Ferdis Zimmer
- 95 Seiten
- 4 Lesestunden






Madame du Deffand erfährt von einer Intrige, die einige Dichter rund um Diderot ausgeheckt haben, um den Marquis de Croismare nach Paris zurückzulocken. Sie haben eine junge Nonne erfunden, die sich nach ihrer Flucht aus dem Kloster in Schwierigkeiten befindet und den Marquis um Hilfe bittet. Marguerite lebt auf dem Land bei ihrer Halbschwester fast wie eine Bedienstete. Der Kontakt zu ihrem besten Freund, Fernand de Saint Lambert, wird ihr untersagt. Da trifft es sich gut, dass Madame du Deffand, ihre Großtante, sie in die Pariser Gesellschaft einführen will. Sie streut das Gerücht, dass Marguerite die aus dem Kloster entflohene Nonne sei. Und schon wird versucht, die wahren Hintergründe herauszufinden. Doch Marguerite spielt ihre Rolle perfekt. Fernand, inzwischen fertiger Advokat, besucht Marguerite in Paris. Er hat sich entschlossen, nach Amerika auszuwandern. Als Marguerite schon befürchtet, den Freund ein zweites Mal zu verlieren, bittet er sie, ihn in die Neue Welt zu begleiten.
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Memoiren einer Tochter aus gutem Hause nannte Simone de Beauvoir den ersten Band ihrer Autobiographie. Aus einer streng katholischen Familie stammend, war die Philosophin eine widerspruchsbereite Kämpferin und ein Feindbild der Rechten. Mit ihrem Eintreten für Freiheit und Selbstbestimmung wurde sie zu einer Galionsfigur der Frauenbewegung und wirkt mit ihren Denkanstößen bis in heutige Gender-Debatten.
Im Reich des Khan stehen Katzen auf dem Speiseplan. Es wird ihnen sogar durch musikalische Berieselung suggeriert, dass sie gerne im Kochtopf landen. Doch mit Hilfe eines Krokodils und eines roten Jumbos entkommen sie dem Käfig, dem Khan und ihrem Schicksal. Unterwegs nehmen sie andere Tiere auf, die ebenso den Menschen entfliehen müssen, da es sonst ihren Tod bedeutet. Am Ende der Reise von Peg, Li, Su, dem Papagei Coco, der Pinguindame Nanguori und dem Kälbchen Willi verwandelt sich das vermeintliche Krokodil in einen Glücksdrachen - die Zukunft der Tiere ist dem Glück geweiht.
Am Morgen des 1. Januar machen hunderte Jugendliche in Wien eine schreckliche Entdeckung: Über Nacht wurden aus Mädchen Jungen und aus Jungen Mädchen. Vor allem türkische Jugendliche sind betroffen. Fünf von ihnen flüchten vor der Auseinandersetzung mit ihren Familien und verstecken sich, um auf eigene Faust dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Sie ahnen, dass hinter der „Silvester-Epidemie“ ein Verbrechen steckt, und bald bestätigt sich ihre Vermutung: Ein Erpresser fordert Lösegeld für die Rückverwandlung der Jugendlichen. Er droht damit, ein zweites Mal und diesmal in einer ganz anderen Größenordnung zuzuschlagen. Aber die fünf Freunde haben bereits eine erste Spur: Ihre Ermittlungen kreisen um eine Werbebroschüre, auf der ein wunderschöner Teppich abgebildet ist, und um die Disco „Fata Morgana“. Deren Hausmeister ist nicht nur Spezialist für Teppiche, sondern auch ein Illusionist und Meister der Suggestion.
Billie lebt in der Welt des Varietés und des Zirkus. Seit sie denken kann, ist sie mit Madame Bacclavia auf der Bühne. Madame ist Wahrsagerin, aber die eigentliche Attraktion ist Billie, die ein drittes Auge auf der Stirn hat: Sie ist ein Freak. Billies Fähigkeit, in die Zukunft zu schauen, erregt die Aufmerksamkeit der Nazis und bringt sie in die Villa eines SS-Offiziers, der ihr – im Glauben, er habe eine Gesinnungsgenossin vor sich – immer mehr geheime Details der Nazi-Pläne erzählt. Billie begreift, dass sie mit diesem Wissen von der SS nie mehr freigelassen werden wird und flüchtet. Unterschlupf findet sie bei einem Karikaturisten, der eine Figur erfunden hat, die den typischen österreichischen Mitläufer symbolisiert. Der Karikaturist wird einberufen und überlässt Billie sein Schrebergartenhaus mit der Auflage, dass sie seinen Hund versorgen muss. Er verschafft ihr einen Ausweis und Lebensmittelmarken. Billie versucht nicht aufzufallen und schlägt sich durch.
Schuld und Sühne, Moral und Verantwortung: Drei Jugendliche spielen Schicksal im Kalifornien der 1920er. Die reiche Mrs Winchester lebt völlig abgeschottet in ihrem prunkvollen Haus, um das sich abenteuerliche Geschichten ranken: Es muss ständig umgebaut werden, um die Rachegeister der ruhelosen Seelen zu befriedigen, die durch Winchester-Gewehre getötet wurden. Zwischen der sechzehnjährigen Jez, die chinesischer Abstammung ist, Manuel, einem jungen Mexikaner, und Art, einem entfernten Verwandten von Mrs Winchester, entwickelt sich ein seltsames Spiel: Ein Gerichtsverfahren der Geister gegen die Familie Winchester, in dem Art die Rolle der Angeklagten übernimmt. Beide Seiten argumentieren hart, aber als Jez die Frage aufwirft, was den Weißen das Recht gebe, sich als Herren des Landes zu fühlen, muss Art sich geschlagen geben. Ihm bleibt nur der Einwand, dass man all die Verbrechen, die mit dem Winchester-Gewehr begangen wurden, nicht nur der Familie des Erfinders anlasten dürfe. So beschließen die drei, als „gute Geister“ aufzutreten und Mrs Winchester von ihrem Fluch zu befreien. Ein tollkühnes Unternehmen, bei dem nicht nur ein ausgeklügeltes Sicherheitssystem zu überwinden ist.
„Ein richtiger Schmöker, in den man sich vergraben kann. Geschichtsunterricht zum Anfassen sozusagen.“ Saarländischer Rundfunk In diesem Buch steht eine Reise im Mittelpunkt, allerdings eine in die Vergangenheit, genauer: ins England und Schottland des 16. Jahrhunderts. Nach den Ferien hat für Oliver, Dietrich und Simon wieder der öde Schulalltag begonnen - bis Sir Douglas, ein Zeitreisender aus dem 16. Jahrhundert, auftaucht und die drei in seine Gegenwart mitnimmt. Abenteuer sind vorprogrammiert: ein Aufstand gegen Königin Elisabeth I., Zauberkünste und Hexenverbrennungen. Die Reise in die Vergangenheit wird für die beiden ungeheuer aufregend.