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Ernst Gombrich

    30. März 1909 – 3. November 2001
    Ernst Gombrich
    Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser
    Kunst und Fortschritt
    Kunst, Wahrnehmung, Wirklichkeit
    Aby Warburg
    Künstler, Kenner, Kunden
    Die Geschichte der Kunst
    • Die Geschichte der Kunst war ein Geschenk meines Vaters zu meinem 14. Geburtstag und mein erstes Buch dieser Art. Zunächst war ich enttäuscht, da ich mir eine Carrera-Rennbahn gewünscht hatte. Nach Monaten im Bücherregal und einem Wechsel meiner Interessen vom Modellrennsport zum Sammeln von Fußballmünzen bekam das Buch schließlich doch seine Chance. Während das numismatische Projekt aufgeben werden musste, ist das Buch bis heute eines meiner Lieblingswerke. Ernst Gombrich, ein Kunsthistoriker, schrieb Ende der 40er Jahre im Auftrag des Phaidon Verlags eine Kunstgeschichte für Jugendliche, die ohne Vorkenntnisse verständlich sein sollte und alle Kulturen von der Frühgeschichte bis zur Gegenwart umfasste. Trotz der pädagogischen Absichten wurde es kein langweiliges Jugendlexikon. Gombrich verzichtete auf Fachjargon und schrieb über komplexe Themen einfach und anschaulich, was seine Begeisterung ansteckend machte. So wurde aus dem Jugendbuch ein Werk für Leser jeden Alters, geistreich und humorvoll. Als es 1950 veröffentlicht wurde, übertraf die Resonanz alle Erwartungen. Kritiker lobten es, und es wurde in viele Sprachen übersetzt. Gombrich nahm im Laufe der Jahre kleine Anpassungen vor, aber der Kern des Textes blieb unverändert. Ein halbes Jahrhundert nach der Erstauflage ist es nach wie vor eine fesselnde Einführung in die Kunstgeschichte und ein ideales Nachschlagewerk.

      Die Geschichte der Kunst
      4,4
    • Ernst H. Gombrich unternimmt einen Streifzug durch die Geschichte der Kunst und macht sich dabei auf die Suche nach dem jeweiligen Verhältnis zwischen jenen, die Kunst schaffen, jenen, die sie als solche definieren, und schließlich jenen, die sie ermöglichen.

      Künstler, Kenner, Kunden
      5,0
    • Aby Warburg

      • 477 Seiten
      • 17 Lesestunden

      „Wie seine Zeitgenossen hatte Aby Warburg eine persönliche Vorliebe für die Florentiner Meister der Frührenaissance, er respektierte die einsame Kunst eines Rembrandts und begrüßte den Kampf der Moderne gegen die philiströse Salonkunst, aber er stellte dabei nie die überkommenen Wertmaßstäbe in Frage, die auch schon der Kunstgeschichte des 19. Jahrhunderts eigen waren. Gerade weil Warburg diese Auffassung nicht nur teilte, sondern bitter ernst nahm, erscheint er uns im Rückblick so prophetisch. Haben wir doch, wie er, den Durchbruch des Irrationalen mit all seinen schrecklichen Folgen schaudernd erlebt. Er wäre aber nicht der erste bedeutende Mensch, der zu seiner Zeit sprechen konnte, weil er die gültigen Überzeugungen der Vergangenheit nicht zum alten Eisen warf, sondern in die geänderte Lage hinüberrettete. Er vollzog diese Umschmelzung im Feuer seiner eigenen seelischen Leiden und Leidenschaften.“ Ernst H. Gombrich Gombrichs Buch ist eine „intellektuelle Biografie“ nicht nur in dem Sinne, dass sie den geistigen Werdegang Aby Warburgs schildert, sondern auch als biografische Spiegelung einer zentralen intellektuellen Problematik der ersten Jahrzehnte dieses Jahrhunderts, in denen der Zusammenbruch der überlieferten Deutungsschemata der europäischen Geistesgeschichte unübersehbar wurde.

      Aby Warburg
      4,5
    • In der Kunstgeschichtsschreibung wird der Begriff des Fortschritts gerne vermieden. Gombrich stellte zu Beginn der siebziger Jahre die Krise des Fortschrittsglaubens ins Zentrum seiner Betrachtung, mit dem Ziel, die verschiedenen Auffassungen des Fortschrittbegriffs zu entwirren. Er beschreibt hierbei zwei Pole: den „Primitivismus„, der nach allgemeingültiger Wahrheit sucht, und den „Modernismus“, der in fortschreitender Bewegung nur das jeweils Neueste gelten lassen will. In Kunst und Fortschritt spricht sich Gombrich gegen einen unkritischen Fortschrittsglauben aus und fordert die Prüfung des jeweils gültigen Fortschrittsbegriffs immer wieder aufs Neue – eine Forderung die seit dem 11. September 2001 aktueller ist als je zuvor. In der zweiten Hälfte der sechziger und den frühen siebziger Jahre, im Zuge eines sich insgesamt wandelnden geistigen und politischen Klimas in Deutschland forcierte der DuMont Verlag durch Herausgabe einiger ihrer wichtigsten Werke die publizistische Repatriierung und Rehabilitierung der 1933 zur Emigration gezwungenen Kunstwissenschaftler. Eine vernunftgeleitete, den Axiomen eines konsequenten Aufklärungsdenkens verpflichtete Schule, die im angelsächsischen Raum bereits wichtige Impulse gegeben hatte, kam nun auch in Deutschland wieder zu ihrem Recht.

      Kunst und Fortschritt
      4,0
    • So fesselnd wie ein Roman, so kenntnisreich wie eine Enzyklopädie: Ernst H. Gombrich, einem der herausragendsten Gelehrten des 20. Jahrhunderts, gelang das Unmögliche, auf 360 Seiten die Geschichte der Menschheit prägnant und überzeugend zu schildern. 1935, im Alter von nur fünfundzwanzig Jahren, wagte er sich daran, eine Weltgeschichte für junge Leser zu schreiben, und schuf einen Klassiker. Ohne jemals langatmig zu werden, schildert er bildreich und spannend die vielschichtige Entwicklung der Mensch­heit von den Höhlenmenschen bis zum Ersten Weltkrieg. Ihm gelingt der große Bogen, ohne die historischen Geschehnisse zu banalisieren. Dadurch beschert das Buch dem Leser jedes Alters etwas Einzigartiges: Nach der Lektüre kann er die großen Ereignisse der Vergangenheit in einem Zug erfassen. Kat Menschik bereichert die ›Weltgeschichte‹ mit großformatigen, farbigen Bildern.

      Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser
      4,1