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Mary Shelley

    30. August 1797 – 1. Februar 1851

    Mary Shelley war eine Schriftstellerin mit bedeutender politischer Einsicht, deren Romane von zeitgenössischen Kritikern oft übersehen wurden. Sie zeichnete sich nicht nur als Autorin aus, sondern auch als Herausgeberin und literarische Persönlichkeit, deren intellektuelle Ambitionen in ihren Briefen und Tagebüchern deutlich wurden. Ihre umfangreichen Lesegewohnheiten und ihr tiefes Studium werden heute besser gewürdigt, was sie zu einer bedeutenden romantischen Figur macht. Ihr literarisches Erbe wird für ihre politische Stimme und ihre gesamten kreativen Beiträge geschätzt.

    Mary Shelley
    Frankenstein oder der moderne Prometheus
    Der letzte Mensch
    Frankenstein, or the Modern Prometheus. 1831 revised english Edition
    Mathilda
    Frankenstein oder Der neue Prometheus
    Verwandlung
    • Verwandlung

      • 96 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Als Schöpferin des 'Frankenstein' erlangte Mary Shelley (1797–1851) Weltruhm – ihr weiteres Werk steht bis heute im Schatten dieses Erfolgs. Unser Band versammelt drei der schönsten Erzählungen daraus, von denen zwei erstmals auf deutsch erscheinen. 'Verwandlung' und 'Der falsche Vers' entführen uns in die Zeit der Renaissance, in die prächtigen Paläste Genuas und die Verliese des Königs von Frankreich. Mit 'Die Trauernde' wendet sich die Autorin ihrer Gegenwart zu. Ein Knabe, der Züge des jungen Dichters Percy Shelley trägt, enthüllt das Schicksal einer geheimnisvollen Einsiedlerin. Eindringlich zeugt die Erzählung von Melancholie und Todessehnsucht der englischen Romantik.

      Verwandlung
      4,5
    • Frankenstein oder Der neue Prometheus

      Leinen mit Goldprägung

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Dem Schweizer Naturwissenschaftler Victor Frankenstein gelingt es, aus Leichenteilen einen menschenähnlichen Körper zusammenzusetzen und ihm Leben einzuhauchen. Das so entstandene Monstrum begibt sich auf die Suche nach anderen Menschen und nach Liebe, erregt aber überall nur Abscheu. So wird es zum Dämon und tötet, weil es nicht lieben darf.

      Frankenstein oder Der neue Prometheus
      3,5
    • Mathilda

      Roman

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Die komplexe Vater-Tochter-Beziehung steht im Mittelpunkt von Mary Shelleys zweitem Roman, der von Mathilda erzählt wird, die sich auf ihrem Sterbebett befindet. Rückblickend beschreibt sie ihre einsame Kindheit und die Sehnsucht nach ihrem ständig abwesenden Vater. Als dieser zurückkehrt, erlebt sie zunächst Freude, doch die Situation eskaliert, als sich ihr Vater in sie verliebt. Der Roman thematisiert emotionale Isolation, familiäre Konflikte und die Tabus der damaligen Zeit, was ihn zu einem tiefgründigen Werk in Shelleys literarischem Schaffen macht.

      Mathilda
      3,8
    • Der letzte Mensch

      Reclams Klassikerinnen

      • 590 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Im Jahre 2089 ist England soeben eine Republik geworden. Die Kinder des abgedankten Königs, Adrian und Idris, freunden sich mit dem Geschwisterpaar Lionel und Perdita an. Es entsteht eine verschworene Gemeinschaft, doch dann sucht eine neue, ausnahmslos tödliche Form der Pest die Erde heim – mit verheerenden Auswirkungen auf die Menschheit, Wirtschaft und Politik. Die Freunde entschließen sich, mit den letzten Überlebenden nach einer neuen Heimat zu suchen … Mary Shelley erzählt in ihrer apokalyptischen Vision einer Pandemie von einer gar nicht allzu weit entfernten Zukunft. Die erste Dystopie der Weltliteratur, verfasst 1826 von der Schöpferin des »Frankenstein«. – Mit einer kompakten Biographie der Autorin. »Auch Mary Shelley wusste schon, wie leicht Notstände den gesellschaftlichen Zusammenhalt zerreißen können ... ein düster glänzender Roman.« Deutschlandfunk

      Der letzte Mensch
      2,0
    • Die berühmte Filmfigur Frankenstein, die jeder kennt, geht auf den großen Roman von Mary Shelley zurück. Im Sommer 1817 erzählte Mary Shelley diese schauderhafte Geistergeschichte ihren Freunden eigentlich nur, um ein paar Regentage zu überbrücken. Die Geschichte des begabten Naturwissenschaftlers Viktor Frankenstein, der von der Idee besessen ist, das Elixier des Lebens zu finden, und am menschlichen Körper herum experimentiert, gehört heute zu den Klassikern der Weltliteratur. Den Text begleiten Sachinformationen zu Themen wie: - Isaac Newton (1643-1727) entwickelte die Gravitationslehre. - Der italienische Physiker Luigi Galvani entdeckte in einem Experiment, dass sich die Muskeln eines Frosches beim Kontakt mit zwei verschiedenen Metallen zusammenziehen. - Über lange Zeit stammten Körper, die die Anatomen sezierten, von Hingerichteten oder Ausgestoßenen der Gesellschaft. - 1762 erschien Jean-Jacques Rousseaus Roman Emile oder Über die Erziehung. - Horace Bénédict de Saussure, schweizer Naturforscher und Physiker, entwickelte die Grundlagen der rationalen Meteorologie. - Goethes 1774 veröffentlichter Roman Die Leiden des jungen Werthers löste in der Leserschaft eine Selbstmordwelle aus. Mary Shelley (1797-1851) lebte in London. Erst 20-jährig schrieb sie diesen großen Schauerroman, der als ihr Hauptwerk gilt.

      Frankenstein oder der moderne Prometheus
      4,1
    • Die Novelle „Mathilda“ war Mary Shelleys zweite literarische Arbeit nach ihrem Erstlingswerk „Frankenstein“. Der brisante Inhalt (Inzest zwischen Vater und Tochter) hätte zur Zeit der Niederschrift (1819) zu einem Skandal führen können. Marys Vater William Godwin unterdrückte eine Veröffentlichung, um „Missverständnissen“ vorzubeugen. Das Manuskript schlummerte in seinem Nachlass, so dass die Erstveröffentlichung erst im Jahre 1959 erfolgte. Die Geschichte einer zu engen Vater-Tochter-Beziehung wird heute keinen gesellschaftlichen Eklat mehr hervorrufen; doch als Darstellung der inneren Konflikte einer jungen Frau, die an dem Widerspruch zwischen ihren Gefühlen und den gesellschaftlichen Ansprüchen zerbricht, und als Beispiel für die Melancholie und Todessehnsucht der englischen Romantik ist sie durchaus auch heute noch lesenswert.

      Mathilda
      3,4
    • Geschichten und Erzählungen

      Erstübersetzung der Autorin von Frankenstein

      • 424 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Die Sammlung "Tales and Stories" präsentiert 17 faszinierende Kurz- und Schauergeschichten von Mary Shelley, die posthum veröffentlicht wurden. Mit einer sprachlichen Raffinesse, die an "Frankenstein" erinnert, bietet der Band eine einzigartige Leseerfahrung für Horror-Fans. Die Geschichten, darunter "Die Schwestern von Albano" und "Der sterbliche Unsterbliche", erkunden komplexe Themen wie Leidenschaft und das Übernatürliche. Die Einleitung von Richard Garnett aus dem Jahr 1891 verleiht dem Werk zusätzlichen historischen Kontext und Bedeutung.

      Geschichten und Erzählungen