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Bookbot

Rhonda Anita

    Der begrabene Leuchter
    Hedda Gabler
    Der Tod in Venedig : Novelle
    Die Verwirrungen des Zöglings Törleß
    Buddenbrooks
    Der Mann ohne Eigenschaften
    • 2013

      »Es ist dies eine große Legende, angelehnt an das Schicksal des siebenarmigen Leuchters, der von Jerusalem nach Babylon wanderte, von dort zurückkam, dann wieder von Titus nach Rom gebracht wurde, von Rom geraubt wurde durch die Vandalen nach Karthago; aus Karthago wieder von Belisar erobert und nach Byzanz gebracht, die merkwürdigste Wanderung über die Erde, die ein religiöses Kunstwerk vielleicht je erlitten und von mir deshalb als Symbol der ganzen jüdischen Wanderschaft gedeutet. Nach der Historie gab Justinian dann den Leuchter zurück nach Jerusalem, feilich an eine christliche Kirche, wo er dann verschwand. In meiner Legende verwandelt sich dies Verschwinden in ein Verborgenwerden mit der Möglichkeit einer Auferstehung.«Stefan Zweig

      Der begrabene Leuchter
    • 2006

      Die Geschichte des alten Lübecker Patriziergeschlechtes Buddenbrook wurde von Thomas Mann vor über 100 Jahren geschrieben und ist bis heute ein Klassiker der deutschen Literatur. Er beschreibt Aufstieg und Fall der deutschen Kaufmannsfamilie zwischen Nord- und Süddeutschland, zwischen Hochzeiten und Scheidungen, zwischen Erfolgen und Rückschlägen.

      Buddenbrooks
    • 2005

      Der Mann ohne Eigenschaften

      • 989 Seiten
      • 35 Lesestunden
      4,2(5296)Abgeben

      Ulrich heißt der 'Mann ohne Eigenschaften', er ist Mathematiker, Philosoph und stellt sich permanent selbst in Frage. Ulrich steht für Robert Musils literarisches Vorhaben, die Wirklichkeit als das ziellose Ergebnis einer Überfülle von Möglichkeiten zu schildern. Der Held dieses Romans begegnet einem wahren Panoptikum aus Mit- und Gegenspielern: Akteuren der Wiener Diplomatie und des Großkapitals, Schwärmern, Revolutionären, einem Sexualmörder, einer esoterischen Salonkönigin. Der Leser blickt hier in das 'unbestechliche Bild eines Zerrspiegels' – gebannt und fasziniert.

      Der Mann ohne Eigenschaften
    • 2002

      Die oft gelobte Kühnheit Musilscher Psychologie zeichnet shon dies erste Werk aus. Es ist die ungewöhnliche, subtile Pubertätsstudie, in der Musil seine Erfahrungen als Kadett einer k. u. k. österreichischen Militärerziehungsanstalt auswertete. Eine scharfsichtig genaue, glasklare Interpretation jugendlichen Wachstums, die zugleich das Bild kommender Diktatur und der Vergewaltigung des einzelnen durch das System visionär vorzeichnet.

      Die Verwirrungen des Zöglings Törleß
    • 2002

      Ein edler, leidenschaftlicher Mann, gezeichnet und von einer dunklen Ausnahme geprägt, wird von Thomas Mann in einer Novelle dargestellt, die sich mit dem plötzlichen Einbruch der Leidenschaft in das Leben eines homoerotisch veranlagten Menschen beschäftigt. Gustav Aschenbach, ein nicht mehr junger Schriftsteller, entdeckt am Lido in Venedig den apollinisch schönen Knaben Tadzio. In seinen Gedanken steigert sich Aschenbach in eine unerfüllbare Liebe zu Tadzio und riskiert damit, was ihm am wünschenswertesten erscheint. Thomas Mann erklärte später, dass Aschenbachs Sehnsucht nach Tadzio das Problem der Schönheit widerspiegelt, bei dem der Geist das Leben als Schönheit empfindet. Der Geist, der liebt, ist nicht fanatisch, sondern wirbt mit einer erotischen Ironie um das Objekt seiner Begierde. Mann wollte seine Novelle als eine Übersetzung eines der schönsten Liebesgedichte der Welt ins Kritisch-Prosaische verstanden wissen, dessen Schlussstrophe mit den Worten beginnt: „Wer das Tiefste gedacht, liebt das Lebendigste.“ In dieser Erzählung wird die komplexe Beziehung zwischen Schönheit, Liebe und dem Streben nach unerreichbaren Idealen thematisiert, während Aschenbachs innere Konflikte und seine Suche nach Erfüllung im Mittelpunkt stehen.

      Der Tod in Venedig : Novelle
    • 1987

      Hedda Gabler

      • 104 Seiten
      • 4 Lesestunden
      3,7(733)Abgeben

      Ibsens Schauspiel »Hedda Gabler« (1890) ist ein Drama der Mentalitätsgeschichte des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Die zentralen Themen des Stückes – Heddas Langeweile und ihr Ästhetizismus sowie Tesmans historische Sammelleidenschaft – machen es gleichweise zu einer Anatomie des bürgerlichen Bewusstseins der Dekadenz-Epoche wie zu einer kritischen Replik auf den vorherrschenden Geist der zeitgenössischen Wissenschaft.

      Hedda Gabler