The letters of one of the greatest observers of the human species, revealing his passion for life and work, friendship and art, medicine and society, and the richness of his relationships with friends, family, and fellow intellectuals over the decades, collected here for the first time.
Oliver Sacks Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
Oliver Sacks war ein britischer Neurologe, der für seine fesselnden Patientengeschichten bekannt ist, die sich mit den Feinheiten des menschlichen Geistes und Gehirns befassen. Seine Arbeit verbindet nahtlos wissenschaftliche Forschung mit tiefem Mitgefühl und deckt außergewöhnliche Geschichten von Leiden auf, die die bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit des menschlichen Geistes offenbaren. Sacks konzentrierte sich auf die Erforschung neurologischer Störungen und untersuchte deren Auswirkungen auf Identität und Wahrnehmung. Sein Ansatz, stets menschlich und fragend, lud die Leser ein, über das Wesen des Menschseins nachzudenken.







Oliver Sacks: 3 Bände im Schuber
- 1088 Seiten
- 39 Lesestunden
Todo En Su Sitio. Primeros Amores Y Ultimos Relatos
- 306 Seiten
- 11 Lesestunden
Alles an seinem Platz
Erste Lieben und letzte Fälle
Der Neurologe Oliver Sacks ist durch seine Fallgeschichten weltberühmt geworden. Er hat eine neue Form des Verständnisses für seine Patienten entwickelt, indem er deren Eigenheiten nicht als Defekte oder Behinderung abtat, sondern sie in ihrer Besonderheit wahrnahm und beschrieb. Als Sacks 2015 starb, hinterließ er eine Fülle von Aufzeichnungen: Sacks schreibt über Depressionen und Psychosen, über das Tourette-Syndrom und Demenzerkrankungen, Träume und Halluzinationen. Und er gibt Einblicke in seine persönliche Welt, indem er sein Faible für Farngewächse und Gingkobäume beschreibt und von seinem meistgeliebten Sport erzählt: dem ausgiebigen Schwimmen in Seen und Flüssen. Das höchst lesenswerte Vermächtnis eines Autors von Weltrang. x
Der Strom des Bewusstseins
Über Kreativität und Gehirn
Hat ein Regenwurm Empfindungen? Wie viele Nervenzellen hat eine Qualle, und wozu dienen sie ihr? Was kann man aus der Beobachtung von Menschen lernen, die an Migräne leiden? Und was passiert in unserem Gehirn, wenn wir uns falsch erinnern? Diese und viele andere Fragen behandelt Oliver Sacks in seinem neuen Buch. Der New Yorker Neurologe ist durch seine Fallgeschichten weltberühmt geworden. Voller Empathie und mit großer Fachkenntnis hat er immer wieder Menschen porträtiert, deren Leben durch eine schwere Krankheit oder Behinderung geprägt wurde – und hat seinen Lesern gezeigt, welche Chancen die Abweichungen vom sogenannten Normalen bieten und welche positiven Besonderheiten die betroffenen Menschen auszeichnen. Als er im Sommer 2015 starb, war gerade seine Autobiographie On the Move erschienen - und wurde weltweit zum Bestseller. Fast bis zum ketzten Tag hat er noch an einem Band mit neuen Studien und Fallgeschichten gearbeitet, die von den kreativen Potentialen des menschlichen Gehirns zeugen. Wie entsteht Bewusstsein? Wie funktionieren Gedächtnis und Erinnerung? Dieser Band, den Oliver Sacks' engste Mitarbeiter nun druckfertig gemacht haben, liest sich wie eine Art Vermächtnis des großartigen Autors und Menschenkenners.
On the move
Mein Leben
Oliver Sacks war der berühmteste Neurologe der Welt. Mit seinen Fallgeschichten hat er uns einen neuen Blick auf Krankheiten und Abweichungen gelehrt: was bei einem Patienten auf den ersten Blick als Störung erscheint, ermöglicht oft besondere Fähigkeiten der Wahrnehmung. Mit diesem Buch hat Sacks eine von fesselnder Energie getriebene Autobiographie vorgelegt. Ehrlich und anrührend beschreibt er die wichtigsten Stationen seines Lebens – das enge Großbritannien der Nachkriegszeit, das anarchische Kalifornien der frühen Sechziger, schließlich das ewig pulsierende New York. Ob er in der Forschung tätig ist oder in der klinischen Praxis, konstant bleiben die Begeisterung für die Arbeit mit den Patienten und das Schreiben darüber. Gerühmt für seine feinsinnigen Fallgeschichten, analysiert Sacks hier seinen eigenen Fall: Er erzählt von erfüllter und unerfüllter Liebe, der Beziehung zu seiner jüdischen Medizinerfamilie, zeitweiliger Drogensucht und exzessivem Bodybuilding, und von unbändigen Glücksgefühlen auf den Road Trips durch die Weiten Nordamerikas. Die Lebensbilanz eines außergewöhnlichen Mediziners - und das Meisterwerk eines großartigen Erzählers.
Oliver Sacks hat mit seinen neurologischen Fallgeschichten Millionen Leser weltweit erreicht und ihr Denken verändert: Was auf den ersten Blick als krank oder abweichend erscheint, ermöglicht oft besondere Fähigkeiten der Wahrnehmung und des Fühlens. Und das sogenannte Normale ist meist fragwürdiger, als wir es gern wahrhaben wollen. Am 30. August 2015 starb Oliver Sacks in New York. In seinen letzten Lebensmonaten hat er eine Reihe von Aufsätzen geschrieben und veröffentlicht, in denen er über das Altern, über seine Krankheit, über den nahenden Tod nachdenkt - und in denen er seine Dankbarkeit ausdrückt für alles, was er in 82 Jahren erleben durfte. Es sind anrührende, meditative Texte über die grundlegenden Fragen von Leben und Tod, Glauben und Wissen. Auch über seine jüdische Herkunft und sein Verhältnis zur Religion legt Oliver Sacks Zeugnis ab. Und er beschreibt, warum die exakten Naturwissenschaften, vor allem das Periodensystem der chemischen Elemente, ihn zeitlebens fasziniert und begeistert haben. Illustriert mit Fotos von Oliver Sacks' Lebensgefährten Bill Hayes.
Why do people have near-death experiences? Are there physical explanations for out-of-body sensations and tunnels of light? What about moments of spiritual ecstasy? In this exploration, a neurologist with three decades of experience examines the biology behind human spirituality, deconstructing the spiritual self and uncovering its origins in primitive areas of the brain. Through revolutionary studies on near-death experiences, it is revealed that spiritual experiences are incidental products of various neurological processes acting independently. When we feel close to God or sense the presence of departed relatives, we may believe we are standing at the border of this world and the next. However, the reality is different: our brain function resembles a Cubist painting, and the experiences we consider the height of humanity are produced by primal reflexes. This journey into the borderlands of consciousness offers a comprehensive, empirically-tested, peer-reviewed examination of our capacity for near-death experiences, out-of-body experiences, and mystical states induced by hallucinogenic drugs.
Was geschieht in unserem Kopf, wenn wir ungewollt phantastische Geschichten wahrnehmen oder Muster sehen? Wie unterscheiden sich solche Halluzinationen von realen Erfahrungen oder Traumerlebnissen? Gibt es eine klare Abgrenzung? Welche inneren Bilder entstehen beim Halluzinieren, und woher kommen sie? Haben sie einen Zusammenhang mit früheren Erlebnissen oder geheimen Wünschen? Der New Yorker Neurologe Oliver Sacks widmet sich in seinem neuen Werk dem Thema Halluzinationen, beginnend mit Charles Bonnet, dem ersten systematischen Forscher dieses Phänomens im 18. Jahrhundert. Sacks spannt den Bogen bis zu seinen eigenen Patienten und deren Geschichten. Moderne bildgebende Verfahren in der Hirnforschung eröffnen neue Erkenntnisse über die Ursachen und Verläufe von Halluzinationen. Er untersucht auch die halluzinatorischen Wirkungen von Drogen wie Mescalin, Kokain und Haschisch. Zudem beschreibt er den Zusammenhang zwischen Halluzinationen und künstlerischer Produktion anhand bekannter Persönlichkeiten wie Charles Baudelaire, Frédéric Chopin und Aldous Huxley. Mit seiner typischen Mischung aus empathischer Erzählkunst, wissenschaftlicher Gelehrsamkeit und einem Blick für das Kuriose bietet Sacks faszinierende Einsichten in die Welt des menschlichen Gehirns.
Ve své nejzásadnější knize neurolog Oliver Sacks přibližuje neobyčejné příběhy dvaceti pacientů dlouhodobě žijících v nemocnici pro chronicky nemocné. Tito lidé přežili pozapomenutou velkou epidemii spavé nemoci, jež ve dvacátých letech minulého století zasáhla celý svět. Podivuhodné explozivní probuzení ze somnambulního, často absolutně nehybného a na vnějším okolí zcela závislého stavu, ve kterém přežívali několik desetiletí, umožní až použití nového léku, L-DOPY. Dozvíme se tak podrobně a z první ruky (neboť autor vyznává osobní přístup a setkání s pacienty tváří v tvář), jaký byl jejich život předtím, jak absolutně "zpomalení" byli, a jak se postupně probouzeli, stávali aktivnějšími, doslova "zrychlenějšími", vraceli se do života, ve světě, který byl pro ně úplně nový a cizí, a jak se vypořádávali s leckdy druhým pólem: tiky, nutkáním, patologickou euforií. Osudy jednotlivých pacientů se liší, jak co se týče rodinné situace, věku, kdy je nemoc postihla, tak i anamnézou či reakcí na lék.
Das innere Auge
- 281 Seiten
- 10 Lesestunden
Ich wuchs in einem Haushalt voller Ärzte auf – mein Vater und meine Brüder waren Allgemeinärzte, meine Mutter Chirurgin. Die Gespräche am Tisch drehten sich oft um medizinische Themen, doch es ging nie nur um ‹Fälle›. Patienten wurden nicht nur als Beispiele für Erkrankungen erwähnt, sondern ihre Geschichten wurden zu Biographien über Menschen, die auf Krankheit, Stress oder Unglück reagierten. So wurde es vielleicht unvermeidlich, dass ich Arzt und Geschichtenerzähler wurde. Als ich 1970 begann, Fallgeschichten zu veröffentlichen, erhielt ich Briefe von Menschen, die ihre Erfahrungen mit neurologischen Erkrankungen teilen wollten. Diese Korrespondenz wurde zu einer Erweiterung meiner Praxis. Die Menschen, die ich in diesem Buch beschreibe, sind sowohl Patienten als auch Leser meiner Geschichten. Ich bin ihnen dankbar, dass sie bereit waren, ihre Erfahrungen mitzuteilen, denn sie erweitern unsere Vorstellung von Gesundheit. Es wird sichtbar, was oft hinter Gesundheit verborgen bleibt: die komplexen Funktionen des Gehirns und die erstaunliche Fähigkeit, sich an neurologische Probleme anzupassen und sie zu überwinden. Zudem zeigt sich der Mut und die innere Stärke, die Betroffene mobilisieren können.
Hainer Kober, geboren 1942, lebt in Soltau. Er hat u. a. Werke von Stephen Hawking, Steven Pinker, Jonathan Littell, Georges Simenon und Oliver Sacks übersetzt. Oliver Sacks, geboren 1933 in London, war Professor für Neurologie und Psychiatrie an der Columbia University. Er wurde durch die Publikation seiner Fallgeschichten weltberühmt. Nach seinen Büchern wurden mehrere Filme gedreht, darunter «Zeit des Erwachens» (1990) mit Robert de Niro und Robin Williams. Oliver Sacks starb am 30. August 2015 in New York City. Bei Rowohlt erschienen unter anderem seine Bücher «Awakenings – Zeit des Erwachens», «Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte», «Der Tag, an dem mein Bein fortging», «Der einarmige Pianist» und «Drachen, Doppelgänger und Dämonen». 2015 veröffentlichte er seine Autobiographie «On the Move».
Left for dead in a dumpster, private investigator Benny Cooperman becomes his own client in his most puzzling mystery yet. Benny is recovering in a Toronto hospital from a serious blow to the head. He has a condition called alexia sine agraphia; in layman's terms, it means he can still write but cannot read. And his memory has been affected too: Although he can quote lines from his high-school production of Twelfth Night, he finds himself brushing his teeth with his shaving cream. Even his girlfriend's name—Anna Abraham—continues to elude him. When Benny learns that he was found unconscious beside a dead woman, he figures he must have been close to solving a case. With Anna working as field agent and two Toronto cops reluctantly sharing their discoveries, Benny pieces together the events that led to a murder—and his own injuries.
Una donna che sostiene di parlare con Dio, un atleta che ha perso il braccio ma non la sensazione di poterne disporre, un giovane coinvolto in un tragico incidente stradale convinto che i genitori siano stati sostituiti da replicanti, e ancora il caso del celebre umorista e vignettista James Thurber, colto da allucinazioni fantastiche e "sostitutive della realtà" in seguito alla progressiva perdita della vista. Ciascuno di questi disturbi patologici è il punto di partenza per indagare su quella macchina straordinaria e animata che è il cervello, nel tentativo di ricostruirne l'architettura e il funzionamento e di dare una spiegazione alle nostre predisposizioni intellettuali o pratiche, ai nostri comportamenti e stati d'animo.
Oaxaca, im Süden Mexikos, verkörpert die Essenz des Landes mit Lebensfreude, indianischer Geschichte und kolonialer Kultur. Oliver Sacks’ Tagebuch einer Reise mit Hobbybotanikern bietet eine heitere Annäherung und Lobpreisung dieser Region. Die "süße, unverdorbene, vorprofessionelle Atmosphäre" der naturwissenschaftlichen Amateurvereine hat Sacks schon immer angezogen. Bei einer Exkursion mit der Amerikanischen Farngesellschaft in Oaxaca geht es ihm nicht nur um seltene Farne. Er freut sich darauf, dem strengen New Yorker Winter zu entkommen, und lässt sich auf das Abenteuer in diesem fremden Land ein. Bereits beim Abheben mit AeroMexico genießt er das lebhafte Treiben an Bord, das sich stark von dem nüchternen öffentlichen Leben in den USA unterscheidet. Mit unermüdlicher Neugier, Offenheit und Selbstironie interessiert sich Sacks für das Land, die Menschen und die Geschichte Mexikos, von der Paläontologie bis zur Revolution. Er lässt sich von seinen erfahrenen Reisegefährten belehren und besucht die berühmte Riesenzypresse "El Gigante" in Santa Maria del Tule, die bereits Alexander von Humboldt bewunderte. Ein heiteres und anregendes Buch, das einen Ausflug nach Mexiko widerspiegelt.
Onkel Wolfram
- 383 Seiten
- 14 Lesestunden
Oliver Sacks, geboren 1933 in London, war Professor für Neurologie und Psychiatrie an der Columbia University. Er wurde durch die Publikation seiner Fallgeschichten weltberühmt. Nach seinen Büchern wurden mehrere Filme gedreht, darunter «Zeit des Erwachens» (1990) mit Robert de Niro und Robin Williams. Oliver Sacks starb am 30. August 2015 in New York City. Bei Rowohlt erschienen unter anderem seine Bücher «Awakenings – Zeit des Erwachens», «Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte», «Der Tag, an dem mein Bein fortging», «Der einarmige Pianist» und «Drachen, Doppelgänger und Dämonen». 2015 veröffentlichte er seine Autobiographie «On the Move». Hainer Kober, geboren 1942, lebt in Soltau. Er hat u. a. Werke von Stephen Hawking, Steven Pinker, Jonathan Littell, Georges Simenon und Oliver Sacks übersetzt.
Oliver Sacks - Elemente einer Neuroanthropologie
- 172 Seiten
- 7 Lesestunden
De vrouw zonder lichaam
Alle verhalen uit de praktijk
Freud and the Neurosciences
- 116 Seiten
- 5 Lesestunden
While still a student, Freud published his first research papers on neurology, showcasing his early scientific career that began with physiological studies on eels and progressed to the nervous system of the river crayfish. Confronted by a physicalistic-scientific worldview from his teachers, Freud embraced it, leading to the development of his earliest psychological theory. Although he later rejected the model that sought to explain the psyche through brain physiology, his scientific curiosity remained focused on uncovering the precise structure of the psyche. The authors argue that the foundations of psychoanalysis are rooted in the same scientific principles that shaped Freud's early neuroscientific research, suggesting that he never fully abandoned this epistemological orientation, even in his later works. The book includes contributions from various scholars, discussing topics such as Freud's dual identity as a neurologist and psychoanalyst, the influence of neurological models on psychoanalysis, and the visual representation of nerve cells and psychical mechanisms. It also examines Freud's legacy in relation to defenses, somatic symptoms, and neurophysiology, as well as concepts like discharge, reflex, free energy, and encoding.
Die Insel der Farbenblinden
- 350 Seiten
- 13 Lesestunden
Hainer Kober, geboren 1942, lebt in Soltau. Er hat u. a. Werke von Stephen Hawking, Steven Pinker, Jonathan Littell, Georges Simenon und Oliver Sacks übersetzt. Oliver Sacks, geboren 1933 in London, war Professor für Neurologie und Psychiatrie an der Columbia University. Er wurde durch die Publikation seiner Fallgeschichten weltberühmt. Nach seinen Büchern wurden mehrere Filme gedreht, darunter «Zeit des Erwachens» (1990) mit Robert de Niro und Robin Williams. Oliver Sacks starb am 30. August 2015 in New York City. Bei Rowohlt erschienen unter anderem seine Bücher «Awakenings – Zeit des Erwachens», «Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte», «Der Tag, an dem mein Bein fortging», «Der einarmige Pianist» und «Drachen, Doppelgänger und Dämonen». 2015 veröffentlichte er seine Autobiographie «On the Move».
Der New Yorker Neurologe Oliver Sacks ist durch seine Fallgeschichten weltberühmt geworden. Voller Empathie und mit großer Fachkenntnis hat er immer wieder Menschen porträtiert, deren Leben durch eine schwere Krankheit oder Behinderung geprägt wurde – und hat seinen Lesern gezeigt, welche Chancen die Abweichungen vom sogenannten Normalen bieten und welche positiven Besonderheiten die betroffenen Menschen auszeichnen. Greg F. war ein begabter, musikbegeisterter junger Mann, der die amerikanische Studentenrebellion der sechziger Jahre miterlebte – mitsamt ihren Drogenexperimenten und Hare-Krishna-Eskapaden. Dann warf ihn ein Hirntumor aus der Bahn. Greg erblindete und galt fortan als neurologisch und psychisch schwer behindert – ein sogenannter hoffnungsloser Fall, an den Rollstuhl gefesselt. Oliver Sacks nahm sich des Patienten an und näherte sich ihm in einem langwierigen Prozess, den er in dieser Fallgeschichte einfühlsam beschreibt. Schließlich bringt er Greg zu einem Konzert von dessen einstiger Lieblingsband «Grateful Dead» in den Madison Square Garden – und die Sinne des Schwerkranken werden auf verblüffende Weise neu aktiviert. Eine Geschichte, die unter die Haut geht – und die überraschende Einsichten in die oft rätselhafte Funktionsweise unseres Gehirns bietet.
Verborgene Geschichten der Wissenschaft
- 188 Seiten
- 7 Lesestunden
In dieser Sammlung von Essays erkunden fünf weltweit angesehene Autoren die vergessenen und unbekannten, oder absichtlich ausgelassenen, Aspekte der Wissenschaftsgeschichte. Das Buch entstand aus einer ursprünglichen Idee von Oliver Sacks, der Sir Humphry Davy in seiner doppelten Rolle als herausragender Chemiker und bemerkenswerter Dichter würdigen wollte. Es wurde durch eine gemeinsame Initiative der New York Public Library und der New York Review of Books gefördert.
Ich bin die Anthropologin auf dem Mars
Mein Leben als Autistin. Vorw. v. Oliver Sacks
- 287 Seiten
- 11 Lesestunden
Die Autistin Temple Grandin beschreibt ihr Leben, das geprägt ist von der schmerzhaften Isolation durch ihr Anderssein. Außergewöhnlich ist die Darstellung, wie ihr das 'Denken in Bildern' den Zugang zu den 'Normalen' ermöglicht.§'Es ist ein zutiefst bewegendes und faszinierendes Buch, weil es eine Brücke zwischen unserer und Temples Welt schlägt.' (Oliver Sacks)
Eine Anthropologin auf dem Mars
- 448 Seiten
- 16 Lesestunden
Hainer Kober, geboren 1942, lebt in Soltau. Er hat u. a. Werke von Stephen Hawking, Steven Pinker, Jonathan Littell, Georges Simenon und Oliver Sacks übersetzt. Oliver Sacks, geboren 1933 in London, war Professor für Neurologie und Psychiatrie an der Columbia University. Er wurde durch die Publikation seiner Fallgeschichten weltberühmt. Nach seinen Büchern wurden mehrere Filme gedreht, darunter «Zeit des Erwachens» (1990) mit Robert de Niro und Robin Williams. Oliver Sacks starb am 30. August 2015 in New York City. Bei Rowohlt erschienen unter anderem seine Bücher «Awakenings – Zeit des Erwachens», «Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte», «Der Tag, an dem mein Bein fortging», «Der einarmige Pianist» und «Drachen, Doppelgänger und Dämonen». 2015 veröffentlichte er seine Autobiographie «On the Move».
Stumme Stimmen
Reise in die Welt der Gehörlosen
Um die visuelle, sich im Raum entfaltende Gebärdensprache zu erforschen, macht Oliver Sacks diverse Reisen im wörtlichen und übertragenen Sinne. Das Ergebnis seiner Erkundungen: Die Gebärdensprache ist kein primitiver Behelf, wie viele glauben, sondern eine strukturierte, differenzierte, feinste intellektuelle wie emotionale Nuancen vermittelnde Ausdrucksform, der Lautsprache ebenbürtig, ja in mancher Hinsich überlegen, „eine Sprache, die sich für Vorträge ebensogut eignet wie für die Liebe“.
Migräne
- 227 Seiten
- 8 Lesestunden
„Migräne“ ist eine umfassende medizinische und medizinhistorische Darstellung eines der am meisten verbreiteten Leiden der Menschheit. Oliver Sacks hat sich mit Beharrlichkeit über 1000 Migräne-Patienten gewidmet und dabei Erstaunliches zutage gefördert. Auch wenn es die Leidenden sicher zunächst nur mit Zögern annehmen können: Jede Migräne hat im Leben des Betroffenen einen Sinn, eine ganz individuelle Bedeutung. und ist diese erst erkannt, kann der Schmerz besiegt werden.
Ein Musikwissenschaftler tätschelt Hydranten, weil er sie für spielende Kinder hält. Eine 90jährige Frau bekommt plötzlich wieder Appetit auf junge Männer. Ein Student kann eine Zeitlang riechen wie ein Hund – und vermißt es, als es vorbei ist: Eine winzige Hirnverletzung, ein kleiner Tumult in der cerebralen Chemie, und Menschen geraten in eine andere Welt, in die Gesunde nicht vordringen. Oliver Sacks’ Bestseller erzählt von ihnen in 24 faszinierenden Fallgeschichten. «Oliver Sacks hat die medizinische Fallstudie zur literarischen Kunstform erhoben.» DER SPIEGEL
«Auch Ärzte werden zuweilen Patienten; allerdings hört man sie selten davon reden. Und es fragt sich, ob sie die Erfahrung von gewöhnlichen Kranken machen, denn sie haben ihnen etwas Entscheidendes voraus: das Wissen. Um so überraschender, tröstlicher, amüsanter ist ein neues Buch des britischen Neurologen Oliver Sacks, das von der Hilflosigkeit berichtet, die aus der Ahnungslosigkeit entsteht, weil sie die Erlebnisse ohne Vorbereitung über den Kranken hereinbrechen läßt.» Frankfurter Allgemeine Zeitung
Awakenings
- 459 Seiten
- 17 Lesestunden
Zwischen 1916 und 1927 grassierte weltweit eine Epidemie der sogenannten Europäischen Schlafkrankheit, eine Gehirnkrankheit, die neben fast fünf Millionen Toten unzählige schwergeschädigte Menschen hinterließ. Der Neuropsychologe Oliver Sacks stieß Ende der sechziger Jahre in einem Krankenhaus bei New York auf Überlebende dieser Epidemie, und er begann, sie mit einem neu entdeckten Medikament, L-Dopa, zu behandeln. Die Wirkung des Medikaments war überwältigend - jahrzehntelang „erstarrte“ Menschen erwachten plötzlich wieder zum Leben. Oliver Sacks beschreibt in seinem Buch die Geschichte dieser Menschen und die schier unfassbaren Folgen der Dopamin-Behandlung.























