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Oliver Sacks

    9. Juli 1933 – 30. August 2015

    Oliver Sacks war ein britischer Neurologe, der für seine fesselnden Patientengeschichten bekannt ist, die sich mit den Feinheiten des menschlichen Geistes und Gehirns befassen. Seine Arbeit verbindet nahtlos wissenschaftliche Forschung mit tiefem Mitgefühl und deckt außergewöhnliche Geschichten von Leiden auf, die die bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit des menschlichen Geistes offenbaren. Sacks konzentrierte sich auf die Erforschung neurologischer Störungen und untersuchte deren Auswirkungen auf Identität und Wahrnehmung. Sein Ansatz, stets menschlich und fragend, lud die Leser ein, über das Wesen des Menschseins nachzudenken.

    Oliver Sacks
    Oliver Sacks: 3 Bände im Schuber
    Eine Anthropologin auf dem Mars
    Freud and the Neurosciences
    Die feine New Yorker Farngesellschaft
    On the move
    Dankbarkeit
    • Oliver Sacks hat mit seinen neurologischen Fallgeschichten Millionen Leser weltweit erreicht und ihr Denken verändert: Was auf den ersten Blick als krank oder abweichend erscheint, ermöglicht oft besondere Fähigkeiten der Wahrnehmung und des Fühlens. Und das sogenannte Normale ist meist fragwürdiger, als wir es gern wahrhaben wollen. Am 30. August 2015 starb Oliver Sacks in New York. In seinen letzten Lebensmonaten hat er eine Reihe von Aufsätzen geschrieben und veröffentlicht, in denen er über das Altern, über seine Krankheit, über den nahenden Tod nachdenkt - und in denen er seine Dankbarkeit ausdrückt für alles, was er in 82 Jahren erleben durfte. Es sind anrührende, meditative Texte über die grundlegenden Fragen von Leben und Tod, Glauben und Wissen. Auch über seine jüdische Herkunft und sein Verhältnis zur Religion legt Oliver Sacks Zeugnis ab. Und er beschreibt, warum die exakten Naturwissenschaften, vor allem das Periodensystem der chemischen Elemente, ihn zeitlebens fasziniert und begeistert haben. Illustriert mit Fotos von Oliver Sacks' Lebensgefährten Bill Hayes.

      Dankbarkeit
      4,4
    • On the move

      Mein Leben

      Oliver Sacks war der berühmteste Neurologe der Welt. Mit seinen Fallgeschichten hat er uns einen neuen Blick auf Krankheiten und Abweichungen gelehrt: was bei einem Patienten auf den ersten Blick als Störung erscheint, ermöglicht oft besondere Fähigkeiten der Wahrnehmung. Mit diesem Buch hat Sacks eine von fesselnder Energie getriebene Autobiographie vorgelegt. Ehrlich und anrührend beschreibt er die wichtigsten Stationen seines Lebens – das enge Großbritannien der Nachkriegszeit, das anarchische Kalifornien der frühen Sechziger, schließlich das ewig pulsierende New York. Ob er in der Forschung tätig ist oder in der klinischen Praxis, konstant bleiben die Begeisterung für die Arbeit mit den Patienten und das Schreiben darüber. Gerühmt für seine feinsinnigen Fallgeschichten, analysiert Sacks hier seinen eigenen Fall: Er erzählt von erfüllter und unerfüllter Liebe, der Beziehung zu seiner jüdischen Medizinerfamilie, zeitweiliger Drogensucht und exzessivem Bodybuilding, und von unbändigen Glücksgefühlen auf den Road Trips durch die Weiten Nordamerikas. Die Lebensbilanz eines außergewöhnlichen Mediziners - und das Meisterwerk eines großartigen Erzählers.

      On the move
      4,3
    • Oaxaca, im Süden Mexikos, verkörpert die Essenz des Landes mit Lebensfreude, indianischer Geschichte und kolonialer Kultur. Oliver Sacks’ Tagebuch einer Reise mit Hobbybotanikern bietet eine heitere Annäherung und Lobpreisung dieser Region. Die "süße, unverdorbene, vorprofessionelle Atmosphäre" der naturwissenschaftlichen Amateurvereine hat Sacks schon immer angezogen. Bei einer Exkursion mit der Amerikanischen Farngesellschaft in Oaxaca geht es ihm nicht nur um seltene Farne. Er freut sich darauf, dem strengen New Yorker Winter zu entkommen, und lässt sich auf das Abenteuer in diesem fremden Land ein. Bereits beim Abheben mit AeroMexico genießt er das lebhafte Treiben an Bord, das sich stark von dem nüchternen öffentlichen Leben in den USA unterscheidet. Mit unermüdlicher Neugier, Offenheit und Selbstironie interessiert sich Sacks für das Land, die Menschen und die Geschichte Mexikos, von der Paläontologie bis zur Revolution. Er lässt sich von seinen erfahrenen Reisegefährten belehren und besucht die berühmte Riesenzypresse "El Gigante" in Santa Maria del Tule, die bereits Alexander von Humboldt bewunderte. Ein heiteres und anregendes Buch, das einen Ausflug nach Mexiko widerspiegelt.

      Die feine New Yorker Farngesellschaft
      4,3
    • Freud and the Neurosciences

      • 116 Seiten
      • 5 Lesestunden

      While still a student, Freud published his first research papers on neurology, showcasing his early scientific career that began with physiological studies on eels and progressed to the nervous system of the river crayfish. Confronted by a physicalistic-scientific worldview from his teachers, Freud embraced it, leading to the development of his earliest psychological theory. Although he later rejected the model that sought to explain the psyche through brain physiology, his scientific curiosity remained focused on uncovering the precise structure of the psyche. The authors argue that the foundations of psychoanalysis are rooted in the same scientific principles that shaped Freud's early neuroscientific research, suggesting that he never fully abandoned this epistemological orientation, even in his later works. The book includes contributions from various scholars, discussing topics such as Freud's dual identity as a neurologist and psychoanalyst, the influence of neurological models on psychoanalysis, and the visual representation of nerve cells and psychical mechanisms. It also examines Freud's legacy in relation to defenses, somatic symptoms, and neurophysiology, as well as concepts like discharge, reflex, free energy, and encoding.

      Freud and the Neurosciences
      4,0
    • Eine Anthropologin auf dem Mars

      • 448 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Hainer Kober, geboren 1942, lebt in Soltau. Er hat u. a. Werke von Stephen Hawking, Steven Pinker, Jonathan Littell, Georges Simenon und Oliver Sacks übersetzt. Oliver Sacks, geboren 1933 in London, war Professor für Neurologie und Psychiatrie an der Columbia University. Er wurde durch die Publikation seiner Fallgeschichten weltberühmt. Nach seinen Büchern wurden mehrere Filme gedreht, darunter «Zeit des Erwachens» (1990) mit Robert de Niro und Robin Williams. Oliver Sacks starb am 30. August 2015 in New York City. Bei Rowohlt erschienen unter anderem seine Bücher «Awakenings – Zeit des Erwachens», «Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte», «Der Tag, an dem mein Bein fortging», «Der einarmige Pianist» und «Drachen, Doppelgänger und Dämonen». 2015 veröffentlichte er seine Autobiographie «On the Move».

      Eine Anthropologin auf dem Mars
      4,2
    • Awakenings

      • 459 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Zwischen 1916 und 1927 grassierte weltweit eine Epidemie der sogenannten Europäischen Schlafkrankheit, eine Gehirnkrankheit, die neben fast fünf Millionen Toten unzählige schwergeschädigte Menschen hinterließ. Der Neuropsychologe Oliver Sacks stieß Ende der sechziger Jahre in einem Krankenhaus bei New York auf Überlebende dieser Epidemie, und er begann, sie mit einem neu entdeckten Medikament, L-Dopa, zu behandeln. Die Wirkung des Medikaments war überwältigend - jahrzehntelang „erstarrte“ Menschen erwachten plötzlich wieder zum Leben. Oliver Sacks beschreibt in seinem Buch die Geschichte dieser Menschen und die schier unfassbaren Folgen der Dopamin-Behandlung.

      Awakenings
      4,1
    • Stumme Stimmen

      Reise in die Welt der Gehörlosen

      Um die visuelle, sich im Raum entfaltende Gebärdensprache zu erforschen, macht Oliver Sacks diverse Reisen im wörtlichen und übertragenen Sinne. Das Ergebnis seiner Erkundungen: Die Gebärdensprache ist kein primitiver Behelf, wie viele glauben, sondern eine strukturierte, differenzierte, feinste intellektuelle wie emotionale Nuancen vermittelnde Ausdrucksform, der Lautsprache ebenbürtig, ja in mancher Hinsich überlegen, „eine Sprache, die sich für Vorträge ebensogut eignet wie für die Liebe“.

      Stumme Stimmen
      4,1
    • Alles an seinem Platz

      Erste Lieben und letzte Fälle

      Der Neurologe Oliver Sacks ist durch seine Fallgeschichten weltberühmt geworden. Er hat eine neue Form des Verständnisses für seine Patienten entwickelt, indem er deren Eigenheiten nicht als Defekte oder Behinderung abtat, sondern sie in ihrer Besonderheit wahrnahm und beschrieb. Als Sacks 2015 starb, hinterließ er eine Fülle von Aufzeichnungen: Sacks schreibt über Depressionen und Psychosen, über das Tourette-Syndrom und Demenzerkrankungen, Träume und Halluzinationen. Und er gibt Einblicke in seine persönliche Welt, indem er sein Faible für Farngewächse und Gingkobäume beschreibt und von seinem meistgeliebten Sport erzählt: dem ausgiebigen Schwimmen in Seen und Flüssen. Das höchst lesenswerte Vermächtnis eines Autors von Weltrang. x

      Alles an seinem Platz
      4,1
    • Hainer Kober, geboren 1942, lebt in Soltau. Er hat u. a. Werke von Stephen Hawking, Steven Pinker, Jonathan Littell, Georges Simenon und Oliver Sacks übersetzt.  Oliver Sacks, geboren 1933 in London, war Professor für Neurologie und Psychiatrie an der Columbia University. Er wurde durch die Publikation seiner Fallgeschichten weltberühmt. Nach seinen Büchern wurden mehrere Filme gedreht, darunter «Zeit des Erwachens» (1990) mit Robert de Niro und Robin Williams. Oliver Sacks starb am 30. August 2015 in New York City. Bei Rowohlt erschienen unter anderem seine Bücher «Awakenings – Zeit des Erwachens», «Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte», «Der Tag, an dem mein Bein fortging», «Der einarmige Pianist» und «Drachen, Doppelgänger und Dämonen». 2015 veröffentlichte er seine Autobiographie «On the Move».

      Der einarmige Pianist
      4,1