Herausgegeben und mit einem Dossier versehen von Michel Farin und Hans-Ulrich Seifert.
D. A. F. de Sade Bücher






Les Infortunes De La Vertu
- 306 Seiten
- 11 Lesestunden
«Justine oder das Missgeschick der Tugend» (franz. Originaltitel: Justine ou les Malheurs de la vertu) ist ein Roman des Schriftstellers Marquis de Sade, den er 1787 während seiner Inhaftierung in der Bastille verfasste. De Sade fertigte seinen Roman in drei Fassungen (1. Fassung 1787, 2. Fassung 1791 und 3. Fassung 1797). Bei diesem Buch handelt es sich um die dritte und ausführlichste Fassung des Werks. Die Urfassung wurde von de Sade innerhalb von zwei Wochen erstellt und erst 1909 von Guillaume Apollinaire wiederentdeckt. Die späteren Varianten enthalten neue Episoden und Erweiterungen der alten Episoden. Besonders in der dritten Fassung wurden zahlreiche ins Detail gehende sadomasochistische Obszönitäten hinzugefügt. Zusätzlich wurden eine Reihe von philosophischen Betrachtungen in die Handlung eingeflochten. Justine und Juliette sind die Töchter eines bankrotten Kaufmanns. Nach dem Tod der nahezu mittellosen Mutter beschließt Juliette, als Prostituierte ins Bordell zu gehen, verübt eine Reihe von Verbrechen, erwirbt Reichtum und wird glücklich. Justine hingegen wählt den Weg der Tugend, erlebt hierbei eine Reihe von Abenteuern und Missgeschicken und wird fortwährend Verfolgungen und Erniedrigungen ausgesetzt, bis sie – wegen Mordes und Brandstiftung unter Anklage stehend – wieder ihre Schwester trifft, der sie ihr Lebensschicksal erzählt, bevor sie in einem Gewitter vom Blitz er-schlagen wird.
Die 120 Tage von Sodom
- 480 Seiten
- 17 Lesestunden
Skandalös, behaupten die einen. Schmerzhaft notwendig, sagen die anderen. Die »120 Tage« des »göttlichen Marquis« polarisieren wie kaum ein zweites Werk der Weltliteratur. Vier Ehrenmänner halten 42 Frauen und Knaben auf einem Schloss gefangen und beraten, was mit ihnen zu tun sei. Da sie sich unbeobachtet wähnen, erliegen sie ihren Gelüsten und Begierden. Ungeachtet der Diskussionen, die das Buch auch heute noch auslöst, ist der Roman längst ein literarischer Klassiker, an dem niemand vorbeikommt, dem an einer rückhaltlosen Selbstaufklärung des Menschen gelegen ist.
Czech poet and photographer Jindřich Heisler (1914–1953) joined the Czech Surrealist Group in 1938, just as Nazi occupation of the country was driving the movement and Czech artists underground. Heisler published his first book of poetry a year later. In his brief and courageous career—Heisler died suddenly at the age of thirty-eight—he produced some of the most remarkable assemblage work of the Surrealist movement, including what is arguably the single-most important photobook produced in the 20th century, From the Strongholds of Sleep (1940-41).This gorgeously illustrated volume—with eighty color images of Heisler's assemblage pieces—introduces English-speaking audiences to his work, translating many of his writings for the first time and offering in-depth analysis of his postwar years in Paris in the company of André Breton, Benjamin Péret, the illustrator Toyen, and other major figures of the Surrealist movement.
Part of Sade's The Crimes of Love cycle, this shocking tale - which was among the writings banned for publication until the twentieth century - tests the limits of morality and portrays the disastrous consequences of freedom and pleasure.

