Dieses Buch lässt niemanden unberührt! In letzter Minute wird die zehnjährige Fanny von der mutigen Anna vor der Deportation gerettet. Ihre Großmutter Betsy überlebt Theresienstadt, verliert Mann, Tochter und Enkelsohn und stellt sich doch dem Leben - zwei Wunder aus einer Zeit, in der Tragödie und Hoffnung so dicht beieinanderstanden wie nie zuvor. Der dritte Teil der Familienchronik schildert, wie es jenen Mitgliedern der Familie Sternberg erging, die den Mördern entkommen konnten und nun in der ganzen Welt verstreut sind. Er ist auch eine Hommage an die Frauen Deutschlands, die in den Ruinen vor den Trümmern des Lebens standen und die doch nicht aufgaben.
Stefanie Zweig Bücher
Stefanie Zweig ist vor allem für ihren autobiografischen Roman „Nirgendwo in Afrika“ bekannt, der von ihrem frühen Leben in Kenia inspiriert ist. Ihre jüdische Familie floh vor Nazi-Deutschland nach Afrika, wo sie vom städtischen Leben in Breslau auf eine Farm in Kenia umsiedelte. Ihre Jugendjahre in Deutschland schilderte sie in einem weiteren autobiografischen Roman. Zweigs Werk thematisiert Identität, Exil und die Suche nach Heimat, wobei ihr Stil eindringlich und einfühlsam menschliche Schicksale erforscht. Obwohl sie in deutschsprachigen Ländern eine Bestsellerautorin ist, ist sie in der englischsprachigen Welt hauptsächlich durch ihren berühmtesten Roman bekannt.







Ein bewegtes Leben auf zwei Kontinenten Ihr Leben wurde geprägt vom Exil in Kenia – den Menschen, Tieren, Farben und Düften Afrikas, die ihre Kindheit zu einem überwältigenden Erlebnis machten. Aber auch von der frühen Begegnung mit Not, Verlust und Heimatlosigkeit, der Rückkehr nach Deutschland 1947, dem Aufenthalt in der Schweiz und ihrer Karriere als Journalistin und Schriftstellerin. Ein Stück Zeitgeschichte in literarischer, atmosphärisch dichter Form.
Kann Deutschland wieder Heimat sein? »Mit den Kindern kehrt auch die Hoffnung zurück«, sagt Betsy Sternberg, als sie 1948 wieder in die alte Wohnung in der Rothschildallee zieht. Die Bombenschäden sind behoben, der Kirschbaum im Hinterhof ist noch da, die Vögel zwitschern, doch für die Überlebenden der Familie Sternberg gibt es kein Zurück in ihr altes Leben. Zukunft, Heimat, Sicherheit sind für sie Worte ohne Bedeutung. Dennoch wagen sie einen Neuanfang.
Die Kinder der Rothschildallee
- 377 Seiten
- 14 Lesestunden
Dieses Buch lässt niemanden unberührt: Die Bestsellerautorin erzählt die Schicksalsjahre der Frankfurter Familie Sternberg. Die schleichende Bedrohung ihres Lebens wird für die jüdische Familie Sternberg zur schrecklichen Normalität. Mit feinem Empfinden für geschichtliche Details schildert Stefanie Zweig das Jahrzehnt zwischen 1926 und 1937. Die Sternbergs werden mit einem Leben konfrontiert, das ihnen jede Hoffnung auf eine Zukunft in Deutschland nimmt. Sie, ihre Kinder und Enkel sind in Deutschland Aussätzige geworden. Die Nazis nehmen ihnen Arbeit, Sicherheit und schließlich die Heimat. Mit ihrem neuen Roman gelingt Stefanie Zweig ein literarisches Meisterwerk - ohne Bitterkeit und oft mit einem Humor, der den Schmerz lindert.978378443158-1
Der Traum vom Paradies
- 317 Seiten
- 12 Lesestunden
Alfred, ein jüdischer Kinderarzt, verliebt sich in die Studentin Andrea. Beide glauben, dass ihre Liebe stärker ist als die Probleme, die Tradition und die Schatten der Vergangenheit ihnen aufbürden werden. Für ihren Traum vom Paradies stemmen sie sich gegen jede Konvention. Dieser Roman ist eine Hommage an die Liebe und die lebendige jüdische Tradition im Deutschland unserer Tage. Ein Buch, das von Missverständnissen erzählt und Grenzen überwindet, und das zeigt, dass ohne wirkliches Verstehen kein Miteinander möglich ist.
Schrecken der Tiefe/Ein Mundvoll Erde/Schwarze Geschäfte/Verhängnisvolle Ferien.
Stefanie Zweigs Erzählungen entführen in die koloniale und moderne Welt Afrikas, geprägt von Poesie und Humor. Ihre warmherzigen Schilderungen der Menschen und ihrer Heimat sind wie eine unvergessliche Safari. Oft gefragt nach dem Schicksal von Owuor, dem Koch der Familie Redlich aus „Nirgendwo in Afrika“, erzählt Zweig von seiner fiktiven Rückkehr in die Heimatstadt Kisumu. In ihren Geschichten wird das heutige Leben in Afrika lebendig, während sie die Veränderungen des Kontinents einfängt. Mit tiefem Verständnis und Liebe zu Kenia schildert sie einfühlsam die Schicksale der Menschen. Ihre Erzählungen zeigen eine Welt, in der der Besitz einer Uhr mehr wert ist als ein Menschenleben und das Eindringen reicher Europäer neue Träume weckt. Die faszinierenden Landschaften Afrikas machen die Menschen, die sie erleben, zu Gefangenen ihrer Sehnsüchte. „Nirgendwo in Afrika“ wurde von Caroline Link verfilmt und erhielt 2003 den Oscar für den besten ausländischen Film sowie mehrere weitere Auszeichnungen, darunter den Deutschen Filmpreis und den Publikumspreis des Bayerischen Filmpreises.
... doch die Träume blieben in Afrika
- 331 Seiten
- 12 Lesestunden
Der Frankfurter Rechtsanwalt Paul Merkel erlebt in Kenia, wie sich seine Jugendträume erfüllen - bis zu einem tragischen Unfall.
Irgendwo in Deutschland
- 352 Seiten
- 13 Lesestunden
Die Fortsetzung des Bestsellers „Nirgendwo in Afrika“ 1947: Die jüdische Familie Redlich beendet ihr Exil in Kenia und kehrt in das Nachkriegsdeutschland, nach Frankfurt, zurück. 75. Geburtstag von Stefanie Zweig am 19. September 2007.
Nakuru School, Kenia, 1943. Vier jüdische Mädchen treffen sich regelmäßig unter dem Eukalyptusbaum. So unterschiedlich ihre Charaktere, so vielschichtig erleben sie Afrika. Mit psychologischem Gespür verwebt die Autorin ihre Lebenswege, die sie nach Israel, London und auch nach Deutschland führen.
Stella ist in Afrika aufgewachsen und musste nach England fliehen. Jetzt kehrt sie in ihre alte Heimat zurück und baut zusammen mit ihrer afrikanischen Freundin aus Kindertagen eine Lodge im Hochland von Kenia. Stella genießt die Vertrautheit mit den Menschen und fühlt sich aufgehoben in den Farben und Düften Kenias. Doch schmerzvoll erkennt sie, dass das Afrika ihrer Träume sich verändert hat. Und immer öfter schleichen sich Bilder aus England in ihre Gedanken.
Eltern sind auch Menschen
- 158 Seiten
- 6 Lesestunden
Es ist nicht einfach, die Tochter einer berühmten Schauspielerin und eines ständig abwesenden Vaters zu sein. Alles dreht sich um Premieren und die Rollen der Mutter, während sich niemand um Líza kümmert. Warum finden ihre Eltern nie Zeit für sie? Warum kann Líza nicht eine Familie wie andere Kinder haben? Zu ihrem elften Geburtstag wünscht sich Líza ein ungewöhnliches Geschenk: Sie möchte, dass ihre Mutter sie in ein Internat schickt. Doch auch in der neuen Umgebung merkt sie schnell, dass es Kinder gibt, die es noch schwerer haben als sie, und dass es alles andere als einfach ist, sich mit anderen zu verstehen. Als es wieder einmal nicht nach ihren Vorstellungen läuft, läuft Líza weg und stürzt sich kopfüber in ihr größtes Abenteuer. Eine spannende Geschichte voller liebevollem Humor darüber, wie wichtig es ist, Verständnis für andere zu haben – sogar für die eigenen Eltern.
Katze fürs Leben
- 253 Seiten
- 9 Lesestunden
Die Siamkatze Sissi findet ein neues Zuhause bei einer Frau, die als Psychotherapeutin tätig ist. Als Sissi den ersten Patienten erlebt, wird ihr klar, daß sie in der Lage ist, zu helfen. Mit ihrer angeborenen Katzenschläue löst sie Probleme, die menschliche Wesen nur allzu schnell verzweifeln lassen. Ein humorvolles Buch voller Lebensweisheit.
Der Welterfolg – verfilmt und mit dem Oscar prämiert! Regina erlebt das Abenteuer der Emigration nach Kenia an der Seite ihrer Eltern, die 1938 Oberschlesien verlassen müssen. Rasch erliegt Regina dem Zauber Afrikas.75. Geburtstag von Stefanie Zweig am 19. September 2007.
Kenia 1967: Liesel Procter kommt mit ihrer Familie zurück in das Land, das ihren Eltern einst Zufluchtsort war und ihr nie Heimat werden konnte. Sie und ihr Mann Emil tun alles, um das eigene schwere Schicksal von ihren Kindern fernzuhalten, doch die Vergangenheit ist machtvoll. In diesem Roman spannt Stefanie Zweig einen breiten Bogen von Afrika nach Europa, vom Gestern ins Heute, von der Heiterkeit zur Melancholie und zu der Erkenntnis, dass das Glück immer anderswo ist als vermutet.
Nirgendwo in Afrika: Wie alles begann Hoffnung und Angst bewegen den Vater auf der Flucht vor den Nazis 1938 von Leobschütz in Oberschlesien nach Ol' Joro Orok im Hochland Kenias; falsche Vorstellungen von einem neuen Leben begleiten seine Frau Jettel auf der Reise nach Hamburg, wo sie mit ihrer Tochter Regina das Schiff nach Afrika nimmt. Auf der Weiterfahrt von Mombasa nach Nairobi kommt es für Regina zur entscheidenen Begegnung mit Afrika. Ein Stück Zeitgeschichte, erlebt von Menschen, die ihre Heimat liebten und nicht zu Hause bleiben durften. Die Schicksalspunkte im Leben der Familie Redlich sind durch Zugfahrten markiert, die der Autorin zum stilistischen Mittel dieses Romans werden. Mit feinen Wahrnehmungen und einer berührenden Vertrautheit gelingt ihr ein zeithistorisch bedeutendes Werk.
Als Vivian kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges zum ersten Mal mit ihrer Familie auf die Farm Ol' Joro Orok kommt, die am Mount Kenya in dreitausend Meter Höhe liegt, ist sie von der Schönheit der Landschaft überwältigt. Rasch freundet sie sich mit dem Kikuyujungen Jogona an, der ihre erste große Liebe wird. Von ihm lernt sie mit den Augen zu sehen, mit den Ohren zu hören und mit dem Mund zu schweigen.
Die englische Farmerstochter Stella und das Kikuyu-Mädchen Lilly wachsen auf einer Farm im Hochland Kenias wie Schwestern auf. Als der Kampf um Kenias Unabhängigkeit auch die Farm Karibu erreicht, muss Stella nach London gehen. Sie beginnt ein neues Leben – bis zu dem Augenblick, als die unstillbare Sehnsucht nach Afrika sie wieder einholt.
'Arm ist nur, wer keine Träume hat.' Stefanie Zweig Die Afrikareise, die der dreizehnjährige Mark mit seinen Eltern machen muss, ist anfangs gar nicht so schrecklich, wie er befürchtet hatte. Zu Ende ist sie aber für ihn noch lange nicht. Denn Mark wird entführt und lebt viele Monate beim Stamm der Nandi in der kenianischen Steppe. Allmählich lernt er deren Sprache und freundet sich schließlich mit dem Häuptlingssohn Morani an. Durch ihn öffnet sich Mark die fremde Welt immer mehr, sodass es ihm schwer fällt, eines Tages die Entscheidung darüber zu treffen, zu welcher Welt er gehört.
Frankfurt um 1900: Der Tuchhändler Johann Isidor Sternberg und seine Familie ziehen in das Haus in der Rothschildallee 9 ein. Seine Frau Betsy erwartet ihr zweites Kind, während der Druck auf ihren Sohn Otto wächst, die Erwartungen seines Vaters zu erfüllen. 1914, während eines Aufenthalts in Baden-Baden, wird der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand ermordet, und die Familie kehrt hastig nach Frankfurt zurück. Am 1. August bricht der Krieg aus, und viele glauben, er werde bis Weihnachten vorbei sein. Johann Isidor Sternberg ist von Emotionen überwältigt, als er von der „Balkonrede“ des Kaisers erfährt: „Das ist der Tag, auf den wir immer gewartet haben. Endlich ruft das Vaterland seine jüdischen Söhne.“ Stefanie Zweig beschreibt eindrucksvoll das Leben der Menschen in dieser Zeit, ihre Ängste und Sorgen. Die Stärke der Frauen in Krisenzeiten wird ebenso beleuchtet wie die Enttäuschung eines Mannes, der für ein Vaterland kämpfte, das ihn nie als gleichwertig ansah, und der sich schließlich wieder seinen jüdischen Wurzeln zuwendet. Mit lebendigen Bildern gelingt es Zweig, die Tragik der Zeit durch Wärme und Humor zu einem fesselnden Leseerlebnis zu machen.
Bum sucht eine Familie
- 126 Seiten
- 5 Lesestunden
Bum, der Teddybär, ist aus dem großen Karton gefallen. Da liegt er nun allein im Aufzug eines Hotels. Wo soll er hin? Ein aufregendes Abenteuer beginnt.
Setterhündin entlaufen ... Hört auf den Namen Kathrin
- 119 Seiten
- 5 Lesestunden
Neue Abenteuer der bereits aus äIn gute Hände abzugebenä bekannten Setterhündin Kathrin.
In gute Hände abzugeben
- 123 Seiten
- 5 Lesestunden
Nergens in Afrika
- 350 Seiten
- 13 Lesestunden
Drahtzieher/Es begann damals in Afrika/Caroline/Sams Briefe an Jennifer - bk716; Verlag "Das Beste"; Howard Roughan/Stefanie Zweig/Felix Thijssen/James Patterson; Paperback; 2005
Schnitzel schmecken nicht wie Schokolade
- 133 Seiten
- 5 Lesestunden
Mangels Spielkameraden und elterlicher Beteiligung entwickelt Walter eigene Aktivitäten wobei er einen Zimmerbrand entfacht, Omas Badezimmer in ein Schaummeer verwandelt und auf dem Ferienbauernhof die Kuh lila anmalt.
Grosseltern hat jeder
- 142 Seiten
- 5 Lesestunden
Am Sonntag kommt das Enkelkind und andere Einblicke in meine Welt
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden
Die Bestsellerautorin beleuchtet mit sprachlicher Brillanz und scharfer Beobachtungsgabe die Kluft zwischen der modernen Welt und den Gedanken einer Großmutter. Ihre kurzen Texte bieten unterhaltsame und besinnliche Alltagsbetrachtungen, die einen menschlichen Blick auf das moderne Leben werfen.
Reader's Digest Auswahlbücher
Die Schwingen des Horus/Wie ein einziger Tag/Der Ruf des Wolfs/Irgendwo in Deutschland
Une famille allemande
- 377 Seiten
- 14 Lesestunden
Francfort, années 1920. Ardent patriote, admirateur de l'empereur jusqu'à la Première Guerre mondiale, Johann Isidor Sternberg, propriétaire bourgeois enrichi par le commerce de la passementerie, a perdu ses illusions d'intégration lorsque, après le sacrifice de son fils aîné Otto dans la houe des tranchées, il a vu l'Etat allemand accréditer l'idée que les Juifs étaient des "planqués" et des "profiteurs de guerre". Père de cinq autres enfants, dont une fille naturelle recueillie au sein de sa famille, M. Sternberg a cependant d'autres soucis en ces premières années de la République de Weimar: un vent d'émancipation et de bohème souffle sur ses enfants gâtés, qui n'ont que mépris pour la vie des "petits-bourgeois ". Erwin rêve de devenir un peintre célèbre, tandis que Victoria se voit déjà brûler les planches dans une pièce de Brecht au point de s'enfuir à Berlin avec un soupirant, pour en revenir déshonorée. Mais l'Histoire va bientôt mettre un terme brutal à cette décennie de liberté et de bouillonnement créatif, tandis que les nazis prennent le pouvoir : de vexations en boycotts, d'autodafés en interdictions, les membres de la famille Sternberg, dont on suit les destins jusqu'à la fin des années 1930, vont devoir s'arracher à leurs racines allemandes pour sauver leur vie...
Pes hledá člověka
- 199 Seiten
- 7 Lesestunden
Strastiplné putování fenky Rezky za svým pánem. Příběh pro čtenáře od 10 let. Rezka je krásná fenka irského setra. Miluje běh, plavání, máslové sušenky a všechny lidi. I když těch, co si její lásku ani trochu nezaslouží, potká Rezka v prvních třech letech svého života víc než dost. Ne všichni si totiž uvědomují, že pes není ani hračka, ani módní doplněk, ale živá bytost. A tak se Rezka postupně ocitá v právnické kanceláři, v podchodu metra, v turecké čtvrti a dokonce i na jevišti divadla. Fenčina důvěra a přívětivost je natolik neotřesitelná, že občas způsobuje malé zázraky. I v nejotrlejších srdcích někdy probudí jiskřičku soucitu a těm, kteří ji mají rádi vnáší do života štěstí a radost.
Filles de l'Afrique
- 282 Seiten
- 10 Lesestunden




































