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Willa Muir

    Willa Muir war eine schottische Romanautorin, Essayistin und Übersetzerin, die sich feministischen Themen widmete und bedeutende deutsche Werke übersetzte. Ihre Essays untersuchen die Frauenfrage mit Tiefe und Scharfsinn. Muir war jedoch nicht nur eine theoretische Denkerin; ihre Übersetzungen, darunter die von Franz Kafka, brachten wichtige Werke der deutschen Literatur einem neuen Publikum nahe. Ihr literarisches Erbe liegt in dieser kraftvollen Verbindung von feministischem Denken und engagierter literarischer Übersetzung.

    Der process
    Das Schloß
    The Metamorphosis / Die Verwandlung
    Imagined Selves
    Selected Short Stories of Franz Kafka
    • Franz Kafka's enigmatic, deadpan, and deeply pessimistic stories are central to literary modernism. In 'The Metamorphosis', the estrangement of everyday life becomes corporealized when Gregor Samsa wakes up as a giant bug and wonders how he is going to get to work on time. Kafka inverts the implied degradation of a man's transformation into an animal in 'A Report of the Academy', an ape's address to a group of scientists.

      Selected Short Stories of Franz Kafka
      4,1
    • Imagined Selves

      • 712 Seiten
      • 25 Lesestunden

      This volume is a celebration of the life and work of Willa Muir.

      Imagined Selves
      4,0
    • Described by Nobel laureate Elias Canetti as, "one of the few great and perfect works of the poetic imagination," this short fable about a man who wakes up one morning transformed into a giant insect is deeply funny in its tragedy and heartbreaking in its humor.

      The Metamorphosis / Die Verwandlung
      4,1
    • Jeder Versuch, ins Schloß zu gelangen, mißlingt; so bleibt es nah und fern zugleich; seine Hierarchie fordert Gehorsam, aber die Weisungen bleiben dunkel und unverständlich. ”Dieses Dorf ist Besitz des Schlosses, wer hier wohnt oder übernachtet, wohnt oder übernachtet gewissermaßen im Schloß. Niemand darf das ohne gräfliche Erlaubnis.“ ”Alles, was über dieses Buch gesagt werden kann, ist nur tastendes Nebenher. Man muß es selbst nachlesen, Zeile für Zeile, wie hier aus einem oft lieblichen Zusammensein von Ironie und Pietät die drohende Strenge des letzten Gerichts auftaucht.“ Hans Sahl

      Das Schloß
      4,0
    • „Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet“ - damit beginnt der im Januar 1915 fertiggestellte Roman (hier in wissenschaftlich einwandfreier Ausgabe), der in typisch kafkaesker Weise den Sinn eines Einzelschicksals mit der Sinnlosigkeit des Daseins zu verknüpfen sucht. Josef K., dessen eigenes Verhalten Rätsel aufgibt, verstrickt sich in die hohle Form einer Gerichtsadministration, deren Rechtsgrundlagen nebulös bleiben. Auch Josef K. s Vorstellungen von Recht und Gesetz erscheinen so abwegig, dass seine schließliche Exekution den erlösenden Schlusspunkt unter das Scheitern eines Individuums setzt, das es nicht geschafft hat, sich vom vorausgesetzten Vorwurf einer generellen Schuld zu befreien. Kafka selbst fühlte sich Zeit seines Lebens von zwanghaften Schuldgefühlen verfolgt, die vor allem seine Beziehungen zu Frauen vergifteten.

      Der process
      3,9