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Mario Picchi

    Mont-Oriol
    Il muro torto
    Die Elenden
    • Die Elenden

      Warum unsere Gesellschaft Arbeitslose verachtet und sie dennoch braucht

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Anna Mayr war noch ein Kind und schon arbeitslos. Sie ließ die Armut hinter sich, doch den meisten gelingt das nicht – und das ist so gewollt. Dieses Buch zeigt, warum. Faul. Ungebildet. Desinteressiert. Selber schuld. Als Kind von zwei Langzeitarbeitslosen weiß Anna Mayr, wie falsch solche Vorurteile sind – was sie nicht davor schützte, dass ein Leben auf Hartz IV ein Leben mit Geldsorgen ist und dem Gefühl, nicht dazuzugehören. Früher schämte sie sich, dass ihre Eltern keine Jobs haben. Heute weiß sie, dass unsere Gesellschaft Menschen wie sie braucht: als drohendes Bild des Elends, damit alle anderen wissen, dass sie das Richtige tun, nämlich arbeiten. In ihrem kämpferischen, thesenstarken Buch zeigt Mayr, warum wir die Geschichte der Arbeit neu denken müssen: als Geschichte der Arbeitslosigkeit. Und wie eine Welt aussehen könnte, in der wir die Elenden nicht mehr brauchen, um unseren Leben Sinn zu geben.

      Die Elenden
      4,3
    • "Maupassant besitzt die Gabe, immer natuerlich zu sein. Mit einfachen Worten, ungekuenstelten Saetzen schildert er eindringlich wie nur wenige die Menschen in ihrer ganzen Widerspruechlichkeit, die Gefuehle in allen ihren Abstufungen und Uebergaengen... Es ueberrascht, dass dieser Mann, der so viel frische Luft, so viel sinnliche Helle in die Literatur gebracht hat, krank war und am Ende seines Lebens im Wahnsinn daemmerte. Er war ein grosser Heide mit ueberfeinen Nerven, der das Leben inbruenstig liebte." Jean-Marie Rouart "Maupassant has the skill of always being natural. With simple words and unaffected sentences he describes human beings in all their contradictions, emotion with all its nuances." Jean-Marie Rouart

      Mont-Oriol
      3,7