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Yukio Mishima

    14. Januar 1925 – 25. November 1970

    Yukio Mishima war ein herausragender japanischer Autor, dessen Werk sich durch eine intensive Auseinandersetzung mit Schönheit, Tod und der Vergänglichkeit der menschlichen Existenz auszeichnet. Seine Prosa, oft stilisiert und reich an sinnlichen Details, dringt tief in die menschliche Psyche ein und untersucht die Spannung zwischen fleischlicher Begierde und spiritueller Suche. Mishima beschäftigte sich häufig mit Themen wie Ästhetik, Homosexualität, Verrat, Gewalt und der Suche nach Sinn in der modernen Welt. Sein einzigartiger Stil und seine provokativen Themen machten ihn zu einer der bedeutendsten und umstrittensten Persönlichkeiten der japanischen Literatur des 20. Jahrhunderts.

    Patriotismus
    Schnee im Frühling. Roman
    Der Seemann, der die See verriet. Roman
    Unter dem Sturmgott. Roman
    Gesammelte Erzählungen
    Die Todesmale des Engels
    • Unter dem Sturmgott. Roman

      • 442 Seiten
      • 16 Lesestunden
      4,3(5772)Abgeben

      Der zweite Band beschreibt, wie eine Gruppe junger nationalistischer Japaner gewaltsam versucht, die Zersetzung traditioneller Werte durch den zunehmenden westlichen Einfluss zu stoppen.

      Unter dem Sturmgott. Roman
    • Im ersten Band der Tetralogie entfaltet sich eine bewegende Liebesgeschichte zwischen dem sensiblen Kiyoaki und der sanften, eigenwilligen Satoko, die dramatisch endet.

      Schnee im Frühling. Roman
    • 1950 steht der berühmte Goldene Pavillon in Kyoto in Flammen – das Feuer gelegt von einem jungen Mönch des Tempels. Berührt von der Geschichte des jungen Mannes, den er im Gefängnis besucht, verarbeitet Yukio Mishima sie zu einem Roman und formt daraus einen Höhepunkt seines Schaffens. Der junge Mizoguchi stottert und wird von den anderen Kindern ausgegrenzt. Mit jedem weiteren elenden und einsamen Moment wächst seine Sehnsucht nach dem Wahren und Schönen. Als er Novize in einem berühmten Tempel in Kyoto wird, ist er gebannt von der allumfassenden Schönheit des Goldenen Pavillons. Mizoguchi ist wie besessen, denn das Bild des Pavillons verfolgt ihn überall, auch in seinen Beziehungen zu Frauen. Unweigerlich steuert er auf eine Katastrophe zu und sieht nur noch einen Ausweg.

      Der Goldene Pavillon
    • Sonne und Stahl

      Autobiografischer Essay

      3,9(4576)Abgeben

      »,Sonne und Stahl‘ ist eine Darstellung meines fast schicksalhaften dualistischen Denkens und eine Erzählung über die physiologische Notwendigkeit, dualistisches Denken zu entwickeln.« Yukio Mishima Yukio Mishima gilt als einer der bedeutendsten und meistübersetzten Autoren Japans. Er wurde nicht nur durch seinen Roman „Bekenntnisse einer Maske“, sondern auch durch seinen Selbstmord 1970 weltbekannt. Damals hatte er in Tokio in einer theatralischen Aktion einen Putsch zugunsten des japanischen Kaisers ausgerufen und dann vor aller Augen Harakiri begangen. In seinem autobiografischen Spätwerk „Sonne und Stahl“, das 1968 als Gesamttext veröffentlicht wurde, reflektiert Mi­shima vor dem Hintergrund seiner intellektuellen, spirituellen und physischen Entwicklung insbesondere die Beziehung zum eigenen Körper, zu dem er erst in seiner zweiten Lebenshälfte durch obsessives Training in Bodybuilding und Kampfkunst sowie einer Episode beim japanischen Militär einen positiven Bezug entwickeln konnte. Mittels einer eigenwillig subversiven und elektrisierend poetischen Metaphorik lässt er uns teilhaben an seiner Verwandlung vom „Mann der Worte“ zum „Mann der Tat.“ In dieser paradoxen Verfassung kreiert er, den parasitären Worten zum Trotz, eine mystische Sprache des Körpers, um seine persönliche „Fleischwerdung des Logos“ zu inszenieren.

      Sonne und Stahl
    • Der große japanische Autor Yukio Mishima stellt in seinem Roman mit analytischer und erzählerischer Kraft ein Seelendrama dar: die allmähliche Selbstentdeckung eines Außenseiters, eines Homosexuellen. In der Rückschau des Erzählers, die die eigene Kindheit und Jugend erforscht, werden frühe Züge seiner Veranlagung deutlich. Die ersten berührungen mit dem anderen Geschlecht werden durch ein Gefühl der Befremdung, der kritischen Distanz irritiert. Um zu der Welt des Normalen eine Beziehung herzustellen, greift er zur Maske. Die Maske ist ihm aber nicht Mittel zur Täuschung und Möglichkeit des Verstecks, sondern der Versuch, eine neue Identität zu gewinnen: er befreundet sich mit dem Mädchen Sonoko und denkt an Heirat. Aber zugleich wird er sich bewußt, daß seine Veranlagung unüberwindlich ist. Der Roman mit autobiographischen Zügen gilt als ein bedeutendes Zeugnis der poetischen Kraft Yukio Mishimas.

      Geständnis einer Maske
    • Im Zentrum des dritten Bandes stehen der alternde Rechtsanwalt Honda und die thailändische Prinzessin Yin Chan, in der Honda eine Wiedergeburt seines Jugendfreundes Kiyoaki zu erkennen glaubt.

      Der Tempel der Morgendämmerung