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H. T. Lowe Porter

    Der Tod in Venedig und andere Erzählungen
    Vintage International: Death in Venice and Seven Other Stories
    Doktor Faustus
    Der Zauberberg
    • Der Zauberberg

      • 767 Seiten
      • 27 Lesestunden

      Der Titel von Thomas Manns Werk weckt bereits vor dem Lesen Neugier auf eine magische Welt. Doch der Zauberberg ist keine Erzählung über Feen, sondern entfaltet seine eigene Form von Magie. Die erste magische Leistung besteht darin, eine Handlung, die in einem Satz zusammengefasst werden kann, auf 1.000 Seiten auszubreiten: Der junge Hans Castorp, aus einer Patrizierfamilie, verbringt sieben Jahre in einem Schweizer Sanatorium für Lungenkranke, ohne selbst krank zu sein. Die zweite magische Leistung ist Manns Sprache, die auch in tausend Jahren nichts von ihrer Kraft verlieren wird. Die Figuren sind mehr als bloße Protagonisten; sie sind Exponate ihrer Zeit und repräsentieren verschiedene Facetten des geistigen Lebens einer Ära, die während Manns Schreibens zu Ende ging. Die vierte magische Leistung ist das Spiel mit der Lesegeschwindigkeit: Mann schafft es, dass dem Leser zehn Minuten wie eine halbe Stunde erscheinen, genau in dem Moment, als Hans Castorp denkt, er habe eine halbe Stunde geträumt. Nach elf Jahren Arbeit an dem Buch, das ursprünglich nur eine Fortsetzung von Tod in Venedig sein sollte, wurde es zu einem der meistgelesenen deutschen Romane – und das zu Recht.

      Der Zauberberg
      4,1
    • Doktor Faustus

      Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn, erzählt von einem Freunde

      • 671 Seiten
      • 24 Lesestunden

      In der Lebensgeschichte Adrian Leverkühns - der fiktiven Romanbiographie eines Komponisten, der sich dem Teufel verschreibt - faßt Thomas Mann alle Entwicklungsstufen der alten Faust-Sage zusammen und verknüpft sie mit der »drohenden Problematik unserer Zeit, dem katastrophalen Rückfall des hoch- und überentwickelten Geistes in archaische Primitivität«. Der zeitliche Rahmen umgrenzt die Jahre von 1884 bis 1945 - seine eigene Epoche. Er selbst nannte den ›Doktor Faustus‹ »ein Lebensbuch von fast sträflicher Schonungslosigkeit, eine sonderbare Art von übertragener Autobiographie, ein Werk, das mich mehr gekostet und tiefer an mir gezehrt hat, als jedes frühere«. Die überstarke Anteilnahme des Autors bei der Niederschrift bleibt - trotz Einführung eines wohl über den Dingen stehenden Erzählers - Kapitel um Kapitel spürbar.

      Doktor Faustus
      4,1
    • In addition to Death in Venice , this volume includes "Mario and the Magician," "Disorder and Early Sorrow," "A Man and His Dog," "Felix Krull," "The Blood of the Walsungs," "Tristan," and "Tonio Kröger." These stories, as direct as Thomas Mann's novels are complex, are perfect illustrations of their author's belief that "a story must tell itself." Varying in theme, in style, in tone, each is in its own way characteristic of Mann's prodigious talents. From the high art of the famous title novella ("A story," Mann said, "of death...of the voluptuousness of doom"), to the irony of "Felix Krull," the early story on which he later based his comic novel The Confessions of Felix Krull , they are stunning testimony to the mastery and virtuosity of a literary giant. Translated from the German by H.T. Lowe-Porter.

      Vintage International: Death in Venice and Seven Other Stories
      3,9
    • Novellen und Erzählungen begleiten das Schaffen Thomas Manns von den ersten Anfängen an. Ob er nun im 'Tod in Venedig' eine moderne Variation des ewigen Themas des platonischen Eros gibt; ob er den Leser mit den 'Vertauschten Köpfen' in die indische Märchenwelt oder mit dem 'Gesetz' in die Zeit des Propheten Moses führt; ob er in 'Schwere Stunde' ein knappes Portrait Schillers zeichnet, in 'Gladius Dei' die Atmosphäre Münchens um die Jahrhundertwende beschwört oder im 'Tristan' von dem wunderlichen Schriftsteller Detlev Spinell erzählt: „Immer ist er mittendrin ganz und gar, und seine leidenschaftliche Versenkung in den Vorgang, die Person, die Seelenlage, sie zieht uns hinein und läßt uns nicht los.“ (Erich Kahler)

      Der Tod in Venedig und andere Erzählungen
      3,8