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Christoph Uhländer

    Insolvenzen und Steuern
    Vermögensverluste im Privatvermögen
    • 2024

      Dieses Praxis-Handbuch zur Besteuerung von Unternehmen in der Insolvenz behandelt umfassend das wichtige Thema der Besteuerung während Insolvenzverfahren, in denen oft Steuerforderungen eine Rolle spielen. Es bietet Unterstützung bei aktuellen verfahrensrechtlichen Problemfeldern wie Neuerwerb in der Insolvenz, Anfechtung von Steuerforderungen, Aufrechnung und Auskunftspflichten. Zudem werden materielle rechtliche Probleme wie eigenkapitalersetzende Darlehen und die umsatzsteuerliche Behandlung in der Insolvenz behandelt. Die Grundkonzeption des Werkes orientiert sich an praktischen Bedürfnissen und bietet eine systematische Aufarbeitung in klarer Sprache, ergänzt durch zielführende Synopsen, Beispiele sowie die Auswertung aktueller Rechtsprechung und Literatur. Dies ermöglicht sowohl einen schnellen Einstieg als auch eine vertiefte Auseinandersetzung mit der komplexen Materie. Der Rechtsstand ist auf den 1. Mai 2007 datiert, und das Gesetz zur Vereinfachung des Insolvenzverfahrens vom 13.04.2007 ist bereits berücksichtigt. Der Inhalt umfasst einen Überblick über das Regelinsolvenzverfahren, Besteuerungs- und Erhebungsverfahren, die Durchsetzung von Steuerforderungen, Rechnungslegungspflichten des Insolvenzverwalters sowie die Behandlung einzelner Steuerarten wie Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer aus Sicht des Insolvenzverwalters.

      Insolvenzen und Steuern
    • 1996

      Die einkommensteuerrechtliche Qualifikation von Vermögenseinbußen, -beschädigungen oder -zerstörungen stellt sowohl dogmatisch als auch in der Besteuerungspraxis eine Herausforderung dar. Die Kasuistik zu § 9 EStG umfasst eine Vielzahl von Themen, von „arbeitsplatzsichernden Aufwendungen“ bis hin zu Verlusten oder Zerstörungen von privaten Vermögensgegenständen. Eine Analyse der relevanten Fallgruppen zeigt, dass der Fokus in Rechtsprechung und Literatur oft auf der dualistischen Einkünfteermittlung des § 2 Abs. 2 EStG liegt. Es ist entscheidend zu klären, welche Vermögenseinteilung dieser dualistischen Einkünfteermittlung zugrunde liegt und ob diese Einteilung materielle Rechtsfolgen hat. Die Arbeit entwickelt einen Lösungsansatz, der die Systematik des Dualismus von Einkünften und Vermögen konkretisiert. Es wird festgestellt, dass in § 2 Abs. 2 EStG zwischen Vermögenserwerbs- und Vermögensbestandssphäre unterschieden wird. Die Qualifikation der Vermögensverluste im Betriebs- und Privatvermögen verläuft nicht kongruent. Einnahmen bei Überschußeinkünften sind nur Erwerbseinnahmen, und Werbungskosten sind ausschließlich Erwerbsausgaben. Die Qualifikation der Vermögensverluste im Privatvermögen muss beim „Aufwendungsbegriff“ des § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG ansetzen. Der Aufwendungsbegriff umfasst keine unplanmäßigen Vermögensminderungen in der Bestandssphäre, sondern nur solche in der Erwerbssphäre. Diese Grundsätze werden exemplaris

      Vermögensverluste im Privatvermögen