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Anette Handke

    Eva Strittmatter in Neuruppin
    Peter Hacks auf der Fenne in Groß Machnow [1974-2003]
    Heinrich von Kleist in Berlin. [1800-1811]
    • Eva Strittmatter in Neuruppin

      [1930-1947]

      • 32 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Eva Strittmatter (1930–2011) war eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Lyrikerinnen. Ihre Gedichtbände und Briefe aus Schulzenhof erreichten bereits in der DDR ein Millionenpublikum. Eva Strittmatters literarische Laufbahn begann jedoch nicht in Schulzenhof, sondern bereits in Neuruppin, in der „Stadt, die ich liebte, die mich liebte“. Zeitlebens waren ihr Geburtsort und die märkische Landschaft im Wechsel von Werden und Vergehen Inspirationsquelle für ihre zeitlose Lyrik. Hier entstanden erste Gedichte – über die Natur und ihre erste Liebe, die tragisch endete. Anhand unbekannter Dokumente aus Eva Strittmatters Nachlass, der in der Akademie der Künste aufbewahrt wird, erzählen Gabriele Radecke und Robert Rauh erstmals über diese „frühe Phase der Poesie“ der beliebten Autorin.

      Eva Strittmatter in Neuruppin2025
    • Heinrich von Kleist hielt sich zwischen 1800 und 1811 mehrfach in Berlin auf, zunächst auf der Suche nach einer Anstellung. Während seines letzten und längsten Aufenthalts prägte er aktiv die aufstrebende Großstadtkultur, unter anderem durch sein Zeitschriftenprojekt, die Berliner Abendblätter. Milena Rolka dokumentiert Kleists Einflüsse in Berlin.

      Heinrich von Kleist in Berlin. [1800-1811]2024
    • Peter Hacks pachtet 1973 eine alte Ziegelei zwischen Mittenwalde und Groß Machnow, was seine Suche nach einem Landsitz für das Dichterleben beendet. Die Umbauarbeiten dauern bis 1977. Die „Fenne“ wird nicht nur Sommerhaus, sondern prägt auch Hacks' elitäres Image als Dichter in der DDR. Matthias Dell erzählt die Geschichte dieses Ortes und seines Bewohners.

      Peter Hacks auf der Fenne in Groß Machnow [1974-2003]2023