Traumstrassen Australien
Neuseland. Ozeanien






Neuseland. Ozeanien
Staat und Souveränität im politischen Denken der Frühen Neuzeit
Der Band beleuchtet das neu entstandene Staatsverständnis in der Frühen Neuzeit Europas, das auf den Prinzipien von Frieden und Sicherheit basiert. Die behandelten Autoren prägten den politischen Diskurs ihrer Zeit und schufen ein wertvolles Reservoir an Ideen und Konzepten, das bis heute relevant ist. Ein zentrales Anliegen des Buches ist es, zu untersuchen, wie diese historischen Überlegungen für das moderne Politik- und Staatsverständnis genutzt werden können, und die Auseinandersetzung mit diesen Gedanken als Teil ihrer intellektuellen Praxis zu verstehen.
Thomas Hobbes (1588–1679) ist einer der Klassiker der politischen Philosophie. Seine Lehre bildet den entscheidenden Ausgangspunkt für Fragen um das Verhältnis von menschlicher Freiheit und Herrschaft. Seine Theorie des Gesellschaftsvertrags – der Einzelne verlässt den rechtlosen Naturzustand und etabliert mit anderen einen Staat, indem er auf sein »Recht auf alles« verzichtet, um im Gegenzug vom Souverän garantierte Sicherheit zu erhalten – bildet die Grundlage für den liberalen Rechtsstaat der westlichen Demokratien.