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Peter Singer

    6. Juli 1946

    Peter Singer ist ein äußerst einflussreicher Philosoph, der für seine tiefgründige Auseinandersetzung mit ethischen Dilemmata in Bezug auf Tierrechte, Bioethik und die Verpflichtungen der Wohlhabenden gegenüber den global Armen bekannt ist. Obwohl er oft als Pionier der modernen Tierrechtsbewegung gilt, betont sein philosophisches Werk utilitaristische Prinzipien anstelle von rechtenbasierten Argumenten. Seine umfangreichen Schriften, die in zahlreichen Sprachen übersetzt wurden, fordern die Leser heraus, darüber nachzudenken, wie wir leben sollen und wie wir Leid in der Welt minimieren können. Singers Werk regt durchweg zu kritischer Reflexion über unsere moralischen Verantwortlichkeiten in einer komplexen globalen Gesellschaft an.

    Effektiver Altruismus
    Wie sollen wir leben?. Ethik in einer egoistischen Zeit
    Praktische Ethik
    Leben und Tod
    Animal liberation
    Wie sollen wir leben?
    • Wie sollen wir leben?

      • 300 Seiten
      • 11 Lesestunden

      „Wie sollen wir leben?“ untersucht, wie gegenwärtige Vorstellungen von menschlicher Natur und Eigeninteresse zu sozialen und Umweltproblemen führen. Peter Singer argumentiert, dass Menschen mit einer ethischen Lebenseinstellung oft weniger dem Gefühl der Sinnlosigkeit verfallen, da ihr Handeln ihnen tiefere Befriedigung bietet als egoistische Ziele. Er definiert, was er unter ethischem Leben versteht, und zeigt, wie es das Leben grundlegend verändern kann. Singer hinterfragt die Vorstellung, dass Egoismus genetisch verankert ist, und widerlegt die pessimistische Sicht auf die menschliche Natur, die oft aus biologischen Erklärungen abgeleitet wird. Peter Singer, 1946 in Melbourne geboren, studierte an den Universitäten Melbourne und Oxford. Er ist Professor für Philosophie und Co-Direktor des Institute of Ethics and Public Affairs sowie stellvertretender Direktor des Centre for Human Bioethics an der Monash University. Singer hat über 20 Bücher zur Ethik und verwandten Themen verfasst, darunter „Should the Baby Live? The Problem of Handicapped Infants“ und ist bekannt für „Animal Liberation: A new Ethics for Our Treatment of Animals“, das die internationale Tierbefreiungsbewegung ins Leben rief.

      Wie sollen wir leben?
      5,0
    • Animal liberation

      • 415 Seiten
      • 15 Lesestunden

      'Dieses Buch ist kein sentimentaler Aufruf zur Sympathie gegenüber ›niedlichen‹ Tieren. Es handelt von der Gewaltherrschaft des Menschen über die Tiere. Es ist ein Versuch, gründlich, sorgfältig und konsequent darüber nachzudenken, wie wir mit Tieren umgehen …' Peter Singer

      Animal liberation
      4,3
    • Leben und Tod

      • 255 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Peter Singer behandelt in seinem Werk zentrale Fragen, die Medizin, Justiz und Philosophie betreffen und in der Öffentlichkeit immer wieder aufgeworfen werden: Wann beginnt und endet das Leben? Ist ein hirntoter Mensch wirklich tot? Dürfen Ärzte die Lebensfunktionen einer hirntoten schwangeren Frau aufrechterhalten, um den Fötus zu retten? Dürfen schwerstgeschädigte Neugeborene sterben? Haben todkranke Menschen ein Recht auf ärztliche Sterbehilfe? Die Entscheidungen der modernen Medizin stehen oft im Widerspruch zu den Intuitionen vieler Menschen, was der Fall des „Erlanger Babys“ verdeutlicht. In den Niederlanden sind rechtliche Grundlagen für ärztliche Sterbehilfe geschaffen worden, während in anderen Ländern hitzige Debatten zwischen Befürwortern und Gegnern eines selbstbestimmten Sterbens stattfinden. Singer zieht in seinem Buch ein Fazit zu den ethischen Fragestellungen am Anfang und Ende des Lebens und verbindet seine tierethischen Ansichten mit Themen wie Lebensqualität und Lebenserhaltung. Dabei zeigt er sowohl die gewohnte Konsequenz in seiner Argumentation als auch eine neue Sensibilität für den emotionalen Umgang mit existenziellen Dilemmata. Singer, Professor für Philosophie und stellvertretender Direktor des Centre for Human Bioethics an der Monash University, ist international bekannt durch sein Werk zur Tierethik.

      Leben und Tod
      3,8
    • Praktische Ethik

      • 487 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Peter Singers »Praktische Ethik«, 1979 in erster Auflage erschienen, ist in seiner ebenso präzisen wie nachvollziehbaren Argumentationsstruktur ein Musterbeispiel für klares, philosophisches Denken. Besonders wichtig ist der von Singer eingeführte Begriff des Speziesismus (Menschen denken über Tiere anders, weil Tiere keine Menschen sind, obwohl es sachlich begründete Argumente gibt, genau dies nicht zu tun). Für Kontroversen sorgten seine Theorien über Sterbehilfe und Euthanasie. Für diese dritte Auflage hat der Autor den Band komplett durchgearbeitet und um ein neues Kapitel über den Klimawandel und die sich aus diesem ergebenden Verpflichtungen gegenüber kommenden Generationen ergänzt.

      Praktische Ethik
      4,1
    • In einer Gesellschaft des Überflusses wird die Sinnfrage immer wichtiger. Peter Singer widerspricht der Ansicht, dass Egoismus genetisch bedingt ist, und zeigt, wie Evolution altruistische Verhaltensweisen fördern kann. Er betont, dass Eigeninteresse und Ethik vereinbar sind und ethisches Leben Selbsterfüllung statt Selbstaufopferung bedeutet.

      Wie sollen wir leben?. Ethik in einer egoistischen Zeit
      3,9
    • Effektiver Altruismus

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Wir alle haben schon gespendet. Doch geht es uns dabei wirklich um die Hilfe für andere? Oder wollen wir eher unser Gewissen beruhigen, ein wohliges Gefühl verspüren oder spendabel wirken? Millionäre lassen Kunstmuseen errichten, statt Verhungernden zu helfen, und Normalbürger geben Beträge, die nicht einmal die Bearbeitungsgebühren decken. Wer dagegen so viel Gutes wie möglich tun will, sollte besser auf seinen Verstand hören als auf seinen Bauch. Diese simple Idee ist Ausgangspunkt einer neuen sozialen Bewegung – des effektiven Altruismus. Peter Singer, einer ihrer Gründerväter, zeigt in seinem Buch, wie effektives Spenden möglich und warum es richtig ist. Gestützt auf harte Fakten und neue wissenschaftliche Methoden, können wir heute in vielen Fällen sagen, welcher gute Zweck der bessere ist. Gleiches gilt für die Wahl der Mittel: Auch hier orientieren sich effektive Altruisten daran, was den größten Nutzen verspricht. Um mehr spenden zu können, beschränken sich manche von ihnen auf das Allernötigste, andere geben gar freiwillig einen Teil ihrer selbst, etwa eine Niere. Effektive Altruisten sind aber weder Heilige noch Masochisten: Man darf sie sich als glückliche Menschen vorstellen. Singers Buch ist ein Aufruf zu einem in doppelter Hinsicht gelungenen Leben: Indem man für andere das Bestmögliche tut, gibt man dem eigenen Leben Sinn.

      Effektiver Altruismus
      3,8
    • Leben retten

      • 267 Seiten
      • 10 Lesestunden

      „Peter Singer ist einer der radikalsten Denker unserer Zeit.“ The New York Times Täglich sterben 27000 Kinder unter fünf Jahren, weil sie in Armut leben. Dieses Buch zeigt auf, wie Sie mindestens einem dieser Kinder das Leben retten könnten - und es erklärt Ihnen, warum Sie es nicht tun. Peter Singer rechnet vor, wie wir die Armut abschaffen könnten, indem jeder Einzelne, der nicht in Armut lebt, einen kaum spürbaren Teil seines Besitzes abgibt. Und er geht nüchtern der Frage nach, warum es uns so unendlich schwerfällt, diesen kleinen, aber alles verändernden Schritt zu machen. Ein Experiment: Einer Gruppe (A) wird in Aussicht gestellt, dass sie mit einer Spende einem Kind das Leben könnte. Einer zweiten Gruppe (B) wird ebenfalls in Aussicht gestellt, mit einer Spende Leben retten zu können - und zwar nicht nur von einem, sondern von acht Kindern. Ergebnis: Gruppe B spendet deutlich weniger als Gruppe A. Anhand dieses und vieler weiterer Experimente zeigt Peter Singer auf, welche psychologischen Faktoren uns davon abhalten, trotz rationaler Einsicht tatkräftig zur Lösung eines der größten Probleme der Menschheit beizutragen. Am Ende steht dabei weder eine Anklage noch eine moralische Entlastung - sondern ein konkreter Sieben-Punkte-Plan, mit dem die Armut auf der Welt abgeschafft werden kann.

      Leben retten
    • Angenommen, ich stehe an einem Teich und muss mitansehen, wie ein Kind ertrinkt, würde mir bei der Rettungsaktion aber meinen teuren neuen Anzug ruinieren: Müsste ich das Kind nicht trotzdem retten? Wenn nun das durchaus zumutbar wäre: Warum teile ich dann nicht meinen Besitz mit jemandem, dem ich dadurch das Leben retten könnte, ohne dass mich das unzumutbar viel kosten würde? Das »Kind im Teich« ist nicht nur eines der berühmtesten philosophischen Gedankenexperimente, sondern drückt auch die Kernidee des »effektiven Altruismus« aus, einer sozialen Bewegung, die Singer maßgeblich geprägt hat. Der Band bietet eine Neuübersetzung sowie einen genauen Kommentar und zeichnet die Wirkungsgeschichte dieses so maßgeblichen Textes nach. Sprachen: Deutsch, Englisch

      Famine, Affluence, and Morality/Hunger, Reichtum und Moral
    • Hunger, Wohlstand und Moral

      • 112 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Humanitäre Katastrophen, Hungersnöte, Epidemien, Flüchtlingskrisen – warum wir helfen müssen und in welchem Maß: „Hunger, Wohlstand und Moral“ ist einer der meistdiskutierten Essays der zeitgenössischen Moralphilosophie und in unseren Tagen aktueller denn je. Peter Singer macht deutlich, dass es unsere Pflicht ist, den Armen und Leidenden dieser Welt zu helfen, ganz gleich wo sie leben, ob vor unserer Haustür oder in fernen Regionen. Wer geben kann, gebe – und zwar viel. Singers Text ist radikal in seiner Unbedingtheit und sorgt seit seinem Erscheinen 1972 für heftige Kontroversen. Diese Neuausgabe, erweitert um eine Einleitung und zwei weitere Essays, zeigt, wie aktuell Singers Thesen noch heute sind, in Zeiten, in denen viele nichts wissen wollen vom Elend der Menschen, die ihr Leben riskieren, um zu uns zu gelangen, ins reiche Europa. Mit einem Vorwort von Bill und Melinda Gates.

      Hunger, Wohlstand und Moral