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Carl Jacob Burckhardt

    10. September 1891 – 3. März 1974
    Richelieu
    Kleinasiatische Reise
    Geschichte zwischen Gestern und Morgen
    Ein Vormittag beim Buchhändler
    Meine Danziger Mission
    Betrachtungen und Berichte
    • Ein Vormittag beim Buchhändler

      • 48 Seiten
      • 2 Lesestunden

      "Die Szene, die der vierunddreißigjährige Burckhardt gleich zu Beginn seiner Erzählung beschreibt, ähnelt dem Anfang eines unbedeutenden Episoden: 'Es war das Jahr 1924 und ich arbeitete damals in der Bibliothèque Nationale in Paris. An einem Wintermorgen betrat ich einen Friseur in der Nähe der Madelaine und ließ mir den Kopf waschen.' Die Handlung ist spontan und dennoch nicht ohne eine künstliche Unvorhersehbarkeit. Rilke, der das Geld im Hotel vergessen hat, kann den Dienst nicht bezahlen. Er erträgt die Beschwerden des Besitzers. Er protestiert seinerseits. Es droht ins Groteske zu kippen, wenn nicht Burckhardt eingreift, der ihn erkennt und die kleine Rechnung bezahlt: 'Rilke, den ich seit einem Jahr nicht gesehen hatte und von dem ich nicht wusste, dass er in Paris war, sah mich zunächst wie einen Geist an, dann erkannte er mich.'"

      Ein Vormittag beim Buchhändler1971
      3,0
    • Der Briefwechsel zwischen Carl J. Burckhardt und Max Rychner legt Zeugnis für eine Freundschaft ab, die während vierzig Jahren sich immerfort bewährt und vertieft hat.

      Briefe 1926-19651970
    • Briefwechsel

      • 396 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Der Briefwechsel zwischen Hugo von Hofmannsthal und einem jungen Schweizer, der 1919 als Gesandtschaftsattaché nach Wien kam, erstreckt sich bis zu Hofmannsthals Tod im Jahr 1929. Die Briefe dokumentieren die letzten Jahre seines Schaffens nach dem Zerfall der Österreich-Ungarischen Monarchie und offenbaren die Einsamkeit und die Last der Voraussicht, die auf ihm lagen. Hofmannsthal zeigt Weisheit, Geduld und Güte in seinem Umgang mit dem jüngeren Korrespondenten. Die Ereignisse dieser Zeit haben die Welt grundlegend verändert, und die kurze Phase zwischen den beiden Weltkriegen gehört der Vergangenheit an. Die Überlebenden sind durch die Geschehnisse zu anderen Menschen geworden. Daher wird auch der Briefwechsel des jüngeren Korrespondenten veröffentlicht, da ihm die Möglichkeit gegeben wurde, Gedanken auszusprechen, die er ohne diese Begegnung nicht geäußert hätte. Hofmannsthal fördert diese Mitteilungen unauffällig, ohne seine eigenen Maßstäbe anzulegen oder Korrekturen vorzunehmen. Seine überlegene Erfahrung führt nicht zu Ungeduld; stattdessen lässt er den anderen in größter Freiheit sprechen. In ihm wirkt ein tiefes Wollen, das durch Einverständnis und Vertrauen das Leben und Wachstum fördert.

      Briefwechsel1957
    • Zeus und Eros

      Briefe und Aufzeichnungen des Bildhauers Carl Burckhardt

      Zeus und Eros1956