      4,0
    • Ripley

      Der talentierte Mr. Ripley

      • 400 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Unbeschwerte Dolce Vita: Das ist das Leben, von dem Tom Ripley in seinem New Yorker Kellerloch träumt – und das sein Schulfreund Dickie Greenleaf führt. Dickies Vater, ein reicher Reeder, bittet Tom, nach Italien zu fahren und seinen ›verlorenen Sohn‹ nach Amerika zurückzuholen: ein Traumauftrag für einen armen Nobody wie Tom. Noch ahnt niemand, wie weit Ripley gehen wird, um für immer zu Dickies Welt zu gehören. Mehr als 20 Jahre nach dem erfolgreichen Remake von Anthony Minghella gibt es ein lang ersehntes, mitreißendes Wiedersehen mit Patricia Highsmiths wohl faszinierendster Figur. Die sensationelle Netflix-Serie mit Dakota Fanning, Johnny Flynn und mit Andrew Scott als Tom Ripley.

      Ripley
      4,1
    • Keiner von uns

      • 354 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Der Matrose des vor Massachusetts kreuzenden Fischkutters sieht einen weißen Fleck auf dem Meer. Eine Möwe, ein Wasserball, eine Badekappe? Die blasse Fracht, die die Crew schließlich an Bord hievt, hat "volle Brüste, eine schmale Taille und Hüften wie eine Meerjungfrau, aber eine Meerjungfrau ist das nicht". Elf Stories über Menschen, deren Existenz von einem Lidschlag zum nächsten einen Riß bekommt, als ginge - ratsch - endlich der Vorhang auf zum wirklichen, gefahrvollen Leben, das sie über sich hinaus ins Weite trägt. Es sind schüchterne Mädchen, Feiglinge, Betrüger, Senioren, Jugendliche - all diejenigen, die im Kampf gegen die Gemeinheiten des Alltags auf der Strecke bleiben.

      Keiner von uns
      3,9
    • Die erste deutsche Übersetzung erschien 1990 unter dem Titel Carol im Diogenes Verlag. Eine ganz normale Geschichte, nur daß 1952, als der Kultroman einer lesbischen Liebe in McCarthys Amerika erstmals unter Pseudonym erschien, dort alles als verdächtig galt, was etwas anders war. Salz und sein Preis ist Patricia Highsmiths einziger Roman, der von erfüllter Liebe handelt, die als Glück empfunden wird und nicht als böser Wahn. Nie wieder schreibt die Autorin, die den Roman unter dem Eindruck einer persönlichen Begegnung begann, so sinnlich, so poetisch, so erotisch. "

      Carol
      4,1