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Holger Böning

    16. Dezember 1949 – 1. Januar 2024
    Deutsche Presse / Band 2: Altona - Bergedorf - Harburg - Schiffbek - Wandsbek
    Deutsche Presse / Band 1.1: Hamburg. Von den Anfängen bis 1765
    Deutsche Presse / Band 1.2: Hamburg. 1766-1795
    Deutsche Presse / Band 1.3: Hamburg. 1796-1815
    Ulrich Bräker
    Der Traum von Freiheit und Gleichheit
    • 2019

      Werner Greiling gehört zu den bekanntesten und produktivsten Historikern Thüringens der Gegenwart. Als langjähriger Vorsitzender der „Historischen Kommission für Thüringen“ hat er sich mit sehr hohem und vorbildlichem Engagement für die Erforschung der thüringischen Landesgeschichte eingesetzt und dabei selbst eine Vielzahl von wegweisenden Publikationen vorgelegt. Neben der thüringischen Landesgeschichte richtete sich sein Blick in besonderem Maße auf die Medien- und Kommunikationsgeschichte der Neuzeit. Indem er souverän und äußerst innovativ die aus den unterschiedlichen Teildisziplinen kommenden Forschungsfragen und Arbeitsmethoden miteinander verbindet, leistet er einen herausragenden Beitrag zum besseren Verständnis jener historischen Prozesse und Vorgänge, die seit der Frühzeit der Aufklärung zu einer steten und intensiven Verbreitung, Vermittlung und Rezeption neuer Ideen und neuen Wissens führten. Der Band, der als Festschrift zu seinem 65. Geburtstag erscheint, fühlt sich diesem Forschungsansatz verpflichtet und zeigt mit der breiten thematischen Vielseitigkeit seiner Beiträge auf, welche unterschiedliche Formen und Spielarten von Medien, Kommunikation und Öffentlichkeit sich vom Mittelalter bis zur Gegenwart herausgebildet haben.

      Medien - Kommunikation - Öffentlichkeit
    • 2018

      Die deutsche Presse hat den Zeitungsleser während des Dreißigjährigen Krieges detaillierter, zuverlässiger, problembewusster und in der Regel wohl auch weniger parteiisch über das politische, diplomatische und militärische Geschehen informiert, als dies heute in der Kriegsberichterstattung der Fall ist. Selbst streng geheime politische und territoriale Zusagen des Kaisers an die deutschen Fürsten fanden umgehend den Weg in die Zeitungen.0Erstmals in der Menschheitsgeschichte wurde das Kriegsgeschehen regelmäßig wöchentlich von den gerade erst entstandenen gedruckten Zeitungen getreulich berichtet. Den späteren Historikern zumeist unbekannt, bot das neue Medium eine Geschichte des Krieges von unvergleichlicher Dichte und beispiellosem Detailreichtum. Wer die Zeitungen las, erfuhr die Ursachen des Konflikts und die Motive der Beteiligten. Keine Schlacht wurde in der historischen Berichterstattung ausgelassen, keine Belagerung von Festungen und Städten übergangen, kein Aufstand gequälter Bauern blieb unerwähnt, selbst die Zahl der Toten lässt sich anhand der journalistischen Berichte genauer als durch jede andere Quelle ermitteln. Der Zeitungsleser erfuhr schon im Jahrzehnt vor dem Krieg, welche Konfliktlinien auf eine mörderische Auseinandersetzung hindeuteten. Anschaulich wurde ihm vermittelt, weshalb die einmal entfesselte Kriegsfurie wohl von Niemandem mehr zu stoppen war

      Dreißigjähriger Krieg und Öffentlichkeit
    • 2018

      Im 19. Jahrhundert stellt sich die Frage, ob die Aufklärung „überwunden“ oder diffus war. Diese Thematik wurde auf einer internationalen Fachkonferenz 2016 an der Universität Potsdam erörtert und in den letzten vier Teilbänden eines biobibliographischen Handbuchs zur Volksaufklärung behandelt. Hier werden 5.000 kommentierte Belege präsentiert, die belegen, dass die Aufklärung im 19. Jahrhundert keineswegs tot war. Nach zwanzig Jahren, in denen die Volksaufklärung die Bildung dominierte, wirkte sie nach dem Rückschlag der Französischen Revolution über ein halbes Jahrhundert hinweg, oft ohne staatliche Unterstützung und gegen erhebliche Repression. Die Niederschlagung der Revolution von 1848/1849 fiel in eine Phase, in der die Volksaufklärung bereits in den Köpfen der Menschen verankert war. Ziel des Bandes ist es, das Fortwirken der Aufklärung im 19. Jahrhundert als Volksaufklärung zu thematisieren und den interdisziplinären Austausch über deren Charakter, Erscheinungsformen, Motive und Ziele zu fördern. Der Fokus liegt auf dem deutschsprachigen Raum, einschließlich der Schweiz und Österreich, wobei auch der mittelosteuropäische und baltische Raum betrachtet wird. Der Band ist Reinhart Siegert gewidmet, der die letzten vier Teilbände des Handbuchs zur Popularisierung aufklärerischen Denkens bis 1850 abgeschlossen hat.

      Volksaufklärung ohne Ende?
    • 2017
    • 2015

      Autodidakten, die als Autoren auftreten, sind bereits zu Beginn der Frühen Neuzeit zu beobachten, erlangen jedoch erst im Jahrhundert der Aufklärung breitere Beachtung. Der Begriff „Autodidakt“ bezeichnet Menschen, denen eine formale, institutionelle Bildung verwehrt blieb, die dennoch bemerkenswerte Leistungen in verschiedenen Bereichen wie Literatur, Philosophie, Wissenschaft und gesellschaftlichen Reformen erbrachten. Der Fokus liegt auf dem Zeitraum vom aufgeklärten Säkulum bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Ziel ist es, durch die Zusammenführung von Einzelforschungen eine erste Bestandsaufnahme des Phänomens der Autodidakten und der Autodidaxe zu schaffen, wobei interdisziplinärer Austausch und Diskussion im Vordergrund stehen. Besonders beleuchtet werden Autodidakten aus den „niederen Ständen“ des deutschsprachigen Raumes, deren Beiträge in den Schönen Künsten und der Literatur bislang oft mit Begriffen wie „Bauerndichter“ oder „Dorfpoeten“ umschrieben wurden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die frühe Pädagogik und deren Auseinandersetzung mit Autodidaktismus im Kontext des Philanthropismus und der Landschulreformbewegung. Zudem wird thematisiert, dass Frauen bis ins 19. Jahrhundert auf autodidaktische Anstrengungen angewiesen waren, um höhere Bildung zu erlangen. Auch Autodidakten aus den „gesitteten Ständen“ werden betrachtet, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu analysieren, während ein Blick auf andere Länder zur Dif

      Selbstlesen - Selbstdenken - Selbstschreiben
    • 2014

      Erster Weltkrieg und Bremer Presse

      • 381 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Wie entwickelte sich die Bremer Presse während des Ersten Weltkrieges und welchen Einfluss hatte sie auf die Mobilisierung der „Heimatfront?“ Zu Beginn des Krieges berichteten bürgerlich-nationale und liberale Zeitungen umfassend über militärische Erfolge und Siegesfeiern in der Stadt. Später versuchten sie, Zuversicht, Opferbereitschaft und Durchhaltewillen zu fördern. Die sozialdemokratische Bremer Bürger-Zeitung, das Sprachrohr der Arbeiterschaft, äußerte jedoch immer wieder Kritik am Krieg und dessen Auswirkungen auf das Alltagsleben in Bremen. Die Regierung tolerierte diese kritischen Stimmen, da sie die Arbeiter sowohl „im Felde“ als auch an der Heimatfront benötigte; ein Verbot der Zeitung hätte den „Burgfrieden“ gefährdet. Zensur und Kontrolle wurden von Militär- und Zivilbehörden mit bürokratischem Aufwand, aber wenig Sachverstand ausgeübt. Eine totalitäre Presselenkung, wie sie später im Nationalsozialismus stattfand, gab es nicht. Die lokalen Zeitungen sind daher wertvolle Quellen für das öffentliche Leben in Bremen und die Stimmung der Bevölkerung. Sie verdeutlichen, dass der Krieg, obwohl weit entfernt, allgegenwärtig war. Der vorliegende Band, entstanden zur Vorbereitung einer Ausstellung, zeigt eindrucksvoll, wie Bremer gegen den Krieg agierten, während andere für den Sieg kämpften, und wie Frauen, Kinder und Alte Hunger und Not litten, bis der Kampfeswille sowohl in der Heimat als auch an der Front zusammenbrac

      Erster Weltkrieg und Bremer Presse
    • 2014

      Zur Musik geboren: Johann Mattheson

      • 380 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Diese Biographie schildert das bewegte Leben von Johann Mattheson, einer der faszinierendsten Figuren der frühen deutschen Aufklärung. Aufgewachsen in einer wohlhabenden Hamburger Familie, wird er im Alter von neun Jahren als Sänger für die Oper entdeckt und tritt in den folgenden fünfzehn Jahren zweitausendmal auf. Mattheson freundet sich mit Georg Friedrich Händel an, unterstützt ihn bei dessen erster Oper Almira und gerät 1704 nach einer Aufführung seiner eigenen Oper Cleopatra in ein Duell mit Händel, das dieser nur mit Glück übersteht. Später wird Mattheson Sekretär beim englischen Gesandten in Hamburg und ist als Komponist sowie Domkantor aktiv, während er eine enge Beziehung zu Georg Philipp Telemann pflegt. Er setzt sich vehement für die „Ehre der Musik“ und ein größeres Ansehen der Musiker ein. Mattheson ist nicht nur als Komponist bedeutend, sondern auch als einfallsreicher Publizist, der die Polemik kultiviert, da er glaubt, dass Erkenntnisfortschritt nur im öffentlichen Disput möglich ist. Mit seinen Werken Critica Musica und dem Musicalischen Patrioten begründet er die deutsche Musikpublizistik und spricht auch Laien an. Er vertritt die Überzeugung, dass nicht Autoritäten, sondern die Vernunft über die Richtigkeit von Lehrmeinungen entscheiden sollte, und sieht die ungehinderte Debatte als Motor des Fortschritts, wodurch er zu einem der Mitbegründer eines modernen Wissenschaftsbegriffs wird.

      Zur Musik geboren: Johann Mattheson