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Sława Lisiecka

    Die Handschrift meines Vaters
    Morbus Kitahara
    • In einem verwüsteten Kaff im Schatten des Hochgebirges begegnen sich drei Menschen: Bering, der »Schreier von Moor«, Ambras, der »Hundekönig«, und Lily, die »Brasilianerin«. Diese Gefangenen ihrer Zeit versuchen, aus der mörderischen Nachkriegswelt zu entkommen. Die Jahre nach dem großen Krieg, bekannt als »der Friede von Oranienburg«, sind geprägt von Sühne, Vergeltung und Rache, nicht von Wiederaufbau. Die Sieger verlangen, dass die besiegten Feinde aus den Ruinen zurückkehren und das Leben eines vergangenen Jahrhunderts wiederaufnehmen. Ambras, ein ehemaliger Lagerhäftling, wird Verwalter des Steinbruchs, in dem er einst litt, und lebt mit einem Rudel verwilderter Hunde in der Villa Flora. Lily, die Grenzgängerin zwischen den Besatzungszonen, träumt vom Frieden an der Küste und lebt zurückgezogen in den Ruinen eines Strandbades, wo sie sich in eine Scharfschützin verwandelt und Jagd auf ihre Feinde macht. Bering, der Schmied, wird zunächst Fahrer des Hundekönigs und später dessen bewaffneter Leibwächter. Doch ein rätselhaftes Leiden am Auge, bekannt als »Morbus Kitahara«, bringt ihn dazu, seinen Blick auf die Welt zu hinterfragen. In dieser düsteren Realität kämpfen die drei Protagonisten um ihr Überleben und ihre Identität.

      Morbus Kitahara
      4,0
    • Ich wollte die Schuld meines Vaters aufdecken - heute weiß ich, dass ich ihn lieben kann, wer immer er auch war. Als ein Journalist mehr als fünfzig Jahre später den Vorwurf erneut erhebt, ist Roma Ligocka gerade in David, einen Diplomaten aus Israel, glücklich verliebt. Ohne ihn ins Vertrauen zu ziehen, macht sie sich auf, die Unschuld des Vaters zu beweisen. Sie ist wütend und beschämt, aber auch bereit zu kämpfen, und das gibt ihr Kraft. Mehr als ein Jahr dauert es, bis sie Gewissheit hat - Gewissheit darüber, ob David weiterhin zu ihr hält und wer ihr Vater wirklich war.

      Die Handschrift meines Vaters
      3,3